Schmidt mit Dete

Publikationen02

21. Mai 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Beitrag in Band zu Online-Diskursen

Heute lag ein Belegexemplar des Bandes “Online-Diskurse“, das Kollegen der TU Chemnitz herausgegeben haben, auf meinem Schreibtisch. Das Buch ist Band 10 der Reihe “Neue Schriften zur Onlineforschung”, die die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung betreut (und bei der ich Mitglied des beratenden Herausgebergremiums bin). Der Band gliedert sich, neben einer Einführung der drei Herausgeber Claudia Fraas, Stefan Meier und Christian Pentzold, in zwei größere Abschnitte. Den ersten zu “Theorien, Methodologien, Methoden”, darf ich freundlicherweise mit einem Beitrag zu onlinebasierten Öffentlichkeiten eröffnen; daneben finden sich fünf weitere Texte, die teils den zentralen Begriff des Diskurs erläutern, teils auf die Besonderheiten onlinebasierter Diskurse eingehen. Im zweiten Abschnitt sind sieben Beiträge versammelt, die das Spektrum der empirischen Anwendung von Diskursanalyse online aufzeigen: Von “Klimalüge”-Videos auf YouTube über Beiträge in Leserkommentarforen bis hin zu politischen Beteiligungsplattformen. Das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe gibt es auf der Seite des Verlags zum Download.

Schmidt, Jan-Hinrik (2013): Onlinebasierte Öffentlichkeiten: Praktiken, Arenen und Strukturen. In: Fraas, Claudia / Stefan Meier / Christian Pentzold (Hrsg.): Online-Diskurse. Theorien und Methoden transmedialer Online-Diskursforschung. Köln: Herbert von Halem. S. 35-56.

Publikationen02

26. März 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Fallstudienbericht zur Tagesschau erschienen

Im Rahmen des DFG-Projekts “Die (Wieder-)Entdeckung des Publikums” bearbeiten wir am Institut derzeit eine Reihe von Fallstudien bei nachrichtenjournalistischen Medien, um den Stellenwert partizipativer Angebote sowie ihre Auswirkungen auf Routinen und Einstellungen bei Journalisten wie beim Publikum zu ermitteln. Die erste Fallstudie, die wir in Zusammenarbeit mit der Tagesschau durchgeführt haben, ist inzwischen abgeschlossen und der zusammenfassende Bericht liegt vor. Im Projektblog gibt es ein paar mehr Informationen.

Wiebke Loosen / Jan-Hinrik Schmidt / Nele Heise / Julius Reimer / Mareike Scheler (2013): Publikumsinklusion bei der Tagesschau. Zusammenfassender Fallstudienbericht aus dem DFG-Projekt „Die (Wieder-)Entdeckung des Publikums“. Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts Nr. 26. Hamburg: Verlag Hans-Bredow-Institut, März 2013. Online: http://www.hans-bredow-institut.de/webfm_send/709.

Update: Das hatte ich noch vergessen- hier die Zusammenfassung des Berichts:

Der Bericht stellt Ergebnisse einer Fallstudie bei der Tagesschau vor, die im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Rolle von Publikumsbeteiligung im Nachrichtenjournalismus in Deutschland durchgeführt wurde. Auf Grundlage eines theoretisch-analytischen Modells, das Partizipation als Zusammenspiel von Inklusionsleistungen und Inklusionserwartungen auf Seiten des Journalismus und des Publikums versteht, werden Befunde aus qualitativen Interviews mit Redaktionsmitgliedern (n=10) und Zuschauern bzw. Nutzern unterschiedlichen Aktivitätsgrads (n=6) sowie aus standardisierten Befragungen der Journalisten (n=63) sowie der Nutzer von tagesschau.de (n=4.686) vorgestellt. Auf journalistischer Seite kann so nachgezeichnet werden, wie ein etabliertes und reichweitestarkes nachrichtenjournalistisches Format im Konvergenzbereich von TV und Online Publikumsbeteiligung organisiert und wie sich im Hinblick hierauf journalistische Einstellungen und Selbstbilder darstellen. Auf Publikumsseite lässt sich rekonstruieren, in welchem Umfang partizipative Angebote wahrgenommen werden, wie sich das Publikumsbild der Nutzer gestaltet und welche Motive, Erwartungen an sowie Vorstellungen von journalistischen Leistungen der Tagesschau vorherrschen.

Der Abgleich beider Seiten erlaubt es zudem, Aussagen über das Inklusionslevel und die Inklusionsdistanz bei der Tagesschau zu treffen: Das Inklusionslevel ist durch eine doppelte Schieflage gekennzeichnet, da die vielen partizipativen Angebote der Tagesschau nur von einem kleinen Teil des Publikums aktiv genutzt werden, hierdurch aber insgesamt erheblicher organisatorischer Aufwand entsteht und Anpassungen redaktioneller Routinen erforderlich werden. Die Inklusionsdistanz ist im Großen und Ganzen gering, da weitgehende Übereinstimmung im Hinblick auf die erwarteten bzw. unterstellten Aufgaben und Leistungen der Tagesschau besteht. Allerdings lassen sich auch verschiedene Anzeichen dafür finden, dass sich mit den gestiegenen Möglichkeiten zur Partizipation auch Unterschiede in den Einstellungen des Publikums herausbilden bzw. für den Journalismus sichtbar artikulieren. Publikumsinklusion im (Nachrichten-)Journalismus erfordert daher auch, sich auf dieses „multiple Publikum“ einzustellen.

Publikationen02

11. März 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Contribution on ‘networked identity’

What a great way to start the week: I found a copy of the “Companion to New Media Dynamics” on my desk, to which I contributed a chapter on “networked identity”. Given the limited space (~10 pages), I present only some basic concepts and ideas. My main point: “Identity”, online as well as offline, is always performed, so when looking at digital media we have to examine specific practices of networked identity – that is, how people perform and (re-)produce aspects of their identity in particular situations, framed, guided and sometimes constrained by technological affordances (code), shared routines, norms and expectations (rules) and the social ties as well as textual connections (e.g. articulated networks of contacts on an SNS) within their practices are situated.

While I haven’t had the time to read them yet, it seems that the contributions by Theresa Senft (“Microcelebrity and the branded self”) and Alice Marwick (“Online Identity”) provide interesting other angles, so in sum our three texts should give a pretty good picture on dynamics of online identity. And there is more: The companion’s editors John Hartley, Axel Bruns and Jean Burgess did a great job compiling more than 30 texts on various aspects of, well, new media dynamics. You can find more information on the volume here, and Axel is providing some additional information on his blog.

Schmidt, Jan-Hinrik (2013): Practices of Networked Identity. In: Hartley, John / Jean Burgess / Axel Bruns (Hrsg.): A Companion to New Media Dynamics. Malden, MA: Wiley-Blackwell. S. 365-374.

 

Publikationen02

13. Februar 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Beitrag für “Internationale Beziehungen in Zeiten von Web 2.0″

Im Moment geht es Schlag auf Schlag: Heute habe ich das Belegexemplar des Buches “Digitale Herausforderung. Internationale Beziehungen im Zeitalter von Web 2.0” erhalte, das Erik Bettermann (Deutsche Welle) und Ronald Grätz (Institut für Auslandsbeziehungen) herausgegeben haben. Ich habe einen kurzen Essay zum “Partizipationsparadox” beigesteuert – der Umstand, dass uns die sozialen Medien gleichzeitig Mittel zur Meinungsäußerung und Teilhabe an die Hand geben, aber uns auch in kontrollierte und zentralisierte Strukturen einhegen, auf deren Gestaltung wir derzeit kaum Einfluss haben.

Schmidt, Jan-Hinrik (2012): Das Partizipationsparadox der sozialen Medien.  In: Bettermann, Erik/Grätz, Roland (Hrsg.): Digitale Herausforderung. Internationale Beziehungen im Zeitalter von Web 2.0. Göttingen: Steidl. S. 165-169.

Publikationen02

12. Februar 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Beitrag in Buch zu Jugendmedienschutz

Zusammen mit meiner Kollegin Claudia Lampert habe ich für den Band “Jugendmedienschutz in der digitalen Generation. Fakten und Positionen aus Wissenschaft und Praxis” einen Beitrag verfasst, der mit dem Thema “Medienkompetenzen in digitalen konvergierenden Medienumgebungen” befasst. Das Buch versammelt eine Reihe von Texten, die Befunde aus empirischen Studien berichten – zum Beispiel zu Wissen und Einstellungen von Eltern zum technischen Jugendmedienschutz, zu Medien und Tabus oder auch zu Ergebnissen der Fernsehforschung über die TV-Nutzung von Kindern und Jugendlichen. Unser Beitrag ist hingegen eher theoretisch-systematisierend und fokussiert auf Medienkompetenzmodellen und ihrer Passung mit digitalen Medien; es ist die aktualisierte Kurzfassung einer bislang unveröffentlichten Expertise, die wir Anfang 2009 für das ZDF erstellt hatten.

Schmidt, Jan-Hinrik / Lampert, Claudia (2013): Medienkompetenzen in digitalen konvergierenden Medienumgebungen. In: Bellut, Thomas (Hrsg.): Jugendmedienschutz in der digitalen Generation. Fakten und Positionen aus Wissenschaft und Praxis. München: Kopaed. S. 209-236.

 

Publikationen02

12. Februar 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Beitrag für Media-Perspektiven

In der neuen Ausgabe der Media-Perspektiven ist ein Beitrag von Uwe Hasebrink und mir erschienen, der zentrale Ergebnisse unserer Studie über die Informationsrepertoires der Deutschen zusammenfasst. Wem also die Langfassung, die als Arbeitspapier des Hans-Bredow-Instituts erschienen ist, zu umfangreich erscheint, der kann sich nun auf etwas weniger Seiten – und im neuen Layout der Media-Perspektiven – über die Studie informieren.

Hasebrink, Uwe / Schmidt, Jan-Hinrik (2013): Medienübergreifende Informationsrepertoires. In: Media-Perspektiven, Nr. 1, 2013, S. 2-12. Online verfügbar: http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/01-2013_Hasebrink_Schmidt.pdf

Work in progress

8. Februar 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Neues Design fürs Blog

Seit meinem Umzug nach Hamburg vor inzwischen etwas mehr als fünf Jahren blogge ich unter schmidtmitdete.de (vorher gab es, die älteren meiner geneigten Leser/innen werden sich erinnern, das “Bamblog“). In all den Jahren habe ich das WordPress-Theme “WidgetNews” von BlogPimp (dem im Mai 2011 verstorbenen Lothar Baier) genutzt, das ich schön schlicht und übersichtlich finde. Allerdings fand ich es langsam an der Zeit, mal ein neues Design auszuprobieren, vor allem um auch auf mobilen Geräten ein halbwegs ansprechendes Layout zu erreichen (Stichwort: responsive design).

Nach ein wenig Stöbern bin ich auf die sehr schönen Themes von ElmaStudio aufmerksam geworden. Meine Wahl fiel nach ein wenig Ausprobieren schließlich auf “Yoko“, das ich in den vergangenen Wochen für mich noch ein wenig angepasst und “hinter den Kulissen” getestet habe – dabei war mir wiederum das Plugin “Theme Test Drive” sehr behilflich, denn es erlaubt es dem Admin eines Blogs, Änderungen bereits zu sehen und auszuprobieren, während alle anderen Besucher noch die alte Fassung angezeigt bekommen. Teil dieses Neudesigns sind nun auch kleine Icons zu jedem Eintrag, die ergänzend zu den thematischen Kategorien dienen sollen. Erstellt hat diese Icons netterweise Florian Hohmann – danke!

Tja, so kam es also zu diesem Redesign. Wäre ich Facebook oder Spiegel Online, gäbe es jetzt vermutlich wütende Proteste (“Furchtbar, ich bin die längste Zeit Abonnent gewesen!”, “Petition: Wir wollen das alte Design zurück”, “Your design is bad and you should feel bad!”, etc.pp.). Aber vielleicht gefällt es ja dem einen oder der anderen? Und sollte irgendetwas nicht so recht klappen oder es sonstige Verbesserungsvorschläge geben, freue ich mich über entsprechende Nachricht in den Kommentaren.

 

Vorträge01

6. Februar 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Planung der Vorlesung “Vernetzte Öffentlichkeiten”

In der Vorschau auf meine Vorträge 2013 hatte ich schon erwähnt, dass ich im kommenden Sommersemester seit längerer Zeit mal wieder eine Lehrveranstaltung halten werde. Genauer gesagt: Ich werde an der Uni Hamburg eine Vorlesung im sog. “MUK-V2 Vertiefungsmodul Medien und Gesellschaft” halten, die sich vorrangig an Bachelor-Studierende im Fach Medien- und Kommunikationswissenschaft (sowie die entsprechenden “Wahlfächler”) richtet.
Das Thema der Vorlesung wird “Vernetzte Öffentlichkeiten” lauten, und ich habe bereits einige einführende Bemerkungen für das kommentierte Vorlesungsverzeichnis verfasst.

Die digitalen vernetzten Medien tragen zu einem tiefgreifenden Strukturwandel von Öffentlichkeit bei. Plattformen wie YouTube und Wikipedia, Facebook, Twitter oder Blogs senken die Hürden, Informationen aller Art zugänglich zu machen und sich mit anderen Menschen zu vernetzen. Professionelle Kommunikatoren, z.B. im Journalismus, in der Politik oder in der Öffentlichkeitsarbeit, müssen sich auf diesen Medienwandel genauso einstellen wie Privatpersonen, die Aspekte ihres persönlichen Alltags mit ihrem erweiterten sozialen Netzwerk teilen wollen. Die enstehenden Kommunikationsräume weisen eine eigene “Architektur” auf, die starken Einfluss auf die Verbreitung und Kontrolle von Informationen und Wissen hat. Zugleich verändert sich unser Verständnis der Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre. Der Verheißung, jeder könne mit Hilfe der digitalen vernetzten Medien an der Gesellschaft und ihrer Gestaltung teilhaben, steht die Beobachtung entgegen, dass sich Machtunterschiede nur verschieben oder sogar noch verstärken.

In den kommenden Wochen werde ich mich an die inhaltliche Feinplanung machen; das Wiki zur Vorlesung ist im Moment noch recht spartanisch. Die Sitzungstermine stehen fest, und ich weiss, dass ich nicht jeweils 90 Minuten durchreden möchte (und könnte), sondern die Präsenzzeit etwas auflockern möchte: Mit “Live-Demonstrationen” von Plattformen, Werkzeugen oder anderen praktischen Beispielen; vielleicht auch mit einem “Fundstück der Woche” aus den Tiefen & Weiten der vernetzten Öffentlichkeiten, und zumindest hin und wieder mit einem Video-Skype-Gespräch oder Google Hangout mit Kolleg/innen, mit denen ich 15-20 Minuten über deren Arbeit sprechen werde.

Aber vermutlich gibt es noch viele andere gute Ideen und didaktischer Kniffe? Oder auch thematische Vorschläge, was in so einer Vorlesung nicht fehlen sollte? Oder das eine tool, die eine Plattform, mit der man vernetzte Öffentlichkeiten ganz toll demonstrieren und erläutern kann? Ich habe eine Seite zur Ideen- und Themensammlung angelegt, in der ich meine eigenen Notizen etc. sammele, die ich aber gerne auch für Rückmeldungen, Input und Anregungen aus dem Kreis meiner geneigten Leserschaft öffne. Wer mir also helfen möchte, das Potential vernetzter Öffentlichkeiten auch in der Vorbereitung dieser Vorlesung zu veranschaulichen, der kann sich auf dieser Seite gerne austoben – aber natürlich auch einfach einen Kommentar hier hinterlassen oder mit #vernoe13 drüber twittern…

Vorträge01

7. Januar 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Vorträge 2013 (1)

Mit Beginn des neuen Jahres ist es mal wieder an der Zeit, bereits feststehende Vorträge, Tagungen o.ä. für die kommenden Monate aufzulisten.

  • Kommenden Freitag, 11.1., bin ich in Berlin bei einer internen Diskussionsveranstaltung des rbb, wo es um den Wandel von Kommunikations- und Informationsbedürfnissen sowie den daraus resultierenden Konsequenzen für öffentlich-rechtliche Angebote gehen wird. Angesichts der Diskussionen der letzten Wochen (guter Einstiegspunkt: Ein Text von Jens Best), auch und gerade im Zuge der erfolgten Umstellung auf eine Haushaltsgabe, wird das sicher eine interessante Veranstaltung. Weiterlesen →
Publikationen02

2. Januar 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Beitrag zu Privatsphäre und Social Web

Wie schön: Am ersten Arbeitstag nach den Feiertagen habe ich in meiner Post das Belegexemplar des Bandes “Privatheit” gefunden – darin sind Beiträge der gleichnamigen interdisziplinären Tagung versammelt, die Ende 2010 in Passau stattfand. Ich hatte für die Tagung erstmals die Verbindung von persönlichen Öffentlichkeiten und informationeller Selbstbestimmung etwas ausführlicher diskutiert und freue mich, dass nun auch das entsprechende gedruckte Werk vorliegt.

Schmidt, Jan-Hinrik (2013): Persönliche Öffentlichkeiten und Privatsphäre im Social Web. In: Halft, Stefan / Hans Krah (Hrsg.): Privatheit. Strategien und Transformationen. Passau: Karl Stutz. S. 121-138.

Publikationen02

30. November 2012
von Jan-Hinrik Schmidt
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Beitrag für “Informationsgerechtigkeit”

Gestern erreichte mich ein Exemplar des Bandes “Informationsgerechtigkeit. Theorie und Praxis der gesellschaftlichen Informationsversorgung“, das André Schüller-Zwierlein und Nicole Zillien herausgegeben haben. Es ist der Auftakt für eine neue Reihe im de Guyter Verlag, die “Age of Access? Grundfragen der Informationsgesellschaft” betitelt ist. Ich durfte einen Beitrag beisteuern, der Praktiken der social-media-Nutzung im Zusammenhang mit Fragen der Informationsverbreitung diskutiert. Konkret gehe ich auf das Bereitstellen und Verbreiten, das kollaborative Bearbeiten, und das soziale Filtern von Informationen ein – also Facetten des Informationsmanagements, wie ich sie auch schon im neuen Netz (dort ausführlicher) behandelt habe.

Schmidt, Jan-Hinrik (2013): Social Media – Verbreitung, Praktiken und Folgen: In: Schüller-Zwierlein, André / Nicole Zillien (Hrsg.): Informationsgerechtigkeit. Theorie und Praxis der gesellschaftlichen Informationsversorgung. Berlin/Bosten: de Gruyter. S. 134-150.

 

Work in progress

29. November 2012
von Jan-Hinrik Schmidt
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CfP “Wissenschaft nach 20 Jahren WWW”

Im kommenden Jahr soll im Online-Journal kommunikation@gesellschaft eine Sonderausgabe zum Thema “Vom Modem zu Faceook. Wissenschaft nach 20 Jahren World Wide Web” erscheinen. Der entsprechende Call ist jetzt auf der Homepage veröffentlicht worden. [.pdf] Einige Auszüge:

Wie haben das Internet und seine Dienste die Wissenschaft verändert, wie das wissenschaftliche Arbeiten, wie möglicherweise die Wissensgenerierung selbst? Entstehen widersprüchliche Praktiken, verstärken sich alte Ungleichheiten, entstehen neue machtvolle Zentren der Wissenschaft, gleich ob in Hinblick auf Disziplinen, Einrichtungen oder Standorte? Inwiefern verstärkt, vermittelt oder bremst das Internet Entwicklungen, die aufgrund anderer soziokultureller und sozioökonomischer Veränderungen auf das und im Wissenschaftssystem wirken? Werden die durch das Internet eröffneten Möglichkeiten der wissenschaftlichen Kooperation und Kollaboration tatsächlich genutzt, und wenn ja, welche Routinen und Strukturen bilden sich heraus? Was wird aus „alten“ Orten der Wissenschaft – Bibliotheken, Archive, Labore, Vorlesungssäle –, die immer auch als Institution für bestimmte tradierte Praktiken und Sinnhorizonte der Wissenschaft stehen? Wie wird Reputation, die Währung der Wissenschaft, im und mit dem Internet verteilt? Wie verbreitet sind in der Wissenschaft die Möglichkeiten der Selbstvermarktung, etwa durch Bloggen, Twittern etc., und wie erfolgreich sind diese Formen? Profitieren Wissenschaftler/innen von den erweiterten Möglichkeiten der Kommunikation? Ist die Wissenschaft insgesamt transparenter geworden? Sind die Barrieren zwischen unterschiedlichen Fächern niedriger geworden, da Informationen durch das Internet leichter zugänglich sind? Gibt es tatsächlich eine „New Production of Knowledge“ mit grenzüberschreitender Kooperation in der Wissenschaft, wie es Gibbons et al. (1994 ) vorhergesagt haben? Oder hat etwa die Verfügbarkeit von zu viel Information zu einer „Balkanisierung“ (Alstyne/ Brynjolfsson 1996 ) geführt? Hat also die technische Möglichkeit soziale Barrieren überwunden oder fällt die Bilanz viel ernüchternder aus?

Zeitplan:
28.2.2013            Einreichfrist für ein- bis zweiseitige Abstracts
15.3.2013            Rückmeldung der Herausgeber über Annahme oder Ablehnung des Abstracts (ggfs. mit Hinweisen)
31.5.2013            Einreichen von vollständigen Beiträgen
31.7.2013            Rückmeldung der Herausgeber über Annahme oder Bitte um Überarbeitung
30.9.2013            Frist für das Einreichen überarbeiteter Beiträge
4. Quartal  2013    Erscheinen der Sonderausgabe

Work in progress

19. November 2012
von Jan-Hinrik Schmidt
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Geburtstag im Social Web (2012)

Alle Jahre wieder: Die beliebte Statistik der “Anzahl der Geburtstagsgrüße über verschiedene Kanäle” (siehe auch 2011). Wie in den letzten Jahren sind Anrufe und persönliche Gratulationen nicht verzeichnet; meinVZ, e-Cards und Wer-kennt-Wen.de sind jetzt drei Jahre hintereinander nicht mehr vertreten und daher gelöscht.

Die Ergebnisse in Kürze: XING und persönliche Mails legen zu, Twitter und SMS nehmen ab, Facebook bewegt sich weiterhin in einer eigenen Liga – aber ich werde mich dennoch hüten, daraus Prognosen über den mittel- und langfristigen Medienwandel abzuleiten. :-)

Publikationen02

18. September 2012
von Jan-Hinrik Schmidt
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Kurzbeitrag zur Informationsrepertoire-Studie

Zusammen mit Uwe Hasebrink habe ich einen Extrakt unserer Studie über die Informationsrepertoires der deutschen Bevölkerung verfasst, der einen Schwerpunkt auf regionale Tageszeitungen legt; der Text im Report “new business Regionale Tageszeitungen 2012″, siehe auch www.new-business.de bzw. den Inhalt des Reports, erschienen.

Schmidt, Jan-Hinrik / Uwe Hasebrink (2012): Regionalzeitungen in den Informationsrepertoires der Deutschen. In: new business Regionale Tageszeitungen, September 2012, S. 8-10. [.pdf]