Schmidt mit Dete

Work in progress

16. November 2014
von Jan-Hinrik Schmidt
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Geburtstag im Social Web (2014)

Irgendwann komme ich damit noch ins Guiness Buch der Rekorde, als “Längste fortdauernde Blog-Rubrik” – hier ist die Neuauflage der Geburtstagsstatistik:

Wie in den letzten fünf Jahren auch habe ich die meisten Glückwünsche via Nachricht auf der Facebook-Pinnwand erhalten – aber nach dem Peak 2012 ging die Zahl erneut zurück und lag sogar unter dem Level von 2010. Stirbt Facebook? Meiner eigenen Privatempirie zufolge: Eindeutig Ja.

Aber auch alle anderen Kanäle haben eher abgenommen (bis auf private Facebook-Nachrichten), also liegt es vielleicht auch daran, dass mein Geburtstag auf ein Wochenende fiel, oder möglicherweise mögen mich auch immer weniger Leute leiden, das will ich nicht ausschließen. Umso mehr freue ich mich über alle Glückwünsche, egal auf welchem Kanal – danke! :-)

Publikationen02

4. November 2014
von Jan-Hinrik Schmidt
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Handbuch und Beitrag zur Ethik der Online-Forschung erschienen

Das Erscheinen des “Handbuch Online-Forschung” ist doppelt Grund zur Freude. Erstens ist damit ein Publikationsprojekt abgeschlossen, an dem ich fast genau vier Jahre lang gemeinsam mit Martin Welker, Monika Taddicken und Nikolaus Jackob gearbeitet habe1 und das, wie wir finden, einen umfassenden und aktuellen Einblick in die vielen unterschiedlichen Facetten der Online-Forschung gibt. Auf der Webseite des Herbert von Halem Verlags sind Inhaltsverzeichnis und das Vorwort als .pdf abrufbar.

Zweitens ist mit dem Handbuch auch ein Beitrag zur “Ethik der Onlineforschung” erschienen, den Nele Heise und ich gemeinsam verfasst haben. Hier der abstract:

Der Beitrag befasst sich mit den für die Onlineforschung ethisch relevanten Besonderheiten der Online-Kommunikation (insbesondere: die Notwendigkeit, als Onlineforscher gezielt »Sichtbarkeit« herzustellen; die Entgrenzung von Privatheit und Öffentlichkeit; die Persistenz und Verknüpfbarkeit von Informationen). Anschließend werden zentrale forschungsethische Abwägungen diskutiert, und zwar im Hinblick auf die Notwendigkeit des Einholens einer Einwilligung zur Datenerhebung (in Abhängigkeit von Zugänglichkeit und Sensibilität der Daten), sowie die Art und Weise der Veröffentlichung von Ergebnissen.

Ich hoffe, dass unsere Überlegungen hilfreich sind, um die ethischen Implikationen von empirischer Forschung in und mit dem Internet, speziell auch in und mit den sozialen Medien besser beurteilen zu können; zusammen mit dem Text von Almuth Pflüger und Heiko Dobel, der sich mit “Datenschutz in der Online-Forschung” beschäftigt, sind auf jeden Fall wichtige normative Rahmenbedingungen für die Online-Forschung angesprochen.

Heise, Nele / Schmidt, Jan-Hinrik (2014): Ethik der Online-Forschung. In: Martin Welker / Monika Taddicken / Jan-Hinrik Schmidt / Nikolaus Jackob (Hrsg.): Handbuch Online-Forschung. Sozialwissenschaftliche Datengewinnung und -auswertung in digitalen Netzen. Neue Schriften zur Online-Forschung, Band 12. Köln: Herbert von Halem Verlag. S. 519-539.

 

  1. Die erste Mail mit der Anfrage zur Mitarbeit hatte Martin Welker am 9.9.2010 geschickt.. :-)
Publikationen01

29. Oktober 2014
von Jan-Hinrik Schmidt
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Kurzer Beitrag zu sozialen Medien bei VOCER

Für das Dossier “Sind wir noch auf Sendung?”, das Olaf Zimmermann & Theo Geißler für den Deutschen Kulturrat herausgegeben haben (hier im Shop erhältlich), durfte ich einen Text beisteuern, der auf das Verhältnis von sozialen Medien und Öffentlich-Rechtlichem Rundfunk eingeht. Ich fühle mich geehrt, in so illustrer Gesellschaft zu sein; das Inhalts-/Autorenverzeichnis nennt einige Ministerpräsidenten, Indentanten, geschätzte Kollegen und viele mehr. Und weil der Beitrag auch auf der Debattenplattform VOCER erschienen ist, können nun online noch viele weitere illustre und gesschätzte Personen den Text lesen, liken und kommentieren – sehr fein! :-)

 

 

 

Vorträge01

19. August 2014
von Jan-Hinrik Schmidt
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Vorträge 2014 (3)

Die letzte Übersicht meiner anstehenden Vorträge endete im Mai – Zeit also für eine Aktualisierung.

  • Im Rahmen der 35. Kriminologischen Studienwoche der Uni Hamburg, die sich mit “Protest, Event-Gewalt und sozialer Unmut” befasst, werde ich am 9. September eine Einführung in den Themenbereich “Social Media und soziale Bewegungen” geben.
  • Am 22. September bin ich in Bremen bei der “Tagung der Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der Petitionsausschüsse des Bundes und der Länder” zu Gast und werde ein Impulsreferat zum Thema “Elektronische Petitionen im digitalen Zeitalter” halten. Grundlage wird u.a. das Arbeitspapier zu unserer Untersuchung der Bundestag-Petitionsplattform sein, das ich mit Katharina Johnsen vor einigen Wochen veröffentlicht habe.
  • Am 9. und 10. Oktober veranstaltet das Projekt “Grundversorgung 2.0” an der Leuphana Universität Lüneburg eine Tagung zum Journalismus in der digitalen Medienkultur [noch keine Homepage soweit ich das sehe]. Am 9.10. bin ich in einem Panel zu “Nachrichten auf Wunsch? Das Nachrichtenpublikum” im Einsatz und werde u.a. Erfahrungen und Befunde aus unserem DFG-Projekt berichten.
  • Am 17. Oktober bin ich in Berlin Gast des Gesprächskreises “Zukunft der Parteiendemokratie” der Friedrich-Ebert-Stiftung, um einen Input zum Thema “Beschleunigung der Politik im digitalen Zeitalter” zu geben.
  • Am 22. Oktober werde ich nach Ainring zum Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei fahren, um dort in einem Seminar “Führungspraxis” in das Thema “Soziale Medien aus sozialwissenschaftlicher Sicht” einzuführen.
  • Am 29. Oktober bin am anderen Ende der Republik, in Lübeck nämlich, um im Rahmen einer Vortragsreihe zum Thema “Bildung” einen Vortrag zu “Soziale Medien und vernetzte Öffentlichkeit” zu halten. Die Vortragsreihe wird von der Gesellschaft “Die Gemeinnützige” organisiert, in der viele Einrichtungen und Stiftungen zusammen geschlossen sind.
  • Im November folgt dann etwas ganz besonderes: Ich werde zwei Vorträge zum Thema “Gesellschaftliche Auswirkungen der Digitalisierung” im Rahmen des Symposiums “Global, liberal, digital – Die Informationsgesellschaft im 21. Jahrhundert” halten. Dieses Symposium findet auf hoher See statt, genauer gesagt an Bord der MS Europa, auf der Reise von Chile nach Tahiti. (Womit wohl belegt wäre, dass man als Kommunikationswissenschaftler auch an exotische Orte kommen kann…).
  • Zu guter Letzt werde ich am 16.12. in Erlangen im dortigen soziologischen Institut zu Gast sein und einen Vortrag zum “Neuen Strukturwandel von Öffentlichkeit” halten.

 

Publikationen02

12. August 2014
von Jan-Hinrik Schmidt
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Zwei neue Publikationen

In den letzten Wochen sind zwei neue Publikationen von mir erschienen. Die erste ist ein Beitrag für den Sammelband “Vernetzte Organisation“, den Alexander Richter (Zürich) herausgegeben hat. Ich habe einen kurzen Überblick zu Praktiken und Strukturen vernetzter Öffentlichkeiten beigesteuert, der hoffentlich einen hilfreichen Rahmen für die übrigen Texte gibt, die sich mit zahlreichen Aspekten von Organisationen unter Bedingungen technisch vernetzter Kommunikation befassen. Im Sammelband sind sowohl eher akademisch ausgerichtete Aufsätze als auch Beiträge aus der Organisationspraxis vertreten; das gesamte Inhaltsverzeichnis ist als .pdf auf dieser Seite abrufbar.

Schmidt, Jan-Hinrik (2014): Vernetzte Öffentlichkeiten: Praktiken und Strukturen. In: Richter, Alexander (Hrsg.): Vernetzte Organisation. München: Oldenbourg. S. 16-25.

Der zweite Text ist ein gemeinsam mit Wiebke Loosen verfasster englischsprachiger Beitrag mit Befunden aus unserem DFG-Projekt zur “Wiederentdeckung des Publikums im Journalismus“. Wir diskutieren in dem Aufsatz die Operationalisierung unseres theoretischen Konzepts der “Inklusionsdistanz”, und zeigen anhand von Daten aus zwei Fallstudien, wie sich eine Reihe von Aspekten der Journalisten-Publikum-Beziehung vergleichend analysieren und einordnen lassen. Wir freuen uns ganz besonders, dass der Beitrag für das Journal “Digital Journalism” akzeptiert wurde – eine noch recht junge, nichtsdestoweniger aber schon recht einflussreiche Zeitschrift mit einem sehr interessanten thematischen Spektrum.

Schmidt, Jan-Hinrik / Wiebke Loosen (2014): Both sides of the story. Assessing audience participation in journalism through the concept of inclusion distance. In: Digital Journalism, DOI: 10.1080/21670811.2014.930243

Nach der Arbeit

8. August 2014
von Jan-Hinrik Schmidt
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Die #scientipps sind wieder am Start

Die WM mitsamt dem phänomenalen mediokren Primzahlsensation-Algorithmus liegt gefühlt schon wieder Ewigkeiten zurück – zum Glück beginnt ja bald die neue Bundesliga-Saison und damit auch eine neue Auflage der “#scientipps“-Tipprunde. Zur neuen Saison habe ich dem Tippspiel eine eigene Unterseite auf dem Blog spendiert, das die Regeln erklärt. Deswegen liste ich hier nur die Preise auf, denn netterweise haben sich wieder einige Preisstifterinnen1 gefunden, die wir schon aus der Vorsaison kennen: Bieber, BrunsFaas, Weller und Schmidt schmeißen alles in den Pott, was nicht niet- und nagelfest ist.

Trotzdem wäre es toll, wenn vielleicht noch die eine oder andere Stifterin hinzukäme? Zum Beispiel fehlen noch zwei Preise für den großen Pool, und es gibt natürlich noch jede Menge Möglichkeiten, eigene Sonderpreise zu stiften.

Am Ende der Saison (inklusive Relegation, DFB-Pokalfinale und, Achtung neu: Ende der 2. Liga) entscheidet der Punktestand; die drei Erstplatzierten unter den aktiven Tipperinnen erhalten folgende Preise (bei Gleichstand entscheidet das Los):

  1. Preis: Drei Bücher nach Wahl aus unten stehender Liste
  2. Preis: Zwei Bücher nach Wahl aus unten stehender Liste (abzüglich der vom 1. Preis gewählten Bücher)
  3. Preis: Ein Buch nach Wahl aus unten stehender Liste (abzüglich der vom 1. und 2. Preis gewählten Bücher – also das, das übrig bleibt)

Die Bücher:

  • Bildungshaus Schulbuchverlage (Hrsg.) (2013): Digitale Demokratie. Internet und Netzpolitik. Praxis Politik 2/2013
  • Bundeszentrale für Politische Bildung (2012): Digitale Demokratie. Aus Politik und Zeitgeschichte 7/2012
  • Weller, Bruns et al. (2013): Twitter & Society [als gedrucktes Buch, gestiftet von Kwelle]
  • Weller, Bruns et al. (2013): Twitter & Society [als eBook, gestiftet von Snurb]
  • ***steht noch nicht fest***
  • *** steht noch nicht fest***

Ausserdem loben wir eine Reihe von Sonderpreisen aus, die zum Teil (#1 und #2) auch schon während der laufenden Saison vergeben werden:

(1) Das “Felix Toppberger-Vehfunkel Gedächtnisgemälde”

  • Sonderpreis für den korrekten Bonustipp “Wo findet der erste Trainerinnenwechsel statt?” (Achtung: Dieser Tipp muss bis zum 1. BuLi-Spieltag bei den Sonderfragen abgegeben werden): 1x eine Zeichnung von @hohse, der sich von Person, Umständen und Ort der ersten Trainerinnenentlassung wird inspirieren lassen.
  • Bei mehreren richtigen Antworten gewinnt, wer bis dahin die wenigsten Gesamtpunkte unter den aktiven Tipperinnen hat; bei Gleichstand entscheidet das Los.

[Update 16.9.2014] Des einen (Slomka) leid, des anderen (Rogu) Freud: Die erste Trainerinnen-Entlassung der Saison fand beim HSV statt, worauf nur Rogu getippt hatte. Den Preis wird @hohse höchstpersönlich anfertigen und übergeben.

(2) Die “Faas’sche Wundertüte”

  • Sonderpreis für den korrekten Bonustipp “Wer wird Herbstmeister?” (Achtung: Dieser Tipp muss bis zum 1. BuLi-Spieltag bei den Sonderfragen abgegeben werden): 1x ein Überraschungspreis von Faas
  • Bei mehreren richtigen Antworten gewinnt, wer bis dahin die wenigsten Gesamtpunkte unter den aktiven Tipperinnen hat; bei Gleichstand entscheidet das Los.

(3) “Snurb’s dynamic down under cup”

  • Sonderpreis für die korrekten Bonustipps “Welche Mannschaften belegen die letzten drei Plätze?” (Achtung: Dieser Tipp muss bis zum 1. BuLi-Spieltag bei den Sonderfragen abgegeben werden): 1x Bruns (2007) “Blogs, Wikipedia, Second Life and beyond
  • Bei mehreren richtigen Antworten gewinnt, wer (a) keinen anderen Preis gewonnen hat sowie (b) die wenigsten Gesamtpunkte unter den aktiven Tipperinnen hat; bei Gleichstand entscheidet das Los.

(4) “Dr Bieber’s most daring tipper special trophy”

  • Sonderpreis für das torreichste korrekt vorausgesagte Spiel: 1x Bieber/Kamps (im Erscheinen): Die US-Präsidentschaftswahl
  • Bei mehreren richtigen Antworten gewinnt, wer (a) keinen anderen Preis gewonnen hat sowie (b) die wenigsten Gesamtpunkte unter den aktiven Tipperinnen hat; bei Gleichstand entscheidet das Los.

(5) Die “Siegen ist nicht alles”-Prämie

  • Sonderpreis für die meisten Punkte aus Spieltagssiegen: 1x Schmidt/Weichert (2012) “Datenschutz
  • Bei mehreren richtigen Antworten gewinnt, wer (a) keinen anderen Preis gewonnen hat sowie (b) die wenigsten Gesamtpunkte unter den aktiven Tipperinnen hat; bei Gleichstand entscheidet das Los.

 (6) kwelle’s Zusatzherausforderung: “Nie mehr zweite Liga!”

  • Sonderpreis für die korrekten Bonustipps “Welche Mannschaften belegen die ersten drei Plätze in der zweiten Bundesliga?” (Achtung: Dieser Tipp muss bis zum 1. BuLi-Spieltag bei den Sonderfragen abgegeben werden): 1x König, Stahl, Wiegand (Hrsg.) (2014): Soziale Medien. Gegenstand und Instrument der Forschung.
  • Bei mehreren richtigen Antworten gewinnt, wer (a) keinen anderen Preis gewonnen hat sowie (b) die wenigsten Gesamtpunkte unter den aktiven Tipperinnen hat; bei Gleichstand entscheidet das Los.

 

 

  1. Dieser Blogeintrag ist im generischen Femininum formuliert, d.h. Männer sind bei den Formulierungen immer mit gemeint.
Nach der Arbeit

28. Mai 2014
von Jan-Hinrik Schmidt
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Primzahlsensation-Algorithmus enthüllt: Deutschland wird Weltmeister 2014

Nach dem erfolgreichen Abschluss der #scientipps-Tipprunde zur Bundesliga-Saison 2013/14 wird es zur WM eine Sonderauflage – ohne Preise – geben, nämlich die scientipps-wm14 – Tipprunde (der Link führt zur Anmeldung; wer mitmachen mag, ist herzlich eingeladen!). Bei den regulären scientipps-Runden lasse ich aus Spaß immer den “Langeweiler” mitlaufen, der alle Spiele 0-0 tippt und die Bonustipps (Meister etc.) so wie in der Vorsaison. Und wie in der Vorsaison macht er mit dieser Strategie nicht wirklich viele Punkte; da zudem bei einer WM zumindest ab den K.O.-Spielen Unentschieden keine gute Tipp-Option mehr sind, wäre das auch, naja, langweilig. Ich habe mir daher für die WM ein etwas komplexeres System zur Prognose zur Ergebnisse entwickelt, das in der Tipprunde die Tipps von Sepp_Blatter bestimmen wird – und das vorhersagt, dass Deutschland Weltmeister wird! Und das kommt so:

Der zentrale Parameter ist der Rang einer Mannschaft auf der FIFA-Weltrangliste vom 8.5.2014. Um das Ergebnis einer Partie zu bestimmen, gelten nun folgende Regeln:

1) Bestimme die Mannschaft mit dem niedrigeren Rang. Sie schießt mindestens soviele Tore:
Rang >= 50: 0 Tore
Rang >= 25: 1 Tor
Rang >= 10: 2 Tore
Rang >= 2: 3 Tore

2) Bestimme die Differenz zwischen den Rangplätzen der beiden Mannschaften. Die bessere Mannschaft schießt

0 Tore mehr wenn Diff < 5
1 Tor mehr wenn 5 =< Diff <15
2 Tore mehr wenn 15 =< Diff <30
3 Tore mehr wenn 30 =< Diff < 50
4 Tore mehr wenn 50 <= Diff

Es kann nach dieser Regel also Unentschieden geben, wenn die Mannschaften 4 oder weniger Plätze voneinander entfernt sind. Daher brauchen wir Regel

3) In K.O.-Spielen (ab dem Achtelfinale) gilt: Die bessere Mannschaft schießt

1 Tor mehr in der Verlängerung wenn 3 =< Diff < 5
1 Tor mehr im Elfmeterschießen wenn 1 =< Diff < 3

So weit, so gut – aber nach den bisherigen Regeln würde sich immer die besserplatzierte Mannschaft durchsetzen, und am Ende würde Spanien wieder Weltmeister. Das wäre auch langweilig, daher gibt es noch den *trommelwirbel* “Primzahlsensation”-Faktor:

4) Wenn [(Produkt der beiden Weltranglistenplätze) - 1] eine Primzahl ist, dann geht das Spiel genau andersherum aus als in den Schritten 1-3 errechnet. Bei einem Unentschieden bleibt es bei einem Unentschieden.

Ein Beispiel: Uruguay (Rang 6) spielt gegen Griechenland (Rang 10)
1) Rangniedrige Mannschaft (GRI) schießt 2 Tore
2) Ranghöhere Mannschaft (URU) hat weniger als 5 Ränge Vorsprung, ergo schießen sie 0 Tore mehr
Das Spiel geht 2-2 aus. Wenn es ein K.O.-Rundenspiel wäre, würde greifen:
3) Die Differenz von 4 Punkten macht ein Tor mehr in der Verlängerung für Uruguay.
4) Nun ist aber (6*10)-1 = 59, also eine Primzahl. Ergo erleben wir eine Primzahlsensation, und Griechenland gewinnt 3-2.

Mit diesen Regeln habe ich einmal die komplette WM durchgetippt (hier die Übersicht als .pdf). Zunächst zur deutschen Gruppe G: In allen Spielen mit Beteiligung von Portugal kommt es zu Primzahlsensationen! Das Spiel gegen Deutschland geht unverändert 3-3 aus, aber gegen die USA (2-3) und Ghana (1-4!) unterliegen CR7 und Co. Deutschland hingegen gewinnt gegen Ghana (4-1) und gegen die USA (3-2), was in der Summe den Gruppensieg vor den USA bringt.

In den anderen Gruppen kommt es zu einer Reihe von Überraschungen: Brasilien kann dem hohen Erwartungsdruck offensichtlich nicht standhalten, verliert primzahlsensationell gegen Kroatien und gegen Kamerun, und scheidet als Gruppenletzter der Gruppe A sang- und klanglos aus. In Gruppe B sind Holland und Chile exakt punkt- und torgleich, ein Losentscheid ist nötig, Chile gewinnt und zieht ins Achtelfinale ein. In Gruppe C und D kommen die nominellen Favoriten Kolumbien und Griechenland sowie Uruguay und Italien weiter. In Gruppe E ereignen sich dagegen lauter Primzahlsensationen; einzig das Spiel Ecuador gegen Frankreich endet so, wie es zu erwarten wäre – in den anderen Spielen gewinnt jeweils der Underdog, sodass am Ende die Schweiz ausscheidet, aber Honduras sensationell als Gruppenerster weiterkommt! In Gruppe F kommt Nigeria dank zweier Primzahlsensationssiege vor Bosnien und dem Iran punktgleich mit Argentinien weiter. Und in Gruppe H wird es am letzten Spieltag turbulent: Algerien überrumpelt Russland und zieht ins Achtelfinale ein, genauso wie sich Belgien trotz einer Primzahlsensationsniederlage gegen Südkorea in die KO-Runde rettet-

Auch im weiteren Verlauf des Turniers kommt es immer wieder zu unerwarteten Ergebnissen. So unterliegt Uruguay Griechenland mit 2-3 nach Verlängerung, und im Duell der Außenseiter setzt sich Nigeria gegen das höher rangierende Honduras mit 2-1 durch. Deutschland nimmt Rache für Gijon 1982 und gewinnt gegen Algerien 2-1. Der Geheimtipp Belgien verliert primzahlsensationell gegen die USA mit 2-3 nach Elfmeterschießen.

Auch im Viertelfinale hat das Team von Jürgen Klinsmann die Primzahlsensation auf seiner Seite; es gewinnt 3-2 gegen Argentinien; Spanien (gegen Griechenland) und Kolumbien (gegen Chile) setzen sich ebenfalls mit diesem Ergebnis durch. Deutschland schafft einen lockeren 4-1-Sieg gegen Nigeria.

Im Halbfinale haben es unsere Jungs dann aber sehr schwer; erst nach Verlängerung behalten sie mit 4-3 gegen Kolumbien die Oberhand. Spanien hingegen unterliegt primzahlsensationell den USA – tröstet sich dafür mit einem 4-3 nach Verlängerung im Spiel um den 3. Platz gegen Kolumbien.

Am 13.7. kommt es dann also zum pikanten Duell zwischen Deutschland und dem Überraschungsfinalisten USA – Jogi gegen Jürgen, Bratwurst gegen Burger, Ausgespähte gegen Ausspäher. Und wie in der Vorrunde (kein Wunder, ist ja immer noch der gleiche Algorithmus) setzt sich Deutschland am Ende knapp, aber natürlich verdient mit 3-2 durch und ist damit zum 4. Mal Weltmeister, hurra!

Vorträge01

7. April 2014
von Jan-Hinrik Schmidt
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Vorträge 2014 (2)

Die Vorträge, die ich zu Jahresbeginn 2014 ankündigte, sind inzwischen alle gehalten1, und es ist Zeit für ein Update, bzw. zunächst noch zwei Nachträge:

Für die Monate danach habe ich aus familiären Gründen Vortragsanfragen und Reisen abgesagt; im Herbst wird es dann aber weitergehen. :-)

 

  1. Der Vortrag in Stade musste allerdings ausfallen und die Studienwoche an der Uni Hamburg wurde verschoben.
Work in progress

3. März 2014
von Jan-Hinrik Schmidt
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10 Jahre Bloggen

Vor zehn Jahren, am 4. März 2004, habe ich meinen ersten Blog-Eintrag veröffentlicht. Dank der Wayback Machine des Internet Archive kann ich sogar einen Screenshot des “BamBlog” bieten.

Bamblog 2004

Wie man sieht, war das Design noch, hmm, recht einfach gehalten, woran auch die zugrundeliegende Software Schuld war. Ich hatte nämlich bei meinem damaligen Hoster keine Möglichkeit, eine mySQL-Datenbank laufen zu lassen und war deshalb auf die Software greymatter angewiesen, die keine Datenbank benötigte. Aber es gab immerhin schon rückwärts chronologisch sortierte Beiträge, eine Kommentarfunktion (die aber anfangs keiner in Anspruch nahm…), einen RSS Feed und natürlich eine Blogroll. Dort waren u.a. Martin Röll, Thomas N. Burg und Lilia Efimova vertreten sowie das Gruppenblog “Many to Many” (u.a. von Clay Shirky, danah boyd und Dave Weinberger betrieben), die in mir im Lauf der Zeit die Idee reifen liessen, dieses neue Phänomen “Social Software” könnte man doch auch mal kommunikationssoziologisch untersuchen…
Ich kann diese Einsicht sogar datieren: Am 9.3.2004 bloggte ich nämlich (nach einigen Fingerübungen rund um Web-Fundstücke) einige Gedanken zum “neuen catchword social software“, auf die ich sogar, tataaaa, meinen ersten Kommentar erhielt!

Bamblog 2004 2

Ich bloggte einige Monate unter der Domain schmidtmitdete.de mit greymatter, bis ich auf eine WordPress-Installation unter der Domain bamberg-gewinnt.de umzog. Weil die alten Beiträge mit migriert sind, kann ich gar nicht mehr genau sagen, wann der Umzug war; es muss irgendwann Mitte 2005 gewesen sein? Ich war auf jeden Fall gerade vier Monate mit einem DAAD-Stipendium in Wien gewesen und hatte eine Studie zur Weblog-Community twoday.net bearbeitet, die dann in erweiterter Form als Buch veröffentlicht wurde. Spätestens da war mir also klar, dass das Bloggen nicht nur persönlich bereichernd, sondern auch wissenschaftlich sehr ergiebig war.

Bamblog 2005

Unter der Domain bamberg-gewinnt bloggte ich dann etwa 2 Jahre lang – eine sehr abwechslungsreiche und aufregende Zeit, in die z.B. die Bewilligung meines DFG-PostDoc-Projekts zu den Praktiken des onlinegestützten Netzwerkens genauso fiel wie die “Wie ich blogge?!”-Umfrage, die es bis zu Spiegel Online schaffte, aber auch zu intensiven und produktiven Diskussionen über Blogs & Wissenschaft im Rebellmarkt von Don Alphonso führte. Mit den “Hard Blogging Scientists” entstand 2006 sogar ein Label incl. Button für diese spezielle Art des akademisch-bloggerischen Identitätsmanagements. Unvergessen bleibt aber auch die Qype-Abmahnung im Frühjahr 2007, die für ordentlich Aufregung in der deutschsprachigen Blogosphäre sorgte. Und ich konnte am eigenen Leib erleben, wie mein Blog mir eine Monat für Monat steigende Sichtbarkeit für eine Öffentlichkeit ausserhalb der relativ kleinen kommunikationswissenschaftlichen Fachcommunity verschaffte.

Im Oktober 2007 machte ich im BamBlog die Türen zu. Den Arbeitsbeginn am Hans-Bredow-Institut und Umzug nach Hamburg nutzte ich zu einem Relaunch inkl. Rückkehr zur ortsunabhängigen persönlichen Domain schmidtmitdete.de. Direkt der zweite Eintrag schilderte, wie ich auf einer Reise durch den us-amerikanischen Nordwesten die ehemalige Verlobte von Netscape-Gründer Marc Andreesen kennenlernte…

Schmidtmitdete 2007

Mein Blog wurde mehr und mehr zu meiner beruflichen Visitenkarte, während sich das alltägliche Networking und Informationsmanagement auf andere Plattformen wie Twitter und Facebook verlagerte. 2009 erschien “Das neue Netz”, das die Erweiterung und Normalisierung des “Social Web” auch wissenschaftlich reflektierte (und ein eigenes, aber nicht ganz so aktives Blog spendiert bekam). Im Februar 2013 wechselte ich das Design vom BlogPimp-Theme auf das heute noch aktuelle Yoko, das mit seinem responsive design auch auf mobilen Geräten gut funktioniert.

Schmidtmitdete 2013

Die Blogeinträge sind im Lauf der Zeit deutlich sporadischer geworden, was mit der oben genannten Verlagerung auf andere Dienste und chronischem Zeitmangel zu tun hat. Aber trotzdem: Vor zehn Jahren hätte ich im Traum nicht daran gedacht, dass ich heute einen solchen Rückblick schreiben kann – und dass das Blog ein so zentraler Teil meiner (Online-)Identität geworden ist.

Vorträge01

23. Januar 2014
von Jan-Hinrik Schmidt
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Vorträge 2014 (1)

Auch in diesem Jahr stehen wieder eine Reihe von Vorträgen und Reisen an; hier die Orte, Themen und Anlässe für die erste Jahreshälfte:

  • Bereits am morgigen Freitag, 24. Januar bin ich in Potsdam, wo eine Fachtagung des Bundeselternrates zum Thema “Gesunder Umgang mit neuen  Medien im schulischen Alltag” stattfindet. Ich werde ein Inputreferat zur Frage halten: “Was ist der Reiz der sozialen Medien? Jugendliche und ihr Umgang mit Facebook & Co. aus Sicht der Kommunikationswissenschaft”. Nach mir wird auch Ulrike Wagner vom JFF noch sprechen; ich bin sicher, das wird eine interessante Kombination und viel Diskussionsstoff geben!
  • Am 30.1. besuche ich meine ehemaligen Kollegen von der Bamberger Kommunikationswissenschaft: Zum 80. Geburtstag von Manfred Rühl (und zugleich auch zum Jubiläum “30 Jahre KoWi in Bamberg”) findet ein Symposium statt – kein Vortrag für mich, aber dafür sicherlich viel Zeit für Wiedersehen und Gespräche.
  • Wiederum eine Woche später ist in Berlin die Tagung “Kommunikationspolitik und Medienregulierung in der digitalen Gesellschaft”, die gemeinsam veranstaltet wird von der Fachgruppe ›Kommunikation und Politik‹ der DGPuK, dem Arbeitskreis ›Politik und Kommunikation‹ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), der Fachgruppe ›Computervermittelte Kommunikation‹ der DGPuK und der Fachgruppe ›Politische Kommunikation‹ der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM). Wahrscheinlich ist die Tagung schon halb rum, wenn alle Veranstalter ihre Grußworte gesprochen haben.. ;-). Das Programm verspricht viele interessante Vorträge; gemeinsam mit meinem Kollegen Per Christiansen präsentiere ich am Samstag zum Thema “Dialog als Regulierungsinstrument im Datenschutz: Einschätzungen von Datenschutzaufsicht und Internet-Unternehmen” einige Ergebnisse aus einem “Transferprojekt”, das wir für eine Landesregierung durchgeführt haben. Ziel war, die Rolle von informellen Dialogsituationen für das Verhältnis von Datenschutzbehörden und Unternehmen zu erkunden und zu überlegen, inwieweit solcher informeller Dialog Teil von Regulierungsmaßnahmen sein könnte.
  • Am 5. März veranstaltet die “Katholische Jugendsozialarbeit Nord” in Hamburg ihre Jahrestagung, zu der ich die einleitende Keynote über den “Reiz der neuen Medien” beisteuern darf.
  • Und einen Tag später bin ich im Rahmen der SchulKinoWoche in Stade. Die Veranstaltungsreihe, die Filmvorführungen & Diskussionen für Schulen organisiert, ist dieses Jahr mit dem “Wissenschaftsjahr 2014″ gekoppelt, das “Die digitale Gesellschaft” zum Thema hat – für mich bedeutet das, dass ich am vormittags gemeinsam mit Schüler/innen “The Social Network” ansehen werde und im Anschluss dann für Fragen und Diskussion bereitstehe.
  • Am 11. März halte ich auf Einladung von Nils Zurawski einen Vortrag bei der 33. Kriminologischen Studienwoche der Uni Hamburg, die sich dieses Jahr mit “Proteste, soziale Bewegung, Abweichung” befasst. Ich gebe eine Einführung in den Themenbereich “Social Media und soziale Bewegungen”.

… und danach ist erstmal nichts vorgesehen. :-)

 

 

(Netz-)Politik

26. November 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
4 Kommentare

Mitgliedervotum der SPD – Wie entscheiden?

Zur Abwechslung mal wieder ein politischer Blog-Eintrag: Jetzt in diesem Moment, am Dienstag Abend, sitzen in Berlin die Verhandlungsteams beisammen und zurren wohl die letzten Details des Koalitionsvertrags fest. Wenn nicht irgendwas Unvorhergesehenes passiert, werde ich als SPD-Mitglied also in den nächsten Tagen Post bekommen und beim Mitgliedervotum mitentscheiden dürfen, ob meine Partei in den kommenden vier Jahren in einer großen Koalition mit CDU/CSU die Bundesregierung stellen wird oder nicht.

Um ehrlich zu sein: Ich habe im Moment überhaupt keine Ahnung, wie ich abstimmen werde.

Das liegt zum einen (und vor allem) daran, dass ich den ganzen aufgeregten Pressemeldungen und journalistischen Kommentaren, den geleakten Entwürfen von Koalitionsverträgen und den Twitter-Debatten für, wider und drumherum nur mit einem halben Auge gefolgt habe. Einigung auf dies, Formelkompromiss für das, kategorische Ablehnung von diesem, unbedingtes Beharren auf jenem – ich werde mir das endgültige Dokument anschauen, denn das ist, was zählt.

Zum anderen bin ich mir aber noch unklar, was ich als Grundlage bzw. als Maßstab meiner Entscheidung nehmen soll. Das Wohl des Landes? Das Wohl der SPD als Partei? Das Wohl der Wählerinnen und Wähler der SPD? Meine ganz persönliche Situation, bzw. die meiner Familie, meiner Freunde, meiner Nachbarschaft, meiner Twitter-Timeline oder meiner geschätzten Blog-Leserschaft? Mein rot-grünes Bauchgefühl?

Vor einigen Wochen, noch vor Beginn der Verhandlungen, hatten wir eine Sitzung meines Ortsvereins Reinbek, in dem wir auch über den Wahlausgang und die Situation der SPD gesprochen haben. Wir waren etwa 20 Personen, von denen niemand wirklich enthusiastisch pro Große Koalition gesprochen hat; die Erinnerungen an die letzte Auflage waren wohl noch zu schmerzhaft. Ein Genosse sprach sich ganz vehement und explizit für Rot-Rot-Grün aus und meinte, er werde bei einer Großen Koalition austreten. Ansonsten hielten sich meinem Eindruck nach ein “Wir müssen Große Koalition machen, was bleibt uns übrig?” und “Wir schauen mal, was verhandelt wird und sehen dann weiter” die Waage.

Wir werden sicher im Ortsverein eine weitere Diskussionsveranstaltung durchführen, um uns bei dieser Entscheidung gegenseitig zu helfen. Doch ich will mal in die Runde fragen: Was denkt Ihr, egal ob Ihr SPD-Mitglied, -Sympathisant/in, -Gegner/in oder -Meh seid? Und vor allem: Nach welchen Kriterien werdet oder würdet Ihr entscheiden?

 

Publikationen01

17. November 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
1 Kommentar

Geburtstag im Social Web (2013)

Nach dem fulminanten Erfolg der vergangenen Jahre gibt es auch 2013 wieder eine neue Folge meiner eigenen kleinen Privatstatistik: Über welche Medienkanäle gratuliert man heutzutage zum Geburtstag?

Persönliche Glückwünsche und Anrufe lasse ich wie immer aus dieser Statistik raus; mit Ausnahme von SMS und von automatischen generierten Glückwunschmails gab es dieses Jahr auf allen anderen Kanälen etwas weniger Glückwünsche als 2012. Aber ich habe mich trotzdem über jeden Einzelnen gefreut, herzlichen Dank! :-)

Publikationen02

11. November 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Article on Twitter and Personal Publics now published

Axel Bruns brought a very nice present to the “Digital Methods” conference: A book! :-) So I’m happy to announce:

Schmidt, Jan-Hinrik (2014): Twitter and the Rise of Personal Publics. In: Weller, Katrin / Bruns, Axel / Burgess, Jean / Mahrt, Merja / Puschmann, Cornelius (Hrsg.): Twitter and Society. New York, NY: Peter Lang. S. 3-14.

The article has appeared in a very ambitious volume edited by australian and german colleagues, who brought together more than 50 international scholars who provide, in 31 articles, an excellent overview on the broad spectrum of current Twitter research (Axel Bruns has listed them all). Many thanks for the opportunity to be on board!


PS: On sunday evening, I brought the book with me to Indian restaurant in Berlin where I had dinner. One of the employees, who saw the title, told me that he had a master in anthropology and studied Facebook and Society in India – he wrote down the details of the book, so there might be a first reader already… ;-)

Vorträge01

8. November 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Tagung “Digital Methods” in Wien

Zur Abwechslung blogge ich mal wieder von einer wissenschaftlichen Tagung – nämlich der Jahrestagung der Fachgruppe computervermittelte Kommunikation der DGPuK, die auf Einladung von Axel Maireder in Wien stattfand. Das Thema der Tagung lautet “Digital Methods“, verspricht also Beiträge zu einem ganz wesentlichen und drängenden Forschungsfeld der Kommunikationswissenschaft (und anderer Sozialwissenschaften): Wie können wir die Praktiken und Strukturen von digital-vernetzten Kommunikationsräumen beobachten und erfassen, vermessen und auswerten, erklären und verstehen? Auch in unserem Fach sind ja Debatten rund um “Big Data” und “Computational Social Science” angekommen – wir können auf bisher ungekannte Datenmengen zugreifen, die in öffentlichen, halb-öffentlichen oder auch persönlich-öffentlichen Räumen anfallen; wir haben die Möglichkeit, etablierte Modelle und Theorien des Fachs (z.B. zu Informationsverbreitung und Agenda Setting) an die digitalen Spuren der vernetzten Kommunikation anzulegen und zu prüfen, ob sie noch passen; wir benötigen neben den “Standard-Kenntnissen” der empirischen Sozialforschung nun auch Wissen um das Funktionieren oder gar die Programmierung von Tools und Algorithmen des Data-Mining.

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Nach der Arbeit

18. Oktober 2013
von Jan-Hinrik Schmidt
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Länderpunkt Brasilien: Fussball beim EC Vitoria

Ich bin ja kein wirklicher Groundhopper, aber wenn sich die Gelegenheit ergibt, besuche ich dann doch gern mal auf Reisen ein einheimisches Fussballspiel1. Und heute ergab sich eine solche Gelegenheit, denn während meiner Brasilienreise auf Einladung des Goethe-Instituts war ich – zusammen mit Christoph Bieber und Gerhard Vowe, also in exzellenter Gesellschaft – bei einem Spiel in der ersten brasilianischen Liga, dem Campeonato Brasileiro.

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  1. Neben diversen Partien in Deutschland habe ich immerhin schon die Grashoppers Zürich und Bnei Yehuda Tel Aviv auf meiner Liste.