Schmidt mit Dete

Publikationen02

Beitrag in „New Media Culture“ erschienen

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Ende letzter Woche fand ich das Belegexemplar von „New Media Culture“ in meiner Post – Christian Stiegler, Patrick Breitenbach und Thomas Zorbach haben den Band gemeinsam herausgeben und eine Reihe von sehr interessanten Beiträgen zu Themen der Netzkultur versammelt. Der transcript-Verlag featuret seine Bücher ja seit einiger Zeit immer mit drei Fragen an die Autoren/Herausgeber, und Christian Stiegler hat zum Band gesagt: „Dieses Buch soll aus Mediennutzern aufgeklärte Netzindividuen machen. Denn es gibt kaum noch einen Bereich unseres Lebens, der nicht von den Bedingungen der digitalen Kultur vereinnahmt ist. Selfies, Memes, Avatare, Shitstorms, ständige Erreichbarkeit, digitale Medienrealitäten und Medienhybride sind für uns schon so selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum noch hinterfragen und dadurch wie Lemminge in einen Strudel medialer Netzphänomene geraten. Dieses Buch soll es seinen Lesern ermöglichen die Netzkultur zu reflektieren und weiterzudenken.“

Ich durfte für den Band einen Beitrag beisteuern, der mit „Linked: Vom Individuum zur Netzgemeinschaft“ betitelt ist. Ich zeichne darin einige der grundlegenden theoretischen Konzepte nach, mit denen die Verschränkung von individuellem Handeln und sozialen Strukturen in der netzbasierten Kommunikation während der vergangenen 20 Jahren beschrieben und erklärt wurde. In einem zweiten Schritt wende ich diese theoretischen Konzepte auf das Beispiel der „#aufschrei“-Debatte auf Twitter an.

Schmidt, Jan-Hinrik (2015): Linked. Vom Individuum zur Netzgemeinschaft. In: Christian Stiegler / Patrick Breitenbach / Thomas Zorbach (Hrsg.): New Media Culture. Mediale Phänomene der Netzkultur. Bielefeld. Transcript. S. 83-95.

3 Kommentare

  1. Ich habe mich einmal für das Phänomen der Seite second-life interessiert. Das lässt sich nicht beschreiben, welchen Einfluss dieses Spiel auf die Persönlichkeit der Teilnehmer hatte. Die Grenzen zwischen der Realität und den eigenen Vorstellungen, zwischen ihrem „ich“ und ihrem Avatar begannen langsam zu verlaufen.

    Ihr Beitrag scheint mir sehr interessant zu sein. Ich bin aber neugierig, von Verschränkungen welcher Art geht es hier genau? Denn dieses Problem ist so umfangreich, dass es sicher nur einige Aspekte gewählt sein mussten.

    Viele Grüße
    Thomas

  2. Welche Rolle hattest du denn bei der #aufschrei Kampagne? Schreibe gerade eine Schularbeit darueber und bin am recherchieren.

  3. Die Leute aufzuklären find ich gut und wichtig!

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