Schmidt mit Dete

Habemus Obamam

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Um ehrlich zu sein, bin ich ziemlich froh, dass nur alle vier Jahre US-Wahl ist – mein Biorhythmus ist durch die gestrige Nacht vermutlich auf Monate hinweg durcheinander gekommen, weil ich bis etwa halb sieben heute früh die Geschehnisse auf ganz unterschiedlichen Kanälen verfolgt habe (siehe das Setup unten; ich habe zwei Monitore nebeneinander stehen…):

  • Bewegtbilder gab es von CNN (via zattoo) und von der Sondersendung „Die Nacht im Netz“ (heute.de/ZDF-Mediathek);
  • hinzu kamen eine Reihe von Webseiten, auf denen aktuelle Ergebnisse und Analysen zu finden waren, darunter Spiegel Online, CNN, MSNBC, pollster.com und fivethirtyeight.com;
  • schließlich Skype-Chat, um mit einigen Freunden zu sprechen, und Twitter, um zu verfolgen, was die ‚Twittersphäre‘ so denkt, aufschnappt und meint.

Dieses Setup brachte zwar meinen Rechner und meine Internetverbindung an seine Grenzen – der ZDF-Stream war oft nur als Hörspiel verfügbar, weil das Bild bei mir nicht ankam (deswegen auch die krude Skizze von Claus Kleber und Christoph Bieber auf dem screenshot) -, aber es war sehr interessant, die verschiedenen Meldungen und Konversationen verfolgen zu können, die rund um den Globus über den Wahlausgang berichteten. Besonders reizvoll fand ich, via Twitter mit Christoph Bieber (aka drbieber) in direktem Kontakt stehen zu können, während er in Washington für das ZDF die Wahl kommentierte (und dies m.E. sehr gut und kompetent erledigte, Glückwunsch!).

Passend zum Thema „Internet und Politik“ fahre ich morgen nach Ilmenau zur Tagung der DGPuK-Fachgruppe „Computervermittelte Kommunikation“ – ich kann mir gut vorstellen, dass der Wahlkampf, aber auch die Wahlberichterstattung dort für Diskussionen sorgen werden.

3 Kommentare

  1. Sehr schöne Skizze zum Screenshot – ich muss aber korrigieren: Claus Kleber ist größer als ich. Sonst fühle ich mich aber gut getroffen.

    Und in der DNS-Geschichte sprechen wir uns noch ;-)

  2. Heh. So ähnlich ging’s mir auch – allerdings bei uns zu sehr viel angenehmerer Zeit (ab 11 Uhr morgens, am 5.11.).

    Zusätzlich zu den Livesendungen im Fernsehen (die wahlweise den CNN- und BBC-Feed übernahmen) lief dann per TVU-Player noch der Live-Feed mit Jon Stewart und Stephen Colbert, und danach Fox News, um Republikanerherzen brechen zu sehen. (Wobei ich sagen muß, daß deren Sendung zumeist sogar erstaunlich neutral war – oder teilweise einfach nur noch sentimental: siehe z.B. den Kommentar hier.)

    Hätte ich an’s ZDF gedacht, dann hätte ich mir natürlich auch Christoph Bieber angeschaut. :-)

  3. Pingback: US-Wahlen und die Blogosphere « Gedankensolo

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