Ich habe noch meinen Vortrag aus der Reihe “Aktuelle Entwicklungen im Web 2.0” von vergangenem Donnerstag nachzutragen – das Konzept der ‘persönlichen Öffentlichkeit’ habe ich im Mittelteil (Folien 16-24) etwas näher ausgeführt, d.h. insbesondere einige Überlegungen vorgenommen, in welcher Hinsicht sich persönliche Öffentlichkeiten denn unterscheiden können. Das wird nochmal ein längerer Blogeintrag, aber nicht heute… :)
Ganz doof übrigens: Wir hatten ein Aufnahmegerät dabei, um wieder einen slidecast zu fabrizieren – aber ich habe komplett vergessen, das Gerät beim Beginn meines Vortrags einzuschalten.. :(
Der Beitrag wurde am Montag, den 17. November 2008
um 10:36 Uhr veröffentlicht und wurde unter
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Bitte wie folgt zitieren:
Schmidt, Jan (2008): Vortrag zu “Persönliche Öffentlichkeiten”. In: Schmidt mit Dete [Weblog], 17. November 2008. Online-Publikation: http://www.schmidtmitdete.de/archives/340. Abrufdatum: 7. February 2012
Alternativ die APA citation:
Schmidt, Jan. (2008). Vortrag zu “Persönliche Öffentlichkeiten”. Retrieved February 7, 2012, from Schmidt mit Dete Web site: http://www.schmidtmitdete.de/archives/340
Eine Reaktion zu “Vortrag zu “Persönliche Öffentlichkeiten””
Die neueren, ausführlicheren Ausführungen zu “Persönl. Öffentlichkeiten” mit den versch. Dimensionen (zeitlich, Rollen, Raum) gefallen mir gut. Dazu:
* Diese Dimensionierung passt mE gut zu den etablierten Öffentlichkeitstheorien wie etwa meinen Lieblingen Gerhards/Neidhardt :-) oder die Weiterentwicklung von Elisabeth Klaus u.a. für Reality-Shows – wie auch das für Weblogs versucht habe.
* Aber warum fasst Du “Ambient Awareness” unter “Rollen”? M.E. passt das eher unter den räumlichen Aspekt: Es bilden sich da neue Räume mit einfachen Interaktionen heraus, die sich als Aggregation individueller Äußerungen für mich zu einem Hintergrundrauschen formieren, auf das ich mich bei Bedarf beziehen kann.
* Kollabierende Kontexte? Explodieren die nicht eher? Oder: multiplizieren, verschwimmen etc…
* Wie bringst Du den Analyserahmen für Nutzungspraktiken (Regeln, Relationen, Code) und die entstehenden Öffentlichkeiten zusammen? “Regeln” könnten man ja ebenfalls als Beschreibungsdimension auf der Ebene der Öffentlichkeiten verstehen (massenmediale Öff: profess-redakt. Journalismus und seine Selektionsregeln und “Sprache”; studiVZ und seine Adäquanz- und prozeduralen Regeln etc.).
Schmidt, Jan-Hinrik (2011): Informationelle Selbstbestimmung in der Praxis. Kommunikationssoziologische Perspektive. In: Communicatio Socialis, Jg. 44, Nr. 4, S. 417-421.
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Die neueren, ausführlicheren Ausführungen zu “Persönl. Öffentlichkeiten” mit den versch. Dimensionen (zeitlich, Rollen, Raum) gefallen mir gut. Dazu:
* Diese Dimensionierung passt mE gut zu den etablierten Öffentlichkeitstheorien wie etwa meinen Lieblingen Gerhards/Neidhardt :-) oder die Weiterentwicklung von Elisabeth Klaus u.a. für Reality-Shows – wie auch das für Weblogs versucht habe.
* Aber warum fasst Du “Ambient Awareness” unter “Rollen”? M.E. passt das eher unter den räumlichen Aspekt: Es bilden sich da neue Räume mit einfachen Interaktionen heraus, die sich als Aggregation individueller Äußerungen für mich zu einem Hintergrundrauschen formieren, auf das ich mich bei Bedarf beziehen kann.
* Kollabierende Kontexte? Explodieren die nicht eher? Oder: multiplizieren, verschwimmen etc…
* Wie bringst Du den Analyserahmen für Nutzungspraktiken (Regeln, Relationen, Code) und die entstehenden Öffentlichkeiten zusammen? “Regeln” könnten man ja ebenfalls als Beschreibungsdimension auf der Ebene der Öffentlichkeiten verstehen (massenmediale Öff: profess-redakt. Journalismus und seine Selektionsregeln und “Sprache”; studiVZ und seine Adäquanz- und prozeduralen Regeln etc.).
Bin gespannt auf den längeren Blog-Eintrag…