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	<title>Kommentare zu: Anhörung: Web 2.0 in den Hochschulen</title>
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		<title>Von: Stefan Hauptmann</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/526/comment-page-1#comment-1792</link>
		<dc:creator>Stefan Hauptmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 10:26:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe bis vor 2 Jahren in einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt zum Wissensmanagement gearbeitet. Selbst wir hatten damals nahezu keine dieser Web 2.0 - Instrumente genutzt (außer Serverplatz für Dateien und die übliche verdächtige IT). Die Koordination des Forschungsverbundes war eine grausige Angelegenheit.

Viele der damaligen Probleme wären einfach gar nicht in Erscheinung getreten, wenn wir Blogs, Wikis und vor allen Dingen Microblogging (ja, das ist das neue Ding) verwendet hätten.

Also für die F&amp;E kann ich nur sagen: Web 2.0 - Verweigerer kommen gleich nach PC-Verweigerer (ja genau: nach denjenigen Akademiker, die noch mit ihrer Schreibmaschine hantieren)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe bis vor 2 Jahren in einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt zum Wissensmanagement gearbeitet. Selbst wir hatten damals nahezu keine dieser Web 2.0 &#8211; Instrumente genutzt (außer Serverplatz für Dateien und die übliche verdächtige IT). Die Koordination des Forschungsverbundes war eine grausige Angelegenheit.</p>
<p>Viele der damaligen Probleme wären einfach gar nicht in Erscheinung getreten, wenn wir Blogs, Wikis und vor allen Dingen Microblogging (ja, das ist das neue Ding) verwendet hätten.</p>
<p>Also für die F&amp;E kann ich nur sagen: Web 2.0 &#8211; Verweigerer kommen gleich nach PC-Verweigerer (ja genau: nach denjenigen Akademiker, die noch mit ihrer Schreibmaschine hantieren)</p>
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		<title>Von: konzeptblog &#187; Open Science im Web 2.0</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/526/comment-page-1#comment-1785</link>
		<dc:creator>konzeptblog &#187; Open Science im Web 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 10:20:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] 2.0- Herausforderungen und Chancen für die Hochschulen geladen. Jan Schmidt hat im Vorfeld dazu Anregungen eingesammelt und danach über die Tagung berichtet (so auch Thomas). Immerhin wird das Thema also von den [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 2.0- Herausforderungen und Chancen für die Hochschulen geladen. Jan Schmidt hat im Vorfeld dazu Anregungen eingesammelt und danach über die Tagung berichtet (so auch Thomas). Immerhin wird das Thema also von den [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Schmidt mit Dete &#187; Eindrücke von der Hochschulrektorenkonferenz</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/526/comment-page-1#comment-1777</link>
		<dc:creator>Schmidt mit Dete &#187; Eindrücke von der Hochschulrektorenkonferenz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 09:34:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] hat sich zu Wort gemeldet? Web-2.0-Experten-Anhörung der HRK in Hagen &#124; E-Learning 2.0 on Anhörung: Web 2.0 in den HochschulenWeb 2.0 in den Hochschulen &#171; yAeBloG. on Anhörung: Web 2.0 in den HochschulenTim Schlotfeldt [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hat sich zu Wort gemeldet? Web-2.0-Experten-Anhörung der HRK in Hagen | E-Learning 2.0 on Anhörung: Web 2.0 in den HochschulenWeb 2.0 in den Hochschulen &laquo; yAeBloG. on Anhörung: Web 2.0 in den HochschulenTim Schlotfeldt [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Web-2.0-Experten-Anhörung der HRK in Hagen &#124; E-Learning 2.0</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/526/comment-page-1#comment-1776</link>
		<dc:creator>Web-2.0-Experten-Anhörung der HRK in Hagen &#124; E-Learning 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 15:08:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] vom Hans-Bredow-Institut (Hamburg), der bereits &#252;ber seinen Blog letzte Woche erfolgreich Meinungen f&#252;r die Anh&#246;rung sammelte. In der Hoffung, dass er seine wirklich sehr aufschlussreichen Folien &#252;ber Slideshare [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] vom Hans-Bredow-Institut (Hamburg), der bereits &#252;ber seinen Blog letzte Woche erfolgreich Meinungen f&#252;r die Anh&#246;rung sammelte. In der Hoffung, dass er seine wirklich sehr aufschlussreichen Folien &#252;ber Slideshare [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Web 2.0 in den Hochschulen &#171; yAeBloG.</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/526/comment-page-1#comment-1775</link>
		<dc:creator>Web 2.0 in den Hochschulen &#171; yAeBloG.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 12:40:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ganz Web 2.0-like hat Jan Schmidt als eingeladener Experte den im Vorfeld versendeten Fragenkatalog in seinem Blog veröffentlicht und um Kommentare gebeten. Da sind ein paar Tolle Ideen dabei, insgesamt wirklich lesens- und nachahmenswert.       [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ganz Web 2.0-like hat Jan Schmidt als eingeladener Experte den im Vorfeld versendeten Fragenkatalog in seinem Blog veröffentlicht und um Kommentare gebeten. Da sind ein paar Tolle Ideen dabei, insgesamt wirklich lesens- und nachahmenswert.       [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Tim Schlotfeldt (tschlotfeldt) 's status on Tuesday, 07-Jul-09 10:38:34 UTC - Identi.ca</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/526/comment-page-1#comment-1774</link>
		<dc:creator>Tim Schlotfeldt (tschlotfeldt) 's status on Tuesday, 07-Jul-09 10:38:34 UTC - Identi.ca</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 10:38:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schmidtmitdete.de/?p=526#comment-1774</guid>
		<description>[...] Klasse Kommentare zur Anhörung der Hochschulrektorenkonferenz #hrk bei Jan Schmidt - http://www.schmidtmitdete.de/archives/526 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Klasse Kommentare zur Anhörung der Hochschulrektorenkonferenz #hrk bei Jan Schmidt &#8211; <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/526" rel="nofollow"></a><a href='http://www.schmidtmitdete.de/archives/526'>http://www.schmidtmitdete.de/archives/526</a> [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Helge Städtler</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/526/comment-page-1#comment-1773</link>
		<dc:creator>Helge Städtler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 17:42:52 +0000</pubDate>
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		<description>Zu 1 (Auswirkungen auf Hochschule):
Das hängt ganz von den Entscheidungsträgern ab. Handeln sie proaktiv wird es viel positive Auswirkungen haben (Leadership im Feld). Wenn nicht, fallen die positiven Auswirkungen bei den anderen an, die es machen.

Zu 2 (Uni-Facebook):
Das ist ja eigentlich der Ursprung von facebook gewesen, vergisst man langsam, aber ist so. Der Aufwand an mehreren SNS teilzunehmen ist vermutlich zu hoch. Das populärste gewinnt, das wird vermutlich nicht das SN der Uni sein.

Zu 3 (Konfrontation oder Kooperationmit anderen SNS):
Man kann ein SN nicht annektieren, aber man kann sich selbst dort einbringen. Zum Beispiel ein Uni-Bibliotheks-Widget für facebook was man grade ausgeliehen hat oder liest. Einen Datenabglich von der Hochschule Richtung facebook halte ich für eher unwahrscheinlich.

Zu 3a (Unis in SNS):
Mir fällt nur iTunes U ein, aber das ist kein klassisches SN, ebensowenig wie die Niederlassungen in Second Life.

Zu 3b (Standards u. Schnittstellen):
Freiwilliges Angebot/Einbindung von facebook id und twitter id in bestehende Dienste.

Zu 4 (Wikipedias Existenz):
Wikipedia-Inhalte werden immer noch extrem kontrovers beurteilt und oft verteufelt. Aus meiner Sicht bedeutet die Existenz einer freien Online-Enzyklopädie ein Geschenk für die Wissenschaft. Andere sehen das anders! 

Zu 5 (Wikipedia-Pflicht):
Ein verordneter Zwang zum Schreiben in der Wikipedia sollte niemals geschehen. Das würde zum Bumerang erster Kajüte!

Zu 6 (Uni Wikis):
Sind eine gute Sache für alles wo es um die Optimierung von Prozessen durch Informationszugang geht wie z.B. Einschreibung, Buchausleihe, Auslangssemester, Bafög, Beratungsstellen usw. geht. In einzelnen Fachbereichen könnte man auch über Fachwikis nachdenken, aber da werden denke ich heftigere Edit-Wars stattfinden als in der Wikipedia. ;-)

Zu 7 (2.0-Zwang oder Freiwillig):
Die genannten Prinzipien sind absolut unumstößlich. Man denke nur mal drüber nach in der Wikipedia hätte in Unternehmer mehr Rechte als ein Angestellter. Die Motivation wäre nullkommanull da mitzumachen.

Zu 8 (2.0 Freiheit praktikabel?):
Definitiv ja! Das lässt sich alles machen. Es hängt aber an den Menschen nicht an der Technologie. Wer Angst hat vor Blog-Vandalen und sich nicht traut das sozial zu regeln, der wird keine Technik finden, die ihm dieses Problem abnimmt. Soziale Eingriffe werden sogar erwartet!

Zu 9 (2.0 Influence auf Science):
Ist definitiv vorhanden, Google Books, Online Bibliotheken, Slideshare, Blogs, Feedreader, Online-Literaturdatenbanken, Wikipedia, leo.org, usw.
Die Werkzeuge verändern allerdings auch das Produkt, das schneller entstehen kann, weil die Kosten und die Zeitaufwände der Recherche geringer werden. Die gewonnene Zeit kannin Qualität gesteckt werden, ob sie dafür aber tatsächlich verwendet wird steht aufeinem anderen Blatt.

Wow, waren das viele Fragen. Gute Fragen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu 1 (Auswirkungen auf Hochschule):<br />
Das hängt ganz von den Entscheidungsträgern ab. Handeln sie proaktiv wird es viel positive Auswirkungen haben (Leadership im Feld). Wenn nicht, fallen die positiven Auswirkungen bei den anderen an, die es machen.</p>
<p>Zu 2 (Uni-Facebook):<br />
Das ist ja eigentlich der Ursprung von facebook gewesen, vergisst man langsam, aber ist so. Der Aufwand an mehreren SNS teilzunehmen ist vermutlich zu hoch. Das populärste gewinnt, das wird vermutlich nicht das SN der Uni sein.</p>
<p>Zu 3 (Konfrontation oder Kooperationmit anderen SNS):<br />
Man kann ein SN nicht annektieren, aber man kann sich selbst dort einbringen. Zum Beispiel ein Uni-Bibliotheks-Widget für facebook was man grade ausgeliehen hat oder liest. Einen Datenabglich von der Hochschule Richtung facebook halte ich für eher unwahrscheinlich.</p>
<p>Zu 3a (Unis in SNS):<br />
Mir fällt nur iTunes U ein, aber das ist kein klassisches SN, ebensowenig wie die Niederlassungen in Second Life.</p>
<p>Zu 3b (Standards u. Schnittstellen):<br />
Freiwilliges Angebot/Einbindung von facebook id und twitter id in bestehende Dienste.</p>
<p>Zu 4 (Wikipedias Existenz):<br />
Wikipedia-Inhalte werden immer noch extrem kontrovers beurteilt und oft verteufelt. Aus meiner Sicht bedeutet die Existenz einer freien Online-Enzyklopädie ein Geschenk für die Wissenschaft. Andere sehen das anders! </p>
<p>Zu 5 (Wikipedia-Pflicht):<br />
Ein verordneter Zwang zum Schreiben in der Wikipedia sollte niemals geschehen. Das würde zum Bumerang erster Kajüte!</p>
<p>Zu 6 (Uni Wikis):<br />
Sind eine gute Sache für alles wo es um die Optimierung von Prozessen durch Informationszugang geht wie z.B. Einschreibung, Buchausleihe, Auslangssemester, Bafög, Beratungsstellen usw. geht. In einzelnen Fachbereichen könnte man auch über Fachwikis nachdenken, aber da werden denke ich heftigere Edit-Wars stattfinden als in der Wikipedia. ;-)</p>
<p>Zu 7 (2.0-Zwang oder Freiwillig):<br />
Die genannten Prinzipien sind absolut unumstößlich. Man denke nur mal drüber nach in der Wikipedia hätte in Unternehmer mehr Rechte als ein Angestellter. Die Motivation wäre nullkommanull da mitzumachen.</p>
<p>Zu 8 (2.0 Freiheit praktikabel?):<br />
Definitiv ja! Das lässt sich alles machen. Es hängt aber an den Menschen nicht an der Technologie. Wer Angst hat vor Blog-Vandalen und sich nicht traut das sozial zu regeln, der wird keine Technik finden, die ihm dieses Problem abnimmt. Soziale Eingriffe werden sogar erwartet!</p>
<p>Zu 9 (2.0 Influence auf Science):<br />
Ist definitiv vorhanden, Google Books, Online Bibliotheken, Slideshare, Blogs, Feedreader, Online-Literaturdatenbanken, Wikipedia, leo.org, usw.<br />
Die Werkzeuge verändern allerdings auch das Produkt, das schneller entstehen kann, weil die Kosten und die Zeitaufwände der Recherche geringer werden. Die gewonnene Zeit kannin Qualität gesteckt werden, ob sie dafür aber tatsächlich verwendet wird steht aufeinem anderen Blatt.</p>
<p>Wow, waren das viele Fragen. Gute Fragen!</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan Schmidt</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/526/comment-page-1#comment-1772</link>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 13:40:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin begeistert - ganz herzlichen Dank für die vielen fundierten und hilfreichen Anmerkungen. Ich werde sie morgen auf der Zugfahrt nach Hagen sortieren und mit meinen Gedanken zusammen werfen.

Selbstverständlich werde ich auch berichten; ich kann allerdings leider noch nicht zusagen, wieviel ich tatsächlich direkt nach der Anhörung Mo/Di schreiben kann. Es soll wohl auf der Grundlage unserer Diskussionen eine Empfehlung der HRK an die Hochschulen geben; ich werde auf jeden Fall nachfragen, was ich wann hier schon mal vorab anreißen darf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin begeistert &#8211; ganz herzlichen Dank für die vielen fundierten und hilfreichen Anmerkungen. Ich werde sie morgen auf der Zugfahrt nach Hagen sortieren und mit meinen Gedanken zusammen werfen.</p>
<p>Selbstverständlich werde ich auch berichten; ich kann allerdings leider noch nicht zusagen, wieviel ich tatsächlich direkt nach der Anhörung Mo/Di schreiben kann. Es soll wohl auf der Grundlage unserer Diskussionen eine Empfehlung der HRK an die Hochschulen geben; ich werde auf jeden Fall nachfragen, was ich wann hier schon mal vorab anreißen darf.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Neuhaus</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/526/comment-page-1#comment-1771</link>
		<dc:creator>Wolfgang Neuhaus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 10:25:38 +0000</pubDate>
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		<description>Hochschulen sollten endlich die passive Rolle einer veralteten &quot;me-too-Strategie&quot; aufgeben, mit der sie den jeweils aktuellen Hypes der IT-Industrie hinterherrennen (e-Learning, Blended Learning, Web 2.0, Semantic Web usw.). Vielmehr sollten Hochschulen als Innovatoren wirken, die aus den Merkmalen qualitativ hochwertiger Lehre und Forschung spezifische Anforderungen an webgestützte Werkzeuge ableiten, die Lehre und Forschung optimieren könnten. Web 2.0 als Selbstzweck und als schon fast wieder veraltete Marketingstrategie der IT-Industrie kann den Universitäten keinen Wettbewerbsvorteil bringen. Weitere Begründungen für diese Haltung finden sich in meinem Blogartikel: &quot;Die E-Learning-Industrie hinkt den Potenzialen innovativer Pädagogik deutlich hinterher&quot;: http://bit.ly/2kvtpU</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hochschulen sollten endlich die passive Rolle einer veralteten &#8220;me-too-Strategie&#8221; aufgeben, mit der sie den jeweils aktuellen Hypes der IT-Industrie hinterherrennen (e-Learning, Blended Learning, Web 2.0, Semantic Web usw.). Vielmehr sollten Hochschulen als Innovatoren wirken, die aus den Merkmalen qualitativ hochwertiger Lehre und Forschung spezifische Anforderungen an webgestützte Werkzeuge ableiten, die Lehre und Forschung optimieren könnten. Web 2.0 als Selbstzweck und als schon fast wieder veraltete Marketingstrategie der IT-Industrie kann den Universitäten keinen Wettbewerbsvorteil bringen. Weitere Begründungen für diese Haltung finden sich in meinem Blogartikel: &#8220;Die E-Learning-Industrie hinkt den Potenzialen innovativer Pädagogik deutlich hinterher&#8221;: <a href="http://bit.ly/2kvtpU" rel="nofollow"></a><a href='http://bit.ly/2kvtpU'>http://bit.ly/2kvtpU</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anja C. Wagner</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/526/comment-page-1#comment-1770</link>
		<dc:creator>Anja C. Wagner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 08:41:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schmidtmitdete.de/?p=526#comment-1770</guid>
		<description>So, das Wesentliche scheint aus meiner Sicht gesagt:
# Aufforderung zur aktiven Teilhabe am Web 2.0
# Open Education - die Walled Gardens verlassen und sich als Netzwerkknoten an der globalen, kollektiven Intelligenz beteiligen
# Öffnung des Entscheidungsprozesses - Stichwort Transparenz - geheime Expert/innen für Anhörungen sind nicht mehr state-of-the-art - diese Diskussion muss offen geführt werden
# Web 2.0 nicht als externes Medium, sondern als internen Prozess verstehen
# Nicht neue Systeme schaffen (ähnlich des 800. hochschulinternen LMS), sondern bestehende nutzen: So sympathisch und wünschenswert ein Social Network auf Open Source-Basis wäre - a) lässt es sich nicht am Reißbrett entwerfen und b) würde es nur als globale Initiative Sinn machen. Der Vorteil von Facebook ist diese gigantische, gelebte Internationalität. Mit einem Klick bin ich in Diskussionen zu jedem beliebigen (Fach-)Thema am anderen Ende der Welt beteiligt. Es ist absehbar, dass die FB-Bevölkerung wirklich zum größten Land der Erde sich entwickelt - ein wahrhaft globales Dorf, das auf Freiwilligkeit beruht. 
# Möglichst vielseitige Integration der tagtäglich produzierten Inhalte in alle möglichen Plattformen. Getreu dem Leitsatz David Weinbergers: Den Filterprozess nicht auf dem Weg in das Web setzen, sondern erst auf dem Weg zu den Menschen ermöglichen.
# Zwischenzeitlich umfasst das Web die gesamte Welt - ob die Hochschulen es wünschen oder nicht. Sie haben nur eine Wahl, die Welt mitzugestalten: Einfach hineinbegeben und mitmachen!
# Was will Lehre im 21. Jahrhundert erreichen? Warum nicht bestehende Systeme nutzen? Warum im geschlossenen Rahmen kompetitiv agieren? Selbstverstänlich kann Lehre im existierenden Web erfolgen - btw. lernen die Studis gleich, sich in der Welt draussen für das lebenslange Lernen zu rüsten.

Soviel zu meinen Stichwörtern zum Thema...
Viel Spass bei der Vermittlung des 2.0-Ansatzes :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, das Wesentliche scheint aus meiner Sicht gesagt:<br />
# Aufforderung zur aktiven Teilhabe am Web 2.0<br />
# Open Education &#8211; die Walled Gardens verlassen und sich als Netzwerkknoten an der globalen, kollektiven Intelligenz beteiligen<br />
# Öffnung des Entscheidungsprozesses &#8211; Stichwort Transparenz &#8211; geheime Expert/innen für Anhörungen sind nicht mehr state-of-the-art &#8211; diese Diskussion muss offen geführt werden<br />
# Web 2.0 nicht als externes Medium, sondern als internen Prozess verstehen<br />
# Nicht neue Systeme schaffen (ähnlich des 800. hochschulinternen LMS), sondern bestehende nutzen: So sympathisch und wünschenswert ein Social Network auf Open Source-Basis wäre &#8211; a) lässt es sich nicht am Reißbrett entwerfen und b) würde es nur als globale Initiative Sinn machen. Der Vorteil von Facebook ist diese gigantische, gelebte Internationalität. Mit einem Klick bin ich in Diskussionen zu jedem beliebigen (Fach-)Thema am anderen Ende der Welt beteiligt. Es ist absehbar, dass die FB-Bevölkerung wirklich zum größten Land der Erde sich entwickelt &#8211; ein wahrhaft globales Dorf, das auf Freiwilligkeit beruht.<br />
# Möglichst vielseitige Integration der tagtäglich produzierten Inhalte in alle möglichen Plattformen. Getreu dem Leitsatz David Weinbergers: Den Filterprozess nicht auf dem Weg in das Web setzen, sondern erst auf dem Weg zu den Menschen ermöglichen.<br />
# Zwischenzeitlich umfasst das Web die gesamte Welt &#8211; ob die Hochschulen es wünschen oder nicht. Sie haben nur eine Wahl, die Welt mitzugestalten: Einfach hineinbegeben und mitmachen!<br />
# Was will Lehre im 21. Jahrhundert erreichen? Warum nicht bestehende Systeme nutzen? Warum im geschlossenen Rahmen kompetitiv agieren? Selbstverstänlich kann Lehre im existierenden Web erfolgen &#8211; btw. lernen die Studis gleich, sich in der Welt draussen für das lebenslange Lernen zu rüsten.</p>
<p>Soviel zu meinen Stichwörtern zum Thema&#8230;<br />
Viel Spass bei der Vermittlung des 2.0-Ansatzes :-)</p>
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