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	<title>Schmidt mit Dete &#187; Allgemeines</title>
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		<title>Informationelle Selbstbestimmung und Privatsphäre</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 10:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzte (Vortrags-)Reise dieses Jahr führt mich nach Passau, zur interdisziplinären Tagung &#8220;Privatheit&#8221;, die der Interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt Privatheit (IFSP) der dortigen Universität organisiert. Das Programm verspricht eine ganze Reihe von interessanten Beiträgen und Perspektiven; mein eigener Vortrag am Samstag vormittag wird sich mit den Grenzverschiebungen zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit auseinandersetzen, die sich im Social Web [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte (Vortrags-)Reise dieses Jahr führt mich nach Passau, zur   interdisziplinären Tagung &#8220;Privatheit&#8221;, die der <a href="http://ifsp.uni-passau.de/">Interdisziplinäre   Forschungsschwerpunkt Privatheit (IFSP)</a> der dortigen Universität organisiert.   Das <a href="http://www.uni-passau.de/fileadmin/user_upload/103_privatheit/tagung2010/Flyer_Tagung_Privatheit.PDF">Programm</a> verspricht eine ganze Reihe von interessanten Beiträgen und   Perspektiven; mein eigener Vortrag am Samstag vormittag wird sich mit den   Grenzverschiebungen zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit auseinandersetzen,   die sich im Social Web beobachten lassen.  Ich werde darin &#8211; ausgehend von meinem Konzept der &#8220;persönlichen   Öffentlichkeit&#8221; &#8211; auch einige weitere Gedanken zur Diskussion stellen, die ich   gemeinsam mit Kollegen vom Bredow-Institut sowie mit <a href="http://www.wiso.uni-hamburg.de/institute/ijk/personal/wiss-mitarbeiterinnen/dr-monika-taddicken/">Monika Taddicken </a>und   <a href="http://www.uni-hamburg.de/fachbereiche-einrichtungen/medienpsychologie/profil_leonard_reinecke.html">Leonard Reinecke</a> für einen Forschungsantrag<sup><a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/728#footnote_0_728" id="identifier_0_728" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Antrag reagierte auf eine   Ausschreibung der LfM zum Thema &amp;#8220;Privatsph&auml;revorstellungen bei den &amp;#8216;digital   natives&amp;#8217;&amp;#8221;; leider haben wir den Zuschlag nicht bekommen, aber das   &amp;#8220;Gewinnerteam&amp;#8221; um Michael Schenk, Gabi Reinmann und Alexander Rossnagel verspricht ja auch sehr interessante Ergebnisse.">1</a></sup> entwickelt habe. Zur   Abwechslung will ich mal wieder etwas ausführlicher hier im Blog darauf   eingehen, anstatt nur die Präsentation selbst einzubinden.</p>
<p>Zur Erinnerung: &#8220;Persönliche Öffentlichkeiten&#8221; sind dadurch gekennzeichnet, dass   Menschen Informationen von persönlicher Relevanz mit einem (vergleichsweise   kleinen) Publikum teilen, das aus sozialen Kontakten besteht (also nicht das   disperse &#8220;Massenpublikum&#8221; ist); zumeist befinden sich die Nutzer dann im Modus   der &#8220;Konversation&#8221; (statt des &#8220;Publizierens&#8221;). Prototypisch lassen sich   persönliche Öffentlichkeiten auf Netzwerkplattformen wie Facebook beobachten,   aber sie können z.B. auch auf Blogs oder Twitter auftreten. Um diese Entwicklung in Hinblick auf ihre Konsequenzen für Privatsphäre und   Datenschutz „greifbar“ zu machen, ist m.E. das Konzept der &#8220;informationellen   Selbstbestimmung&#8221; sehr hilfreich, das im Social Web eine dreifache Bedeutung   besitzt:</p>
<p>Informationelle Selbstbestimmung ist erstens ein <em>normatives Konzept</em>, an dem   sich das Handeln unterschiedlicher Akteure orientieren soll und muss. Als   Bestandteil der verfassungsmäßigen Ordnung muss das Recht auf informationelle   Selbstbestimmung auch im Social Web gewährleistet sein. Es umfasst die   Selbstbestimmung bzw. Kontrolle einer Person (1) über die von ihr selbst   mitgeteilten Daten, (2) über die sie betreffenden Daten, die andere Nutzer   preisgeben sowie (3) über die Daten, die Betreiber etc. sammeln. Weitergehende   und spezifischere datenschutzrechtliche Bestimmungen und Regelungen einerseits,   insbesondere aber auch geteilte (wenngleich ungeschriebene) soziale Normen und   Konventionen andererseits rahmen das Handeln zusätzlich, weil sie ausdrücken,   was (sub-)kulturell als „gewünschtes“ oder „akzeptables“ Verhalten erwartet   wird.</p>
<p>Zweitens ist informationelle Selbstbestimmung eine <em>Praxis</em>, die in konkreten   Situationen ausgeübt wird: Nutzer betreiben informationelle Selbstbestimmung   (und zwar mehr oder weniger kompetent, reflektiert, evtl. auch scheiternd),   wenn sie sich in den vernetzten persönlichen Öffentlichkeiten des Social Web   bewegen. Erst dieser Blick auf die ausgeübte Praxis ermöglicht es,   datenschutzrelevante Handlungsweisen jenseits (und unter Umständen auch in   Widerspruch oder Abweichung von) rechtlich-sozialen Normen zu erfassen. Die   Frage, was eine Person wem gegenüber in welcher Kommunikationssituation   offenbart, welche Absichten und Ziele damit verbunden werden und welche   Vorstellungen von Privatsphäre oder personenbezogenen Daten das Handeln jeweils   anleiten, ist somit nur durch empirische Nutzungsforschung zu beantworten.</p>
<p>Drittens ist informationelle Selbstbestimmung schließlich auch eine<em> Kompetenz</em>,   also etwas, das man können muss bzw. sollte. Das eigenständige Wahrnehmen eines   „Rechts auf Privatheit” setzt bestimmte Wissensformen (z. B. über die mittel-   und langfristigen Konsequenzen des eigenen informationsbezogenen Handelns) und   Fertigkeiten (z. B. im Umgang mit technischen Optionen) voraus. Erst dadurch   wird ein Nutzer zum Beispiel in die Lage versetzt, im Sinne einer „informierten   Einwilligung” (unter Kenntnis von Umfang und Zweck) einer Verarbeitung der   eigenen Daten zuzustimmen oder diese abzulehnen. Zudem berührt diese   Vorstellung von informationeller Selbstbestimmung als Kompetenz auch die   „informationelle Autonomie“ (Rainer Kuhlen), die eine Person in die Lage   versetzt, eine freie Wahl von Quellen und Kommunikationsräumen vorzunehmen, um   die eigenen Handlungsziele zu erreichen.</p>
<p>Um diesen zentralen Gedanken noch einmal besonders zu betonen: Informationelle   Selbstbestimmung im Social Web reicht über rein datenschutzrechtliche Aspekte   des Handelns hinaus. Sie umfasst letztlich alle Fähigkeiten, Nutzungspraktiken   und sozialen Rahmenbedingungen, die im Zuge der onlinebasierten Kommunikation   relevant sind. Dies lässt sich beispielhaft an einem der wesentlichen   „Angelpunkte“ für die Grenzziehung zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit im   Social Web illustrieren: Die Unterschiede zwischen insgesamt vier Varianten   eines „Publikums“<sup><a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/728#footnote_1_728" id="identifier_1_728" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="An dieser Stelle kn&uuml;pfen wir an die &Uuml;berlegungen von  Marwick/boyd &uuml;ber die &amp;#8220;imagined audiences&amp;#8221; bei Twitter an, erweitern sie aber   noch etwas.">2</a></sup>, die im Kontext von persönlichen Öffentlichkeiten relevant   werden.</p>
<ol>
<li>Das <em>intendierte Publikum</em> ist derjenige Personenkreis, der dem Nutzer im   Sinne eines „vorgestellten Empfängerkreises” seiner Kommunikation im   Allgemeinen vorschwebt und Themenwahl und -präsentation anleitet: Die eigenen   Freunde und Bekannten in einem persönlichen Blog, die Kollegen und beruflichen   Kontakte auf der Netzwerkplattform XING etc.</li>
<li>Das <em>adressierte Publikum</em> ist derjenige Personenkreis, der in einer   konkreten Situation tatsächlich erreicht werden soll; dieses kann z. B. durch   eine spezifische Ansprache in einem einzelnen Blogeintrag oder auch das   gezielte Einschränken oder Erweitern von technischen Sichtbarkeitsoptionen für   ein spezifisches Foto auf einer Plattform gesteuert werden.</li>
<li>Das <em>empirische Publikum</em> ist derjenige Personenkreis, der tatsächlich   von bestimmten Äußerungen oder Informationen Kenntnis nimmt; es kann sich vom   intendierten wie vom adressierten Publikum unterscheiden, z. B. weil die   eigenen Freunde das persönliche Weblog nur sporadisch lesen oder ein Foto an   bislang unbekannte Personen weitergeleitet wird.</li>
<li>Das <em>potentielle Publikum</em> ist schließlich derjenige Personenkreis, der   prinzipiell technisch erreichbar wäre bzw. von den hinterlassenen Informationen   Kenntnis erhalten könnte. Dies schließt in der Regel auch die   Plattformbetreiber o.ä. mit ein, ist ansonsten aber vor allem an die jeweiligen   technischen Bedingungen (z. B. in Hinblick auf die Persistenz oder   Durchsuchbarkeit von Informationen) gekoppelt, die Bestandteil der Architektur   eines Kommunikationsraums sind.</li>
</ol>
<p>Probleme bzw. Konflikte der informationellen Selbstbestimmung können vor allem   dann entstehen, wenn – durch welche Gründe auch immer (Unkenntnis,   intransparente Software, etc.) – das intendierte und/oder adressierte Publikum   nicht mit dem empirischen und/oder potentiellen Publikum übereinstimmt, also   die eigene Selbstoffenbarung aus dem vom Nutzer beabsichtigen Kontext gelöst   und in einen anderen Kontext gestellt wird.  Dies geschieht beispielsweise in dem gerne herangezogenen Szenario, dass ein   Personalchef die studiVZ-Profile von Bewerbern durchstöbert und somit Einblick   in Selbstdarstellungen gewinnt, die nicht an ihn adressiert waren. Aber auch   wenn die „known but inappropriate others“ (Sonia Livingstone), also z.B.   Eltern, Lehrer oder ehemalige Partner Einblick in persönliche Informationen   erhalten, kann es zu Konflikten kommen.</p>
<p>Gerade das Wissen um die Größe und Zusammensetzung des potentiellen Publikums   ist somit ein entscheidender Faktor, um informationelle Selbstbestimmung   tatsächlich auszuüben. Dies beinhaltet auch die Fähigkeit, mögliche zukünftige   Erweiterungen des Publikums – z.B. durch veränderte Geschäftsmodelle der   Plattformbetreiber – mit in Betracht zu ziehen. In dieser Hinsicht sind m.E.   die technischen Rahmenbedingungen einzelner Plattformen oder auch der   vernetzten Öffentlichkeiten im Allgemeinen noch nicht transparent genug.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_728" class="footnote">Der Antrag reagierte auf eine   Ausschreibung der LfM zum Thema &#8220;Privatsphärevorstellungen bei den &#8216;digital   natives&#8217;&#8221;; leider haben wir den Zuschlag nicht bekommen, aber das   &#8220;Gewinnerteam&#8221; um <a href="http://webresearcherblog.wordpress.com/2010/11/09/neues-forschungsprojekt-datenschutz-und-personlichkeitsrechte-in-social-networks-foren-co/">Michael Schenk</a>, <a href="http://gabi-reinmann.de/">Gabi Reinmann</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Ro%C3%9Fnagel">Alexander Rossnagel</a> verspricht ja auch sehr interessante Ergebnisse.</li><li id="footnote_1_728" class="footnote">An dieser Stelle knüpfen wir an die Überlegungen von <a href="http://nms.sagepub.com/content/early/2010/06/22/1461444810365313"> Marwick/boyd über die &#8220;imagined audiences&#8221; bei Twitter</a> an, erweitern sie aber   noch etwas.</li></ol><div id="tweetbutton728" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F728&amp;text=Informationelle%20Selbstbestimmung%20und%20Privatsph%C3%A4re&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F728" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Vom Morgenmagazin zur re:publica</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/668</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 05:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[rp10]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich der re:publica, die gerade in Berlin stattfindet, war ich heute von Hamburg aus ins Morgenmagazin zugeschaltet, um einige Fragen zu Blogs zu beantworten. Es war ziemlich früh, und ich musste sehr konzentriert in die Kamera schauen, um nicht allzu hektisch im Bild herum zu wackeln, sodass ich nicht wirklich sagen kann, was ich eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der <a href="http://re-publica.de/10/">re:publica</a>, die gerade in Berlin stattfindet, war ich heute von Hamburg aus ins Morgenmagazin zugeschaltet, um einige Fragen zu Blogs zu beantworten. Es war ziemlich früh, und ich musste sehr konzentriert in die Kamera schauen, um nicht allzu hektisch im Bild herum zu wackeln, sodass ich nicht wirklich sagen kann, was ich eigentlich gefragt wurde und geantwortet habe. Ich glaube, es ging um das Verhältnis von Blogs zu Journalismus (komplementär), worin der Nutzen von Blogs zu sehen sei (senken die Hürden, dass man seine Meinungen und Erlebnisse mit anderen teilen kann) und ob das nicht alles gefährlich sei (nein, bzw. auch nicht gefährlicher als Papier, auf dem ja auch Liebesgedichte oder Hass-Pamphlete stehen können).</p>
<p>Vielleicht gibt es ja bald eine Aufzeichnung davon; bis dahin zwei Fotos vom NDR-Tagesschau-Studio (in dem ich zum ersten Mal war) und von mir auf dem Monitor (dank time-stamp und Namenseinblendung eindeutig als &#8220;nachträglich gestelltes Bild&#8221; zu identifizieren..</p>
<p><a href="http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/uploads/2010/04/moma1.jpg.JPG"><img class="size-medium wp-image-669 alignleft" title="moma1.jpg" src="http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/uploads/2010/04/moma1.jpg-300x225.jpg" alt="moma1.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Und jetzt fahr ich mal nach Berlin zur re:publica, um heut Abend bei der Verleihung der <a href="http://www.thebobs.com/">Best-of-Blog-Awards der Deutschen Welle</a> zu sprechen, vor allem aber um ganz viele Leute zu treffen und zu schauen, ob die Blogger wirklich so gefährlich sind, wie manche glauben.</p>
<p><a href="http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/uploads/2010/04/moma2.jpg.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-670" title="moma2.jpg" src="http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/uploads/2010/04/moma2.jpg-300x225.jpg" alt="moma2.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<div id="tweetbutton668" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F668&amp;text=Vom%20Morgenmagazin%20zur%20re%3Apublica&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F668" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Aufsatz zu Blogs erschienen</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/629</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 16:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Für einen Sammelband des italienischen Sprachwissenschaftlers Sandro M. Moraldo habe ich bereits vor einiger Zeit noch einmal Ergebnisse meiner empirischen Forschung zu Blogs zusammengefasst. Das Buch ist Ende letzten Jahres erschienen und vor einigen Tagen auch als Belegexemplar auf meinem Schreibtisch gelandet &#8211; herzlichen Dank! Schmidt, Jan (2009): Weblogs: Formen und Konsequenzen ihrer Nutzung. In: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für einen Sammelband des italienischen Sprachwissenschaftlers <a href="http://www.unibo.it/docenti/sandro.moraldo">Sandro M. Moraldo</a> habe ich bereits vor einiger Zeit noch einmal Ergebnisse meiner empirischen Forschung zu Blogs zusammengefasst. Das Buch ist Ende letzten Jahres erschienen und vor einigen Tagen auch als Belegexemplar auf meinem Schreibtisch gelandet &#8211; herzlichen Dank!</p>
<blockquote><p>Schmidt, Jan (2009): Weblogs: Formen und Konsequenzen ihrer Nutzung. In: Moraldo, Sandro (Hrsg.): Internet.kom. Neue Sprach- und Kommunikationsformen im World Wide Web. Band 1: Kommunikationsplattformen. Rom: Aracne Edititrice. S. 157-180.</p></blockquote>
<div id="tweetbutton629" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F629&amp;text=Aufsatz%20zu%20Blogs%20erschienen&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F629" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wie überstehe ich das peer-reviewing?</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/621</link>
		<comments>http://www.schmidtmitdete.de/archives/621#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 00:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit schon trage ich den Gedanken zu einem Eintrag über den peer-review-Prozess mit mir herum. In den letzten Jahren habe ich für ganz unterschiedliche Journale Paper-Einreichungen begutachtet und dabei eine Reihe von Eindrücken gesammelt, die ich mal gebündelt und in Ratschlag-Form weiter geben will. Dabei geht es weniger um den (Stellen-)Wert des peer-reviewing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit schon trage ich den Gedanken zu einem Eintrag über den peer-review-Prozess mit mir herum. In den letzten Jahren habe ich für ganz unterschiedliche Journale Paper-Einreichungen begutachtet und dabei eine Reihe von Eindrücken gesammelt, die ich mal gebündelt und in Ratschlag-Form weiter geben will. Dabei geht es weniger um den (Stellen-)Wert des peer-reviewing an sich<sup><a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/621#footnote_0_621" id="identifier_0_621" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dazu gibt es einiges zu sagen&amp;#8230;">1</a></sup>, sondern um das How-To &#8211; wie funktioniert das ganze ganze aus Sicht eines Reviewers? Idealerweise sind die folgenden Bemerkungen für den einen oder die andere Leser/in interessant, die selbst Artikel bei Journalen einreicht<sup><a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/621#footnote_1_621" id="identifier_1_621" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="F&uuml;r Beitr&auml;ge f&uuml;r Herausgeberb&auml;nde gilt das nur bedingt, da hier meiner Erfahrung nach die Reviewing-Prozesse weniger standardisiert bzw. formalisiert sind. Abstract-Einreichungen f&uuml;r Konferenzen kommen &uuml;blicherweise ohne die feedback-Schlaufe aus; entweder man wird angenommen oder nicht.">2</a></sup>.</p>
<p>Zunächst zur Einordnung: Ich reviewe regelmäßig Beiträge für das Journal &#8220;<a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/mampk/medien-kommunikationswissenschaft">Medien &amp; Kommunikationswissenschaft</a>&#8221; (ca. 10-15 Aufsätze pro Jahr) und für das Online-Journal <a href="http://www.kommunikation-gesellschaft.de/">kommunikation@gesellschaft</a> (ca. 5-10 Texte pro Jahr).  Zusätzlich erhalte ich alle paar Wochen Anfragen von Journalen (z.B. JCMC, IJIS oder European Sociological Review), die ich in der Regel auch bearbeite (ein- oder zweimal habe ich Anfragen zurückgewiesen, weil ich mich nicht kompetent für eine Beurteilung fühlte). Das Prozedere bei den verschiedenen Journalen variiert, insbesondere im Hinblick auf zwei Punkte:</p>
<p><em>blind vs. open peer-review</em>:</p>
<ul>
<li> Bei der M&amp;K und vielen anderen Journalen wird double-blind peer-review praktiziert. Dazu ist eine Person zwischen Autoren und Reviewer geschaltet, die die Zuteilung nach &#8220;thematischer Einschlägigkeit&#8221; vornimmt bzw. darauf achtet, dass keine allzu große Nähe zwischen Autor und Reviewer existiert (vom gleichen Lehrstuhl; enge Kollegen; etc.). Die Autoren wissen nicht, wer reviewt; die Reviewer erhalten ein anonymisiertes Manuskript, wobei es in manchen Fällen mehr oder weniger leicht fällt, auf die Autor/innen zu schließen. Manche dieser Hinweise lassen sich vermeiden (siehe unten), andere nur schwer, weil ich das Projekt, Forschungsgebiete oder Konzepte wieder erkenne. Im großen und ganzen funktioniert das Verfahren aber und ich reviewe die meisten Journale tatsächlich in Unkenntnis der Verfasser/innen.</li>
<li>Bei k@g hingegen praktizieren wir einen offenen Review, bei dem wir Herausgeber direkt mit den Verfasser/innen kommunizieren.</li>
</ul>
<p><em>formalisiertes vs. offenes review (eher graduelle Unterschiede)</em>:</p>
<ul>
<li> In Extremfällen muss ich als reviewer nur eine Art Formular/Checkliste ausfüllen, in der ich Facetten des Manuskripts (wiss. Originalität, empirische und/oder theoretische Fundierung, Klarheit der Argumentation, etc.)  bewerte, z.B. auf einer Punkteskala. Meist gibt es aber weitere Felder für zusätzliche Anmerkungen, sowohl an die Verfasser/innen als auch an die Herausgeber (die dann nicht weitergegeben werden).</li>
<li> Bei anderen Verfahren werden reviewer gebeten, ein mehr oder weniger langes freies &#8220;Gutachten&#8221; zum Text zu verfassen. Aufbau und Ausführlichkeit variiert hier von reviewer zu reviewerin; ich strukturiere meine Gutachten meist so, dass ich zunächst in einer kurzen Synopse die Grundgedanken des Textes wiedergebe, dann meine Kritikpunkte ausführe und ggfs. Vorschläge zur Verbesserung mache, und schließlich eine Gesamteinschätzung abgebe (also bewerte: Annahme, Annahme mit Überarbeitungen, Ablehnung).</li>
<li>Bei k@g geben wir schließlich unsere Rückmeldung in aller Regel durch Anmerkungen oder Korrekturen direkt im Manuskript. Je nach Qualität des Textes kann das unproblematisch oder aber recht zeitwaufwändig sein&#8230;.</li>
</ul>
<p>Üblicherweise wird ein eingereichtes Paper mindestens von zwei, oft aber auch von drei oder mehr reviewern begutachtet. Die Herausgeber entscheiden dann auf der Grundlage der Voten und melden die Redaktionsentscheidung an die Verfasser/innen. In 99 Prozent der Fälle gibt es Anmerkungen oder eine direkte Ablehnung; dass ein Text völlig ohne Änderungsvorschläge durchgeht, habe ich meiner Erinnerung nach noch nicht erlebt<sup><a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/621#footnote_2_621" id="identifier_2_621" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das ist kein b&ouml;ser Wille oder Krittelei-Bed&uuml;rfnis &amp;#8211; Texte sind eigentlich immer &uuml;berarbeitungsbed&uuml;rftig.. ;-) ">3</a></sup>. Wenn eine Überarbeitung erbeten wird und die Verfasser/innen dazu willens sind, bekomme ich nach vier Wochen bis vier Monaten den überarbeiteten Text erneut zur Begutachtung.<br />
Oft brauche ich dann nur zu überprüfen, ob meine Anmerkungen und Hinweise zufriedenstellend bearbeitet wurden; manchmal kann es auch sein, dass ich (oder andere reviewer) immer noch nicht zufrieden bin und weitere Anmerkungen habe &#8211; dann kann es eine weitere Überarbeitungsrunde geben. Sehr hilfreich in dieser Phase ist der &#8220;action letter&#8221;, also ein Begleitschreiben, in dem die Verfasser/innen auf die Einwände der reviewer eingehen und verdeutlichen, welche Kritikpunkte sie in welcher Form behoben haben, ggfs. aber auch, auf welche Änderungsvorschläge sie aus welchem Grund verzichtet haben.</p>
<p>Und wenn alles zur Zufriedenheit aller bearbeitet wurde, erscheint der Text dann im Journal&#8230;. Welche Ratschläge würde ich nun also Autor/innen geben, damit es zu diesem wünschenswerten Zustand kommt?</p>
<p>Einige Dinge gilt es schon vor Fertigstellen des Textes zu beachten. Da ist zuallererst die Auswahl des passenden Journals; auf die entsprechenden &#8220;publikationsstrategischen&#8221; Überlegungen will ich hier gar nicht eingehen. Jedes Journal hat aber irgendeine Form von Richtlinien für Autor/innen, die man unbedingt lesen &#8211; und vor allem: beachten! sollte. Neben Dingen wie inhaltlicher Ausrichtung und Themenschwerpunkte des Journals sind hier oft formale Vorgaben formuliert; von der erwarteten Länge über Zitationsstil bis hin zu Formatierungsvorgaben.</p>
<p>Ist ein blind-peer-review vorgesehen, sollte die Anonymisierung penibel überprüft werden. Das beinhaltet nicht nur ein formales Vorblatt und den Text ohne Autornennung einzureichen, sondern zum Beispiel auch so Dinge wie Fussnoten, Danksagungen oder Verweise auf eigene Arbeiten zu überprüfen, aus denen Rückschlüsse möglich sein können- An solchen Stellen verbergen sich immer mal wieder Hinweise, z.B. auf weiterführende Informationen auf der eigenen Webseite, die in voller URL genannt wird; oder die eigene Literatur ist zwar brav mit &#8220;XXXX&#8221; im Literaturverzeichnis anonymisiert, aber immer noch an der alphabetischen Stelle zwischen den Kollegen Schmedel und Schmund einsortiert, sodass man ahnen kann, dass hier ein Schmidt am Werk ist.. :-)</p>
<p>Und schließlich ein furchtbar banaler Hinweis, der aber ebenso furchtbar oft nicht beachtet wird: Paper müssen vor der Einreichung Korrektur gelesen werden!!! Es ist erstaunlich, wie viele Texte ich zur Begutachtung bekomme, in denen Rechtschreibfehler, redundante Textstellen, logische Inkonsistenzen, falsche Tabellenbeschriftungen oder fehlende Literaturangaben stecken. Über ein, zwei, drei solcher Dinge kann ich hinwegsehen (auch wenn es nicht sein müsste), aber bei mehr solcher völlig vermeidbarer Ärgernisse gerate ich in eine innerliche Abwehrhaltung, die die Chance erhöht, dass ich einen Text ablehne.</p>
<p>Wenn das Manuskript nun eingereicht ist und nach +/- zwei Monaten der Normalfall eintritt, kommt das Manuskript mit der Bitte um Überarbeitung zurück. Der wichtigste Hinweis zuerst: Kritik ist nicht persönlich gemeint! :-)<br />
Dies ist tatsächlich nicht zu unterschätzen, denn die Gutachten können &#8211; je nach Stil der Rückmeldungen &#8211; aus Sicht des Autoren irritierend, unverständlich oder sogar ärgerlich sein. Wie kommen diese Gutachter denn bitte schön dazu, meine gründlich durchdachten, kompakt formulierten und empirisch umfassend begründeten Ausführungen so dermaßen falsch zu verstehen?<br />
Nun ja, absichtlich versteht kein Gutachter einen Text falsch. Die Gutachten sollten als Hinweis darauf verstanden werden, was Leser/innen, die mit dem konkreten Thema nicht völlig vertraut sind (und das teilen sie mit dem überwiegenden Teil des späteren Leserkreises), nicht nachvollziehbar fanden.<br />
Das kann bedeuten, dass man die eigene Argumentation hier straffen, dort ausbauen sollte; möglicherweise sind empirische Verfahren nicht transparent genug, oder theoretische Überlegungen nicht plausibel genug. Möglicherweise geben die Gutachten Hinweise auf einschlägige andere Literatur, die nicht einbezogen wurde, oder bemängeln, dass die Gliederung oder Gewichtung einzelner Textteile nicht geglückt ist. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt&#8230;</p>
<p>Diese Ratschläge sollten sorgfältig geprüft werden, auch um zu erkennen, ob es möglicherweise widersprüchliche Bemerkungen in den unterschiedlichen Gutachten gibt. Das kann immer wieder mal vorkommen, weil die Gutachter ja auch aus unterschiedlichen Perspektiven auf einen Text schauen. Sollten sich mögliche Widersprüche nicht aufheben lassen, kann man üblicherweise die Herausgeber mit der Bitte um Klärung kontaktieren; oft schicken diese aber auch begleitende Hinweise zur Überarbeitung mit, die solche Gegensätze behandeln können.</p>
<p>Es wird nicht immer explizit gefordert, aber bei größeren Überarbeitungen kann es eigentlich nie schaden, dem überarbeiteten Manuskript einen action letter beizufügen, in dem (wie oben beschrieben) die Änderungen dokumentiert und ggfs. begründet werden. Ich habe da auch schon ganz unterschiedliche Varianten gesehen &#8211; von der nüchternen tabellarischen Auflistung von &#8220;Reviewer A commented&#8221; und &#8220;Our response&#8221; bis hin zu freundlichen Briefen, in denen fast überschwänglich die Arbeit der reviewer gelobt wird, durch die Text ja nun viel besser geworden sei, und überhaupt war ja jede Anmerkung völlig richtig, nachvollziehbar und brilliant&#8230;. Entscheidend für die weitere Entscheidung ist das aber nicht.. :-)</p>
<p>Bestimmt habe ich Dinge vergessen &#8211; was gäbe es noch zu beachten?</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_621" class="footnote">Dazu gibt es <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Peer_review">einiges zu sagen</a>&#8230;</li><li id="footnote_1_621" class="footnote">Für Beiträge für Herausgeberbände gilt das nur bedingt, da hier meiner Erfahrung nach die Reviewing-Prozesse weniger standardisiert bzw. formalisiert sind. Abstract-Einreichungen für Konferenzen kommen üblicherweise ohne die feedback-Schlaufe aus; entweder man wird angenommen oder nicht.</li><li id="footnote_2_621" class="footnote">Und das ist kein böser Wille oder Krittelei-Bedürfnis &#8211; Texte sind eigentlich immer überarbeitungsbedürftig.. ;-) </li></ol><div id="tweetbutton621" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F621&amp;text=Wie%20%C3%BCberstehe%20ich%20das%20peer-reviewing%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F621" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Social Media im Wahlkampf</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/575</link>
		<comments>http://www.schmidtmitdete.de/archives/575#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 00:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommenden Montag werde ich von der Deutschen Welle zur Rolle von Social Media im Bundestagswahlkampf interviewt. Die Fragen werden vermutlich bei den Strategien der Parteien und Kandidaten ansetzen, aber ich will versuchen, zumindest auch einige Bemerkungen zu den eher locker organisierten Formen der Auseinandersetzung unter zu bringen. Ich habe die vergangenen Tage fasziniert verfolgt, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommenden Montag werde ich von der Deutschen Welle zur Rolle von Social Media im Bundestagswahlkampf interviewt. Die Fragen werden vermutlich bei den Strategien der Parteien und Kandidaten ansetzen, aber ich will versuchen, zumindest auch einige Bemerkungen zu den eher locker organisierten Formen der Auseinandersetzung unter zu bringen. Ich habe die vergangenen Tage fasziniert verfolgt, wie sich das &#8220;Yeaahh!&#8221;-Mem verbreitet hat: Ausgehend vom <a href="http://www.flickr.com/photos/spanier/3910411907/">Foto</a> eines <a href="http://just.blogsport.de/2009/09/13/yeah/">geremixten CDU-Wahlplakats</a> über <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23undalleso">Twitter</a> und zahlreiche <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/17/und-alle-so-wtf/">Blogs</a> hin zu einem  <a href="http://www.xfuckerx.de/undalleso/">Slogan-Generator</a>,  <a href="http://undalleso.spreadshirt.net/de/DE/Shop/Index/">T-Shirts</a>, <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/18/und-alle-so-yeaahh-der-song/">diversen</a> <a href="http://www.twitnrollradio.de/?p=215">Musikstücken</a> und einem <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/18/und-alle-so-yeaahh-flashmob-in-hamburg/#more-22071">Flashmob in Hamburg</a> (<a href="http://www.youtube.com/user/undallesoyeaahh">Videos</a>), bei dem die Teilnehmer nach jedem Satz der Kanzlerin &#8220;Yeaahh!&#8221; rufen.</p>
<p><span> </span> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-ceQdWGO68U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/-ceQdWGO68U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das spannende an diesem Fall finde ich, dass er eine beachtenswerte Verflechtung von offline betriebenem Wahlkampf und online organisierten Reaktionen besitzt: Ausgangspunkt war ein bekritzeltes Wahlplakat, wie es tausende gibt. Dieses eine war bemerkenswert und lustig genug, um fotografiert, gebloggt, getweetet und empfohlen zu werden, und schließlich bei den Aufmerksamkeitsverteilern <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/09/14/%E2%80%A6und-alle-so-%E2%80%9Eyeaahh%E2%80%9C/">Nerdcore</a> und <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/17/und-alle-so-wtf/">Spreeblick</a> zu landen. Dort entfaltet der Vorschlag zum Flashmob so viel Wucht, dass sich beeindruckend viele Menschen spontan bei der Kundgebung auf dem Gänsemarkt versammeln, die Merkels Rede begleiten. Dieser ganze Vorgang wiederum macht es zum Thema in <a href="http://netzpolitik.org/2009/und-alle-so-yeaahh/">verschiedenen</a> <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,650004,00.html">Online-Leitmedien</a>, wodurch es noch weitere Kreise zieht.</p>
<p>Es fühlt sicher immer noch ein wenig nach &#8216;Fingerübung&#8217; an, denn letztlich wird &#8220;Und alle so: Yeaahh!&#8221; keinen spürbaren Einfluss auf den Wahlkampf oder die Wahl haben. Aber es zeigt, dass längst auch in Deutschland ein lockeres Netz von kommunikativen Knoten existiert, das sich unvorhersagbar organisiert, ohne Parteibindung auskommt und sich kreativ mit den etablierten Formen der politischen Kommunikation auseinandersetzt<sup><a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/575#footnote_0_575" id="identifier_0_575" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein anderes sch&ouml;nes Beispiel ist auch der Remix der Sch&auml;uble/CDU-Plakate.">1</a></sup>. Eine gute Entwicklung, wie ich finde.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_575" class="footnote">Ein anderes schönes Beispiel ist auch <a href="http://netzpolitik.org/2009/erste-ergebnisse-die-schaeuble-plakat-remixe/">der Remix der Schäuble/CDU-Plakate</a>.</li></ol><div id="tweetbutton575" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F575&amp;text=Social%20Media%20im%20Wahlkampf&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F575" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Begleitkonferenz zur Games Convention Online</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/533</link>
		<comments>http://www.schmidtmitdete.de/archives/533#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 12:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[gcoc09]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hatte ich glaube ich noch gar nicht drauf hingewiesen: Das Programm der &#8220;Games Convention Online Conference&#8221; ist online; diese Dialogkonferenz organisiert das Forschungs- und Transferzentrum &#8220;Digitale Spiele und Onlinewelten&#8221; des Hans-Bredow-Instituts. Ziel ist, parallel zur Branchenmesse Games Convention Online den Dialog zwischen Praktikern, Politik und Wissenschaft über Themen rund um Online- und Mobile-Games zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hatte ich glaube ich noch gar nicht drauf hingewiesen: Das <a href="http://www.gamesconvention.com/business/gco-conference/programm/">Programm der &#8220;Games Convention Online Conference&#8221;</a> ist online; diese Dialogkonferenz organisiert das <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/ftzgames/home">Forschungs- und Transferzentrum &#8220;Digitale Spiele und Onlinewelten&#8221;</a> des Hans-Bredow-Instituts. Ziel ist, parallel zur Branchenmesse <a href="http://www.gamesconvention.com/">Games Convention Online</a> den Dialog zwischen Praktikern, Politik und Wissenschaft über Themen rund um Online- und Mobile-Games zu fördern. Aus der <a href="http://www.gamesconvention.com/business/gco-conference/konferenzinfos/">Beschreibung</a>:</p>
<blockquote><p>Mit einer perspektivenübergreifenden und interdisziplinären Bestandsaufnahme der wichtigsten Themen, Fragestellungen und Entwicklungen hebt die GAMES CONVENTION ONLINE Conference sich erheblich von traditionellen messebegleitenden Tagungen ab:</p>
<ul>
<li>Erkenntnisse und Einschätzungen aus Gebieten wie der Nutzerforschung, der Politikwissenschaft und der Kulturforschung</li>
<li>Diskussion der Erwartungen von Forschung und Politk an die Games-Branchen &#8211; und der Erwartungen der Branchen an Wissenschaft und Gesetzgebung</li>
<li>Aufarbeitung der Auswirkungen der Angebote und ihrer Nutzung auf Kultur und Gesellschaft</li>
<li>Betrachtung der derzeitigen Branchenkultur, ihrer Verantwortung und deren Grenzen</li>
<li>Analyse der Fehlentwicklungen in anderen Branchen &#8211; Lernen aus den Fehlern Anderer</li>
<li>Verständnis der spezifischen Branchenerfordernisse, der Nutzung und Wirkung der unterschiedlichen Angebote und der gesellschaftlichen Debatten</li>
<li>Neue Gesichter und Gesprächspartner mit neuen Denkansätzen, Sichtweisen und Einschätzungen</li>
</ul>
</blockquote>
<div id="tweetbutton533" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F533&amp;text=Begleitkonferenz%20zur%20Games%20Convention%20Online&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F533" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Erklärung des Online-Beirats zu Internetsperren</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/515</link>
		<comments>http://www.schmidtmitdete.de/archives/515#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 14:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende 2007 wurde beim Parteivorstand der SPD (damals noch unter Kurt Beck) ein Online-Beirat eingerichtet, dem ich auch von Anfang angehören durfte. Die Ziele sind, den Parteivorstand hinsichtlich neuer (auch internationaler) Entwicklungen im Internet-Bereich zu beraten &#8211; dafür habe ich mich, da ich ja auch Mitglied der SPD bin, gerne mit meiner wissenschaftlichen Expertise eingesetzt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende 2007 wurde beim Parteivorstand der SPD (damals noch unter Kurt Beck) ein Online-Beirat eingerichtet, dem ich auch von Anfang angehören durfte. Die Ziele sind, den Parteivorstand hinsichtlich neuer (auch internationaler) Entwicklungen im Internet-Bereich zu beraten &#8211; dafür habe ich mich, da ich ja auch Mitglied der SPD bin, gerne mit meiner wissenschaftlichen Expertise eingesetzt.</p>
<p>In den letzten Tagen und Wochen hat meine Partei, um es mal höflich zu sagen, kein sonderlich gutes Bild abgegeben, was <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/509">die geplante Sperrung von Internetseiten</a> angeht. Wir haben uns intern im Online-Beirat zwischenzeitlich immer mal ausgetauscht &#8211; als nun die Meldung von der Einigung in der großen Koalition kam, war für uns der Punkt erreicht, wo wir uns gemeinsam zu Wort melden wollten. Unsere zusammen erarbeitete Erklärung ging per Mail an alle Abgeordneten der SPD-Fraktion, ist von dort aber auch ins Netz und zu <a href="http://netzpolitik.org/2009/online-beirat-der-spd-gegen-zensurgesetz/">Netzpolitik</a> gewandert, wo man sie sich auch nochmal ansehen kann.</p>
<div id="tweetbutton515" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F515&amp;text=Erkl%C3%A4rung%20des%20Online-Beirats%20zu%20Internetsperren&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F515" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Studie &#8220;Jugendliche und Web 2.0&#8243; vorgestellt</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/472</link>
		<comments>http://www.schmidtmitdete.de/archives/472#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 13:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Lauf dieser Woche wurden erstmals Ergebnisse der Studie &#8220;Jugendliche und Web 2.0&#8220;, an der ich die letzten 15 Monate mitgearbeitet habe, öffentlich vorgestellt: Am Mittwoch im Rahmen eines Pressegesprächs bei der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), die die Studie in Auftrag gegeben hatte; am Donnerstag im Rahmen eines Panels bei der Jahrestagung der Deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Lauf dieser Woche wurden erstmals Ergebnisse der Studie &#8220;<a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/">Jugendliche und Web 2.0</a>&#8220;, an der ich die letzten 15 Monate mitgearbeitet habe, öffentlich vorgestellt: Am Mittwoch im Rahmen eines <a href="http://www.lfm-nrw.de/presse/?id=651">Pressegesprächs bei der Landesanstalt für Medien NRW (LfM)</a>, die die Studie in Auftrag gegeben hatte; am Donnerstag im Rahmen eines Panels bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft.</p>
<p>Aus dem Pressegespräch gingen u.a. Meldungen der dpa und der epd hervor, die ihren Weg bereits auf verschiedene Angebote gefunden haben. Der &#8220;<a href="http://www.freitag.de/alltag/0918-studie-internet-nrw-jugendliche">Freitag</a>&#8221; berichtete ebenfalls und beklagte sich dabei, aus der Studie nicht sehr viel Neues erfahren zu haben (&#8220;Die Autoren stellen fest, was ein einfacher Blick ins Kinderzimmer auch gezeigt hätte: Die Jugend lebt Online!&#8221;) &#8211; das mag der sehr stark komprimierten <a href="http://www.lfm-nrw.de/downloads/zusammenfassung_socialweb.pdf">Kurzfassung</a> geschuldet sein, wo wir versuchen mussten, auf 20 Seiten das zusammenzufassen, was in der vollständigen Publikation<sup><a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/472#footnote_0_472" id="identifier_0_472" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die wird voraussichtlich im Sommer als Buch erscheinen.">1</a></sup> etwa 300 Seiten umfassen wird. Aber wir denken schon, dass die Kombination von repräsentativer quantitativer Befragung, qualitativen Gruppendiskussionen und Einzelinterviews sowie angebotsbezogenen Analysen von Praktiken des Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagements eine ganze Reihe von neuen Erkenntnissen darüber bringt, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konsequenzen Jugendliche mit dem Social Web heranwachsen.</p>
<p>Bei der DGPuK-Tagung präsentierten wir einzelne Aspekte der drei methodischen Module; mein Vortrag ist unten eingebaut. Kommende Woche werde ich die Studie auch auf der <a href="http://www.next-conference.com/next09/">next09</a> in Hamburg vorstellen, und über den Sommer wird es eine Reihe weiterer Gelegenheiten geben, unsere Befunde zu diskutieren.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=regelncodedgpukbremen2009-090430042516-phpapp02&amp;stripped_title=regeln-und-code" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=regelncodedgpukbremen2009-090430042516-phpapp02&amp;stripped_title=regeln-und-code"></embed></object></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_472" class="footnote">Die wird voraussichtlich im Sommer als Buch erscheinen.</li></ol><div id="tweetbutton472" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F472&amp;text=Studie%20%26%238220%3BJugendliche%20und%20Web%202.0%26%238243%3B%20vorgestellt&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F472" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Das neue Netz bei der re:publica</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/454</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 10:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[rp09]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute vormittag habe ich meinen Vortrag zum neuen Netz bei der re:publica gehalte &#8211; und die Folien; ein Fazit schaffe ich hoffentlich im Lauf der nächsten Tage&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vormittag habe ich meinen Vortrag zum neuen Netz bei der re:publica gehalte &#8211; und die Folien; ein Fazit schaffe ich hoffentlich im Lauf der nächsten Tage&#8230;<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=dasneuenetzberlin2009-090403052958-phpapp01&amp;stripped_title=das-neue-netz-berlin-2009" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=dasneuenetzberlin2009-090403052958-phpapp01&amp;stripped_title=das-neue-netz-berlin-2009"></embed></object></p>
<div id="tweetbutton454" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F454&amp;text=Das%20neue%20Netz%20bei%20der%20re%3Apublica&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F454" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Frohes Fest</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/376</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 12:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Nach der Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Grippe ist überstanden, die Geschenke verpackt &#8211; nur der Baum steht noch schief, aber wenigstens ist der richtige Schmuck schon dran. Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich erholsame Feiertage und einen tollen Start ins neue Jahr 2009!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grippe ist überstanden, die Geschenke verpackt &#8211; nur der Baum steht noch schief, aber wenigstens ist der richtige Schmuck schon dran.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich erholsame Feiertage und einen tollen Start ins neue Jahr 2009!</strong><br />
<img class="aligncenter" src="http://www.schmidtmitdete.de/images/xmas08.jpg" alt="" width="300" height="400" /></p>
<div id="tweetbutton376" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F376&amp;text=Frohes%20Fest&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.schmidtmitdete.de%2Farchives%2F376" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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