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	<title>Schmidt mit Dete &#187; Literatur</title>
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		<title>Zwei Rezensionen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[In der neuesten Ausgabe der Publizistik sind zwei Rezensionen erschienen, an denen ich beteiligt bin. Einmal unmittelbar, denn ich habe eine Rezension zu zwei aktuellen Büchern verfasst (S. 205f.), die sich mit dem Internet im Alltag befassen:
Meyen, Michael und Senta Pfaff-Rüdiger (Hrsg.): Internet im Alltag. Qualitative Studien zum praktischen Sinn von Onlineangeboten. – Berlin: Lit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der neuesten Ausgabe der <a href="http://www.vsjournals.de/index.php;do=viewmag/site=pub/lng=de/area=kom/id=7/alloc=159/sid=ab24d23763ff2ada43c92dc4defaa988">Publizistik</a> sind zwei Rezensionen erschienen, an denen ich beteiligt bin. Einmal unmittelbar, denn ich habe eine Rezension zu zwei aktuellen Büchern verfasst (S. 205f.), die sich mit dem Internet im Alltag befassen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Meyen, Michael und Senta Pfaff-Rüdiger (Hrsg.): Internet im Alltag. Qualitative Studien zum praktischen Sinn von Onlineangeboten. – Berlin: Lit Verlag 2009 (= Reihe: Mediennutzung; Bd. 14). 376 Seiten. Preis: Eur 34,90.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ahrens, Julia: Doing online, doing gender. Alltagspraktiken rund um das Internet in Deutschland und Australien. Bielefeld: transcript 2009 (= Reihe: Critical Media Studies;  Bd. 2). 324 Seiten. Preis: Eur 33,80.</p>
<p>An der anderen Rezension bin ich mittelbar beteiligt: Annika Sehl hat (auf S. 217f.)  den Sammelband des Projekts &#8220;<a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/">Jugendliche und Web 2.0&#8243;</a> besprochen, den ich mit Ingrid Paus-Hasebrink und Uwe Hasebrink herausgegeben habe. Hier das <a href="http://www.vsjournals.de/index.php;do=pdf/sid=2c363eb955ec5473de048ad416c08334/site=pub/lng=de/area=kom/article_id=8280/doi=10.1007~s11616-010-0084-3">.pdf des gesamten Rezensionsteils</a>.</p>
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		<title>Rezension zu &#8220;Streitfall Computerspiele&#8221;</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/655</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 18:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Game Studies]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Ausgabe 2/2009 der Zeitschrift &#8220;Medien Journal&#8220;, herausgegeben von der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikationswissenschaft, widmet sich dem Thema &#8220;Digitale Spielewelten&#8221;. Neben einigen sehr interessanten Artikeln ist dort auch eine Rezension von mir erschienen, die ich mit freundlicher Genehmigung der Herausgeber auch bloggen kann.
Zimmermann, Olaf / Geißler, Theo (Hrsg.) (2008): Streitfall Computerspiele. Computerspiele zwischen kultureller Bildung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausgabe 2/2009 der Zeitschrift &#8220;<a href="http://www.studienverlag.at/titel.php3?TITNR=4741">Medien Journal</a>&#8220;, herausgegeben von der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikationswissenschaft, widmet sich dem Thema &#8220;Digitale Spielewelten&#8221;. Neben einigen sehr interessanten Artikeln ist dort auch eine Rezension von mir erschienen, die ich mit freundlicher Genehmigung der Herausgeber auch bloggen kann.</p>
<blockquote><p>Zimmermann, Olaf / Geißler, Theo (Hrsg.) (2008): <a href="http://www.kulturrat.de/pdf/1512.pdf">Streitfall Computerspiele. Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz</a>. Berlin.</p>
<p>In regelmäßigen Abständen, meist zu tragischen Anlässen wie Amokläufen oder anderen Gewalttaten Jugendlicher, geraten Computerspiele in den Fokus der öffentlichen Debatte, wobei die problemzentrierte Perspektive auf Gewaltdarstellungen oder exzessive Nutzung vorherrscht. Als der Geschäftsführer des <a href="http://www.kulturrat.de/index.php">Deutschen Kulturrats</a> Mitte 2007 eine sachliche Auseinandersetzung anmahnte, die digitale Spiele als Kulturgüter und als wichtigen Bestandteil der Lebens- und Medienwelt der Heranwachsenden (aber nicht nur der!) ernst nimmt, schlugen die Wogen entsprechend hoch. Die anschließende Auseinandersetzung über Stellenwert von und Umgang mit Computerspielen wurde auch in der Zeitung „politik und kultur“ des Deutschen Kulturrats geführt; 40 der in den Jahren 2007/2008 dort erschienenen Beiträge, meist von zwei oder drei Seiten Länge, liegen nun im Sammelband „Streitfall Computerspiele“ vor. Die Autoren stammen überwiegend aus Politik und Wissenschaft, doch auch eine Reihe von Branchenvertretern, Pädagogen und Journalisten kommen zu Wort, sodass sich in der Gesamtschau ein sehr vielfältiges Bild ergibt.</p>
<p>Die Beiträge der ersten beiden inhaltlichen Teile zu den Themen „Zensur oder öffentliche Förderung“ sowie „Blicke in die Forschung“ stecken den gegenwärtigen Rahmen des öffentlichen Diskurses ab: Dem eher gefährdungs- bzw. risikozentrierten Blick auf gewalthaltige Spiele sowie auf exzessive Nutzung stehen Plädoyers für die Anerkennung von Computerspielen als Kulturgut gegenüber. Der dritte Block („Herausforderung für die Bildung“) zeigt, dass der Umgang mit Computerspielen nicht nur bestimmte motorische oder kognitive Fertigkeiten voraussetzt, sondern unter Umständen auch dem Erwerb von Kompetenzen dienen kann, die in das Leben „vor dem Bildschirm“ übertragbar sind.</p>
<p>Die Texte im vierten Block („Nicht nur Teil der Jugendkultur“) argumentieren, dass Computerspiele nicht mehr nur als Kinder- oder Jugendphänomen betrachtet werden dürfen, da sie (wenngleich noch in geringerem Ausmaß) auch in die Medienrepertoires von Erwachsenen Einzug gefunden haben. Die letzten beiden Themenblöcke („Marktsegment der Kulturwirtschaft“ sowie „Kultur- und Wirtschaftsgut“) widmen sich schließlich der Frage nach dem ökonomischen Potential von Computerspielen, was auch Fragen der wirtschaftlichen und ideellen Förderung einschließt – durch die 2009 erstmals vorgenommene Vergabe des Deutschen Computerspielepreises ist dieser Aspekt inzwischen auch institutionalisiert.</p>
<p>Dem Deutschen Kulturrat ist ein doppeltes Lob auszusprechen: Indem er in den vergangenen Jahren Raum gab, unvoreingenommen über den Stellenwert, die Risiken und die Potentiale von Computerspielen zu diskutieren, hat er zu einem differenzierten gesellschaftlichen Verständnis dieser noch vergleichsweise jungen Medienform beigetragen. Indem er nun die Beiträge dieser Debatte in gebündelter Form zur Verfügung stellt, fördert er wiederum auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ebendiesem Diskurs. Der Sammelband, der unter <a href="http://www.kulturrat.de/dokumente/streitfall-computerspiele.pdf">http://www.kulturrat.de</a> auch als kostenfreies .pdf erhältlich ist, kann daher allen empfohlen werden, die an den gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Spiele interessiert sind.</p></blockquote>
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		<title>CfP: Exploring Produsage</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/652</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Stellen und Calls]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Together with Axel Bruns, I will guest-edit an issue of the Online-Journal &#8220;New Review of Hypermedia and Multimedia&#8221; dealing with &#8220;produsage&#8221; &#8211; a term coined by Axel, but a phenomenon visible all over the Internet. Below is the call for papers, we are looking forward to your submissions.

Exploring Produsage
A Special Issue of New Review of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Together with <a href="http://snurb.info/">Axel Bruns</a>, I will guest-edit an issue of the Online-Journal <a href="http://www.tandf.co.uk/journals/nrhm">&#8220;New Review of Hypermedia and Multimedia&#8221;</a> dealing with &#8220;produsage&#8221; &#8211; a term coined by Axel, but a phenomenon visible all over the Internet. Below is the call for papers, we are looking forward to your submissions.</p>
<blockquote>
<h1>Exploring Produsage</h1>
<h2>A Special Issue of <em><a href="http://www.tandf.co.uk/journals/nrhm">New Review of Hypermedia and Multimedia</a></em></h2>
<h3>Call for papers</h3>
<p>The concept of <a href="http://produsage.org/produsage">produsage</a> points to the shift away from conventional producer/consumer relationships, and highlights the more fluid roles of users and contributors within social media environments. Participants in open source projects, in <em>Wikipedia</em>, in <em>YouTube</em> and <em>Second Life</em> are no longer merely consuming or using preproduced material, but neither are they at all times acting as fully self-determined producers of fully formed new works; rather, they occupy a hybrid position as produsers of content.</p>
<p>Produsage processes are now evident across a wide range of activities &#8211; mainly online, but increasingly also extending to the offline world &#8211; from citizen journalism and communal knowledge management through to collaborative artistic activities, from learner-led education models to citizen engagement in political processes. As such models establish themselves, what does an examination through the lens of the produsage framework reveal about their internal operations? How do they affect the existing institutional, industrial, social, and cultural environments within which they operate? How may they be guarded against cooptation and exploitation by corporate interests? What possible futures do they foreshadow?</p>
<p>Potential contributions to this special issue could include, but are not limited to, areas such as:</p>
<ul type="disc">
<li>Conceptualising produsage: theoretical frameworks for examining produsage activities, practical examples of produsage projects, …</li>
<li>Historical and comparative perspectives: produsage and other forms of collaborative and commons-based work, precedents of produsage, …</li>
<li>Technologies and practices of produsage: collaborative dynamics of leading produsage spaces, impact of the technological foundations of produsage, …</li>
<li>Empirical perspectives on produsage: case studies of produsage and its effects, ethnographic research into produsage communities, …</li>
<li>Methodology: research approaches to the study of produsage, tracking and evaluating produser activitities, &#8230;</li>
<li>Critical perspectives: economic, legal, pedagogic, sociological perspectives on produsage, …</li>
</ul>
<p>For this special issue of <em>NRHM</em>, we invite contributions on these and other topics related to produsage. Full papers should be around 7,000 words; shorter papers (around 3,000 words) for technical notes, industry perspectives or opinion pieces are also welcome. More detailed instructions for authors can be found online: <a href="http://www.tandf.co.uk/journals/nrhm">http://www.tandf.co.uk/journals/nrhm</a>. Queries should be directed to the Guest Editors.</p>
<p>Authors should submit their papers online via the New Review of Hypermedia and Multimedia Manuscript Central site: <a href="http://mc.manuscriptcentral.com/tham">http://mc.manuscriptcentral.com/tham</a></p>
<h3>Important dates</h3>
<ul>
<li>16 July 2010 &#8211; paper submission deadline</li>
<li>24 September 2010 &#8211; author notification</li>
<li>15 October 2010 &#8211; final copy due</li>
<li>Northern Spring 2011 &#8211; publication</li>
</ul>
<h3>Guest Editors</h3>
<p>Axel Bruns, ARC Centre of Excellence for Creative Industries and Innovation (Brisbane), <em><a href="mailto:a.bruns@qut.edu.au">a.bruns@qut.edu.au</a><br />
</em>Jan Schmidt, Hans-Bredow-Institute for Media Research (Hamburg), <em><a href="mailto:j.schmidt@hans-bredow-institut.de">j.schmidt@hans-bredow-institut.de</a></em></p></blockquote>
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		<title>Rezension zu &#8220;International Blogging&#8221;</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/642</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Meta-Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
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		<description><![CDATA[Für eine der kommenden Ausgaben von Medien &#38; Kommunikationswissenschaft habe ich ein Buch lesen und besprechen dürfen; unten die um einige Links angereicherte Rezension:
Russell, Adrienne / Nabil Echchaibi (Hrsg.): International Blogging. Identity, Politics, and networked publics. New York: Peter Lang. 205 Seiten.
Auch wenn Netzwerk- und Videoplattformen oder die Wikipedia deutlich weiter verbreitet sind: Blogs haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für eine der kommenden Ausgaben von <a href="http://www.m-und-k.info/">Medien &amp; Kommunikationswissenschaft</a> habe ich ein Buch lesen und besprechen dürfen; unten die um einige Links angereicherte Rezension:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Russell, Adrienne / Nabil Echchaibi (Hrsg.): <a href="http://www.amazon.de/International-Blogging-Identity-Networked-Formations/dp/1433102331">International Blogging. Identity, Politics, and networked publics</a>. New York: Peter Lang. 205 Seiten.</p>
<p>Auch wenn Netzwerk- und Videoplattformen oder die Wikipedia deutlich weiter verbreitet sind: Blogs haben sich als niedrigschwellige Formate des onlinebasierten Publizierens und damit als prototypische Vertreter des Web 2.0 etabliert. Dies drückt sich auch in einem stetig wachsenden Forschungsstand aus, in dem jedoch international vergleichende Untersuchungen nach wie vor eher dünn gesät sind. Die zu besprechende Aufsatzsammlung vereint neun länder- bzw. sprachbezogene Fallstudien, deren Anspruch Ko-Herausgeberin <a href="http://adrienne.typepad.com/">Adrienne Russell</a> (University of Denver, USA) in ihrer Einleitung formuliert: Stellenwert und Folgen von Blogs sollen in Beziehung zum jeweiligen nationalen Mediensystem sowie dem politischen und kulturellen Kontext diskutiert werden. So ließe sich zum einen der Dominanz des us-amerikanischen Modells von Blogs und ihrer gesellschaftlichen Institutionalisierung entgegnen, zum anderen einer impliziten Technikeuphorie vorbeugen, die gesellschaftliche Wirkungen vorrangig aus technischen Merkmalen ableitet.</p>
<p>Die Fallstudien besitzen in „Identität“ und „Politik“ zwei gemeinsame inhaltliche Nenner. Diese verweisen darauf, dass Blogs eine Verbindung zwischen individueller Selbstpräsentation (durch das explizit-Machen und Aushandeln von Identitätsaspekten) und kollektiven Handeln (durch die Artikulation politischer Positionen oder Widerstände) schaffen können. Zur weitergehenden Strukturierung des Bandes taugen diese beiden Leitbegriffe allerdings nur bedingt; die Autor/innen argumentieren letztlich doch zu sehr von unterschiedlichen Perspektiven und aufgrund unterschiedlicher methodischer Zugänge, sodass die inhaltliche Klammer des Bandes eher schwach bleibt.</p>
<p>Positiv ist hervorzuheben, dass alle Kapitel einen kurzen historischen Überblick zur Verbreitung und Institutionalisierung von Blogs in den betrachteten Ländern haben. Darauf aufbauend liegt der Fokus mal auf einzelnen Angeboten wie dem „<a href="http://yahoo.bondyblog.fr/">Bondy Blog</a>“, das N. Echchaibi als Forum für marginalisierte Stimmen aus den französischen Banlieues charakterisiert, oder dem Blog des italienischen Komikers <a href="http://www.beppegrillo.it/">Beppe Grillo</a>, das in Kombination mit anderen Online-Werkzeugen graswurzelartige politische Strukturen in Italien fördert (G. Navarria). Andere Beiträge analysieren die Rolle von Blog-Netzwerken: <a href="http://snurb.info/">Bruns</a>/Adams zeigen auf Grundlage von Netzwerk- und Inhaltsanalysen der australischen politischen Blogosphäre, dass dort eine hohe Polarisierung, aber eher links-progressive Tendenzen vorzufinden ist, die sie als Gegengewicht zu den eher konservativen Mainstream-Medien des Landes deuten. In Singapur hingegen, so Y. Ibrahim, stehen Blogs vor allem in Konflikt mit der dort herrschenden politischen Kultur, die Pluralismus als Bedrohung ansieht und sich u.a. in einer starken Regulierung bis hin zur direkten Kontrolle der etablierten Medien äußert.</p>
<p>In einem besonders lesenswerten Text diskutieren Alexanyan/Koltsova, wie sich auf der Plattform „<a href="http://www.livejournal.com/">LiveJournal</a>“ sowohl die nationale wie die transnationale russissche Online-Kultur manifestiert. Interessant ist diese Fallstudie auch deswegen, weil LiveJournal 1999 in den USA gegründet wurde, seit 2007 aber in Besitz des russischen Medienunternehmens SUP ist. Diese Übernahme erzeugte vor allem bei den nicht in Russland lebenden russigsprachigen Nutzern Sorgen: „[On LiveJournal] there is the large Russian diaspora, many with powerfully negative memories of the Soviet Union, and with a deep-seated distrust of anything associated with Russian commercial or political interests. These people specifically chose LiveJournal as ‘their online home’ because of its American ownership, and their reaction to having any part of their LiveJournal data ‘transferred’ to Russia is akin to having themselves symbolically deported.” (78)</p>
<p>Die Beiträge zur muslimischen Blogosphäre (E. Siapera) sowie zu Blogs in Marokko (A. Douai) und China (K. de Vries) sind insofern problematisch, als bei ihnen nur auf englischsprachige Blogs zurückgegriffen wird. Dadurch können sie zwar herausarbeiten, wie sich in den Blogs „reconfigurations of western modernity“ (Siapera) artikulieren oder Verbindungen zu globalen Diskursen über Menschenrechte, Demokratisierungsbemühungen o.ä. hergestellt werden. Leider bleibt durch diese Beschränkung jedoch unklar, welchen Stellenwert Blogs jenseits dieser – relativ gesehen – Elitendiskurse der international orientierten Blogger haben. Dies führt zum letzten Kritikpunkt an dem Band: Der Fokus auf politische Kommunikation und die Verbindungen zu massenmedialen politischen Öffentlichkeiten lässt zu selten deutlich werden, ob bzw. zu welchem Grad Blogs in den jeweiligen Gesellschaften noch andere Sphären des Identitäts- und Beziehungsmanagements berühren, beispielsweise in Bezug auf das Verhältnis von lokalen und globalen Populärkulturen, oder für die Pflege von erweiterten sozialen Netzwerken aus dem Privatleben. Für die international vergleichende Blogforschung gibt es also noch eine ganze Menge zu tun.</p>
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		<title>Noch ein Buch</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/582</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 14:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das erlebe ich auch nicht alle Tage: Innerhalb von wenigen Wochen sind gleich zwei Bücher erschienen, für die ich (mit-)verantwortlich zeichne. Nachdem meine Monographie zum neuen Netz bereits seit September erhältlich ist (und es schon erste Reaktionen gibt), ist nun auch der Sammelband zum Forschungsprojekt &#8220;Jugendliche und Web 2.0&#8221; erschienen, das wir am Hans-Bredow-Institut mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Das erlebe ich auch nicht alle Tage: Innerhalb von wenigen Wochen sind gleich zwei Bücher erschienen, für die ich (mit-)verantwortlich zeichne. Nachdem meine <a href="http://www.dasneuenetz.de/">Monographie zum neuen Netz</a> bereits seit September erhältlich ist (und es schon <a href="http://www.dasneuenetz.de/archives/154">erste Reaktionen</a> gibt), ist nun auch der Sammelband zum Forschungsprojekt &#8220;<a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/">Jugendliche und Web 2.0</a>&#8221; erschienen, das wir am Hans-Bredow-Institut mit Kolleg/innen der Universität Salzburg bearbeitet haben:</p>
<blockquote><p>Schmidt, Jan-Hinrik/Ingrid Paus-Hasebrink/Uwe Hasebrink (Hrsg.): Heranwachsen mit dem Social Web. Zur Rolle von Web 2.0 &#8211; Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Schriftenreihe Medienforschung der LfM Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Band 62. Berlin: Vistas. [<a href="http://www.vistas.de/vistas/result/Heranwachsen_mit_dem_Social_Web/445/detail.html">Bestellmöglichkeit beim Verlag</a>]</p></blockquote>
<p>Auf einer <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/uber-das-projekt/">eigenen Seite im Projektblog</a> stehen zudem verschiedene Präsentationen sowie zusätzlich die Auswertungen der <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webfm_send/435">quantitativen Befragung in einem Tabellenband</a> sowie die <a href="http://www.uni-salzburg.at/pls/portal/docs/1/1071258.PDF">Dokumentation der qualitativen Interviews</a> zum Download zur Verfügung.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-583 alignright" title="lfmbuch" src="http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/uploads/2009/10/lfmbuch-300x225.jpg" alt="lfmbuch" width="300" height="225" /></p>
<p>Sammelband und Monographie ergänzen sich ganz gut, denke ich: Der Arbeit in unserem Projekt lagen Annahmen über gegenwärtige Internet-Entwicklungen und Nutzungspraktiken zugrunde, die ich im &#8220;Neuen Netz&#8221; ausführlich formuliert habe (z.B. über die Verschränkung von Nutzungsweisen und rahmenden Software-Code, oder zur Dreiteilung von Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement); einige Abschnitte (insbesondere zu den Angebotsgattungen des Social Web) überschneiden sich auch sehr stark. Das Projekt konnte aber gerade in den einzelnen empirischen Modulen noch sehr viel mehr in die Tiefe gehen, um den Stellenwert des Internets in den Medienrepertoires und im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ermitteln. Also: Einfach beide Publikationen für die eigene Universitäts- oder Privatbibliothek anschaffen&#8230; ;-)</p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Artikel zu Facebook im JCMC</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/354</link>
		<comments>http://www.schmidtmitdete.de/archives/354#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 22:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmidtmitdete.de/?p=354</guid>
		<description><![CDATA[In der neuen Ausgabe des Journal of Computer-Mediated Communcation sind zwei Aufsätze erschienen, die sich mit Netzwerkplattformen (genauer: mit Facebook) beschäftigen; ich habe die Texte noch nicht gelesen, deswegen hier nur die Titelangaben + abstract:
The Faces of Facebookers: Investigating Social Enhancement and Social Compensation Hypotheses; Predicting FacebookTM and Offline Popularity from Sociability and Self-Esteem, and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/117979306/home">neuen Ausgabe</a> des <a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/117979306/home">Journal of Computer-Mediated Communcation</a> sind zwei Aufsätze erschienen, die sich mit Netzwerkplattformen (genauer: mit Facebook) beschäftigen; ich habe die Texte noch nicht gelesen, deswegen hier nur die Titelangaben + abstract:</p>
<p>The Faces of Facebookers: Investigating Social Enhancement and Social Compensation Hypotheses; Predicting Facebook<sup>TM</sup> and Offline Popularity from Sociability and Self-Esteem, and Mapping the Meanings of Popularity with Semantic Networks (p 1-34) &#8211; Jolene Zywica, James Danowski</p>
<blockquote><p><em>This research investigates two competing hypotheses from the literature: 1) the Social Enhancement (&#8221;Rich Get Richer&#8221;) hypothesis that those more popular offline augment their popularity by increasing it on Facebook<sup>TM</sup>, and 2) the &#8220;Social Compensation&#8221; (&#8221;Poor Get Richer&#8221;) hypothesis that users attempt to increase their Facebook<sup>TM</sup> popularity to compensate for inadequate offline popularity. Participants (n= 614) at a large, urban university in the Midwestern United States completed an online survey. Results are that a subset of users, those more extroverted and with higher self-esteem, support the Social Enhancement hypothesis, being more popular both offline and on Facebook<sup>TM</sup>. Another subset of users, those less popular offline, support the Social Compensation hypotheses because they are more introverted, have lower self-esteem and strive more to look popular on Facebook<sup>TM</sup>. Semantic network analysis of open-ended responses reveals that these two user subsets also have different meanings for offline and online popularity. Furthermore, regression explains nearly twice the variance in offline popularity as in Facebook<sup>TM</sup> popularity, indicating the latter is not as socially grounded or defined as offline popularity.</em></p></blockquote>
<p>The Taste for Privacy: An Analysis of College Student Privacy Settings in an Online Social Network (p 79-100) &#8211; Kevin Lewis, Jason Kaufman, Nicholas Christakis</p>
<blockquote>
<p class="para"><em><span class="i">The rapid growth of contemporary social network sites (SNSs) has coincided with an increasing concern over personal privacy. College students and adolescents routinely provide personal information on profiles that can be viewed by large numbers of unknown people and potentially used in harmful ways. SNSs like Facebook and MySpace allow users to control the privacy level of their profile, thus limiting access to this information. In this paper, we take the preference for privacy itself as our unit of analysis, and analyze the factors that are predictive of a student having a private versus public profile. Drawing upon a new social network dataset based on Facebook, we argue that privacy behavior is an upshot of both social influences and personal incentives. Students are more likely to have a private profile if their friends and roommates have them; women are more likely to have private profiles than are men; and having a private profile is associated with a higher level of online activity. Finally, students who have private versus public profiles are characterized by a unique set of </span>cultural preferences<span class="i">—of which the &#8220;taste for privacy&#8221; may be only a small but integral part.</span></em></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Neuer k@g-Beitrag: Kommunikation mit dem AIBO</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/326</link>
		<comments>http://www.schmidtmitdete.de/archives/326#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 17:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Online-Journal kommunikation@gesellschaft ist ein Beitrag von Florian Muhle erschienen, der sich mit der Mensch-Maschine-Kommunikation auseinandersetzt. Empirisches Beispiel sind Interaktionen mit dem Roboter-Hund AIBO.
Muhle, Florian (2008): „Versteh ich grad nicht“ – Mensch-Maschine-Kommunikation als Problem. In: kommunikation@gesellschaft, Jg. 9, Beitrag 4. Online-Publikation: http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B4_2008_Muhle.pdf
Hier die Zusammenfassung:
Der vorliegende Beitrag verortet sich im Forschungsfeld der Mensch-Maschine-Kommu­nikation. In diesem Kontext [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Online-Journal <a href="http://www.kommunikation-gesellschaft.de/">kommunikation@gesellschaft</a> ist ein Beitrag von Florian Muhle erschienen, der sich mit der Mensch-Maschine-Kommunikation auseinandersetzt. Empirisches Beispiel sind Interaktionen mit dem Roboter-Hund <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aibo">AIBO</a>.</p>
<blockquote><p>Muhle, Florian (2008): „Versteh ich grad nicht“ – Mensch-Maschine-Kommunikation als Problem. In: kommunikation@gesellschaft, Jg. 9, Beitrag 4. Online-Publikation: <a href="http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B4_2008_Muhle.pdf">http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B4_2008_Muhle.pdf</a></p></blockquote>
<p>Hier die Zusammenfassung:</p>
<blockquote><p>Der vorliegende Beitrag verortet sich im Forschungsfeld der Mensch-Maschine-Kommu­nikation. In diesem Kontext werden aus einer ethnomethodologischen Perspektive Situationen untersucht, in denen Menschen versuchen mit dem Roboterhund <em>Aibo</em> zu kommunizieren. Dabei geraten<strong> </strong>vor allem die vielfältigen Praktiken, mit denen die Menschen versuchen, Verständigungsprobleme zu lösen, in den Fokus. Aufmerksamkeit erhält hier insbesondere das Zusammenspiel verschiedener Kommunikationsmodalitäten (Sprache, Blick­richtung, Körper­haltung). Wie im Verlauf der Arbeit herausgearbeitet wird, zeigen die Daten deutlich, dass angesichts einer für die Menschen vollkommen ungewohnten Situation, Kommunikation in einem hohen Maße problematisch wird. Zudem kann dargelegt werden, dass beim derzeitigen Stand der Technikentwicklung genau darin ein Spezifikum des (ungeübten) Um­gangs mit interaktiven Artefakten liegt.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Wandel medienübergreifender Nutzungsmuster</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/243</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 14:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[In der aktuellen Ausgabe der Media-Perspektiven ist ein Aufsatz erschienen, der sich mit den Veränderungen in der Mediennutzung, insbesondere bezogen auf das Verhältnis der großen Gattungen (TV, Radio, Tageszeitung und Internet) auseinandersetzt:
Oehmichen, Ekkehardt/Schröter, Christian (2008): Medienübergreifende Nutzungsmuster: Struktur- und Funktionsverschiebungen. Eine Analyse auf Basis der ARD/ZDF-Onlinestudien 2008 und 2003. In: Media-Perspektiven, Nr. 8/2008, S. 394-409. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.media-perspektiven.de/2889.html">aktuellen Ausgabe der Media-Perspektiven</a> ist ein Aufsatz erschienen, der sich mit den Veränderungen in der Mediennutzung, insbesondere bezogen auf das Verhältnis der großen Gattungen (TV, Radio, Tageszeitung und Internet) auseinandersetzt:</p>
<blockquote><p>Oehmichen, Ekkehardt/Schröter, Christian (2008): <strong>Medienübergreifende Nutzungsmuster: Struktur- und Funktionsverschiebungen. </strong>Eine Analyse auf Basis der ARD/ZDF-Onlinestudien 2008 und 2003. In: Media-Perspektiven, Nr. 8/2008, S. 394-409. [<a href="http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/08-2008_Oehmichen.pdf">pdf</a>]</p></blockquote>
<p>Darin finden sich eine Reihe von interessanten Einzelbefunden, die die allgemeine Diagnose bestärken, dass das Internet gegenüber anderen Medien immer mehr an Bedeutung gewinnt</p>
<ul>
<li>Auf der Grundlage von &#8220;intermedialen Nutzungsanteilen&#8221;<sup>1</sup> stellen die Autoren bspw. fest, dass in der gesamten Bevölkerung das Internet (15%) zwar weiterhin hinter Radio und Fernsehen (jeweils 38%) liegt. Unter den Onlinern beträgt der Nutzungsanteil des Internet jedoch schon 23 Prozent &#8211; Internetnutzer verbringen also (im Durchschnitt) etwa ein Viertel ihrer gesamten Mediennutzungszeit online. Unter den 14- bis 29jährigen hat das Internet (37%) die anderen Medien bereits überholt (TV: 31%; Radio: 28%; Tageszeitung: 3%).</li>
<li>Vergleicht man die Nutzungsmotive, die den einzelnen Medien vorrangig zugeordnet sind, lässt sich auch eine wichtige Verschiebung erkennen: Für verschiedene Nutzungsmotive ist inzwischen das Internet das meistgenannte Medium, z.B. für &#8220;weil ich Denkanstösse bekomme&#8221;<sup>2</sup>, &#8220;weil ich mich informieren möchte&#8221; oder &#8220;weil es mir Spaß macht&#8221;.</li>
</ul>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, dass einige dieser Entwicklungen auch beim Symposium &#8220;<a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/veranstaltungkonferenz/medienrepertoires-sozialer-milieus-im-medialen-wandel-perspektiven-einer-medi">Medienrepertoires sozialer Milieus im medialen Wandel &#8211; Perspektiven einer medienübergreifenden Nutzungsforschung</a>&#8221; angesprochen werden, das Kollegen im Hans-Bredow-Institut Ende der Woche veranstalten.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_243" class="footnote">Die &#8220;intermedialen Nutzungsanteile&#8221; werden aus den Angaben der Befragten zur Nutzungshäufigkeit und zur Nutzungsdauer berechnet; es handelt sich also nicht um tatsächliche Messungen o.ä. Zudem kann Parallelnutzung nicht berücksichtigt werden.</li><li id="footnote_1_243" class="footnote">Interessanterweise ging der Anteil der Nutzer, die dieses Motiv v.a. mit dem Internet verbinden, deutlich zurück. Die Autoren deuten dies als Indiz für die Veralltäglichung des Internets und seiner Inhalte, was ich plausibel finde.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Forschungsnotiz zum &#8220;Liveticker&#8221; in k@g</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/241</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 08:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Online-Journal kommunikation@gesellschaft, das ich mit Klaus Schönberger und Christian Stegbauer herausgebe, ist eine Forschungsnotiz von Stefan Hauser erschienen. Er setzt sich darin mit dem &#8220;Live-Ticker&#8221; auseinander, hier sein abstract:
Die funktionale Ausdifferenzierung im Bereich der Online-Kommunikation führt zur Entstehung einer Vielzahl neuer Mediengattungen bzw. Textsorten. Zu den neuartigen webbasierten Medienangeboten zählt auch der so genannte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Online-Journal kommunikation@gesellschaft, das ich mit Klaus Schönberger und Christian Stegbauer herausgebe, ist <a href="http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/F1_2008_Hauser.pdf">eine Forschungsnotiz von Stefan Hauser</a> erschienen. Er setzt sich darin mit dem &#8220;Live-Ticker&#8221; auseinander, hier sein abstract:</p>
<blockquote><p>Die funktionale Ausdifferenzierung im Bereich der Online-Kommunikation führt zur Entstehung einer Vielzahl neuer Mediengattungen bzw. Textsorten. Zu den neuartigen webbasierten Medienangeboten zählt auch der so genannte Live-Ticker. Es handelt sich dabei um eine Form der Live-Berichterstattung, die auf periodisch aktualisierten schriftlichen Kurzkommentaren und grafischen Darstellungen basiert. Vergleicht man den Live-Ticker mit bereits bestehenden Formen der Live-Reportage, dann lässt sich ein Phänomen beobachten, das häufig beim Transfer einer Kommunikationsform in ein neues Medium festgestellt werden kann: Medienwechsel werden einerseits vom ‚stilistischen Trägheitsprinzip’ und andererseits von ‚medienspezifischen Innovationen’ geprägt. Während medienspezifische Innovationen neue Kommunikationsformen ermöglichen und damit zu veränderten Mediennutzungen beitragen, ist das stilistische Trägheitsprinzip ein komplementärer Effekt, der sich daraus ergibt, dass bei der Nutzung neuer Medien zunächst auf Kommunikationskonventionen und auf Textmuster zurückgegriffen wird, die sich in herkömmlichen Medien bewährt haben. Dies hat zur Folge, dass sich im neuen Medium Formen älterer Mediennutzungen wiederfinden. Die gleichzeitige Wirksamkeit dieser beiden Grundprinzipien wird im Folgenden am Beispiel des Live-Tickers dargestellt.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Rezension zu &#8220;Learning Communities&#8221; in k@g</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/219</link>
		<comments>http://www.schmidtmitdete.de/archives/219#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 22:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer Hinweis: Im Online-Journal kommunikation@gesellschaft, das ich mit Klaus Schönberger und Christian Stegbauer herausgebe, ist eine Rezension erschienen: Getraud Koch (Zeppelin-University Friedrichshafen) bespricht Christina Schachtner / Angelika Höber (Hg.): Learning Communities. Das Internet als neuer Lern- und Wissensraum. Frankfurt: Campus. 2008.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Hinweis: Im Online-Journal kommunikation@gesellschaft, das ich mit Klaus Schönberger und Christian Stegbauer herausgebe, ist eine Rezension erschienen: Getraud Koch (Zeppelin-University Friedrichshafen) <a href="http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/R4_2008_Koch.pdf">bespricht</a> <em>Christina Schachtner / Angelika Höber (Hg.): Learning Communities. Das Internet als neuer Lern- und Wissensraum. Frankfurt: Campus. 2008.</em></p>
]]></content:encoded>
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