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	<title>Schmidt mit Dete &#187; Publikationen</title>
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		<title>Zwei Rezensionen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[In der neuesten Ausgabe der Publizistik sind zwei Rezensionen erschienen, an denen ich beteiligt bin. Einmal unmittelbar, denn ich habe eine Rezension zu zwei aktuellen Büchern verfasst (S. 205f.), die sich mit dem Internet im Alltag befassen:
Meyen, Michael und Senta Pfaff-Rüdiger (Hrsg.): Internet im Alltag. Qualitative Studien zum praktischen Sinn von Onlineangeboten. – Berlin: Lit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der neuesten Ausgabe der <a href="http://www.vsjournals.de/index.php;do=viewmag/site=pub/lng=de/area=kom/id=7/alloc=159/sid=ab24d23763ff2ada43c92dc4defaa988">Publizistik</a> sind zwei Rezensionen erschienen, an denen ich beteiligt bin. Einmal unmittelbar, denn ich habe eine Rezension zu zwei aktuellen Büchern verfasst (S. 205f.), die sich mit dem Internet im Alltag befassen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Meyen, Michael und Senta Pfaff-Rüdiger (Hrsg.): Internet im Alltag. Qualitative Studien zum praktischen Sinn von Onlineangeboten. – Berlin: Lit Verlag 2009 (= Reihe: Mediennutzung; Bd. 14). 376 Seiten. Preis: Eur 34,90.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ahrens, Julia: Doing online, doing gender. Alltagspraktiken rund um das Internet in Deutschland und Australien. Bielefeld: transcript 2009 (= Reihe: Critical Media Studies;  Bd. 2). 324 Seiten. Preis: Eur 33,80.</p>
<p>An der anderen Rezension bin ich mittelbar beteiligt: Annika Sehl hat (auf S. 217f.)  den Sammelband des Projekts &#8220;<a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/">Jugendliche und Web 2.0&#8243;</a> besprochen, den ich mit Ingrid Paus-Hasebrink und Uwe Hasebrink herausgegeben habe. Hier das <a href="http://www.vsjournals.de/index.php;do=pdf/sid=2c363eb955ec5473de048ad416c08334/site=pub/lng=de/area=kom/article_id=8280/doi=10.1007~s11616-010-0084-3">.pdf des gesamten Rezensionsteils</a>.</p>
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		<title>Rezension zu &#8220;Streitfall Computerspiele&#8221;</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/655</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 18:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Game Studies]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Ausgabe 2/2009 der Zeitschrift &#8220;Medien Journal&#8220;, herausgegeben von der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikationswissenschaft, widmet sich dem Thema &#8220;Digitale Spielewelten&#8221;. Neben einigen sehr interessanten Artikeln ist dort auch eine Rezension von mir erschienen, die ich mit freundlicher Genehmigung der Herausgeber auch bloggen kann.
Zimmermann, Olaf / Geißler, Theo (Hrsg.) (2008): Streitfall Computerspiele. Computerspiele zwischen kultureller Bildung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausgabe 2/2009 der Zeitschrift &#8220;<a href="http://www.studienverlag.at/titel.php3?TITNR=4741">Medien Journal</a>&#8220;, herausgegeben von der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikationswissenschaft, widmet sich dem Thema &#8220;Digitale Spielewelten&#8221;. Neben einigen sehr interessanten Artikeln ist dort auch eine Rezension von mir erschienen, die ich mit freundlicher Genehmigung der Herausgeber auch bloggen kann.</p>
<blockquote><p>Zimmermann, Olaf / Geißler, Theo (Hrsg.) (2008): <a href="http://www.kulturrat.de/pdf/1512.pdf">Streitfall Computerspiele. Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz</a>. Berlin.</p>
<p>In regelmäßigen Abständen, meist zu tragischen Anlässen wie Amokläufen oder anderen Gewalttaten Jugendlicher, geraten Computerspiele in den Fokus der öffentlichen Debatte, wobei die problemzentrierte Perspektive auf Gewaltdarstellungen oder exzessive Nutzung vorherrscht. Als der Geschäftsführer des <a href="http://www.kulturrat.de/index.php">Deutschen Kulturrats</a> Mitte 2007 eine sachliche Auseinandersetzung anmahnte, die digitale Spiele als Kulturgüter und als wichtigen Bestandteil der Lebens- und Medienwelt der Heranwachsenden (aber nicht nur der!) ernst nimmt, schlugen die Wogen entsprechend hoch. Die anschließende Auseinandersetzung über Stellenwert von und Umgang mit Computerspielen wurde auch in der Zeitung „politik und kultur“ des Deutschen Kulturrats geführt; 40 der in den Jahren 2007/2008 dort erschienenen Beiträge, meist von zwei oder drei Seiten Länge, liegen nun im Sammelband „Streitfall Computerspiele“ vor. Die Autoren stammen überwiegend aus Politik und Wissenschaft, doch auch eine Reihe von Branchenvertretern, Pädagogen und Journalisten kommen zu Wort, sodass sich in der Gesamtschau ein sehr vielfältiges Bild ergibt.</p>
<p>Die Beiträge der ersten beiden inhaltlichen Teile zu den Themen „Zensur oder öffentliche Förderung“ sowie „Blicke in die Forschung“ stecken den gegenwärtigen Rahmen des öffentlichen Diskurses ab: Dem eher gefährdungs- bzw. risikozentrierten Blick auf gewalthaltige Spiele sowie auf exzessive Nutzung stehen Plädoyers für die Anerkennung von Computerspielen als Kulturgut gegenüber. Der dritte Block („Herausforderung für die Bildung“) zeigt, dass der Umgang mit Computerspielen nicht nur bestimmte motorische oder kognitive Fertigkeiten voraussetzt, sondern unter Umständen auch dem Erwerb von Kompetenzen dienen kann, die in das Leben „vor dem Bildschirm“ übertragbar sind.</p>
<p>Die Texte im vierten Block („Nicht nur Teil der Jugendkultur“) argumentieren, dass Computerspiele nicht mehr nur als Kinder- oder Jugendphänomen betrachtet werden dürfen, da sie (wenngleich noch in geringerem Ausmaß) auch in die Medienrepertoires von Erwachsenen Einzug gefunden haben. Die letzten beiden Themenblöcke („Marktsegment der Kulturwirtschaft“ sowie „Kultur- und Wirtschaftsgut“) widmen sich schließlich der Frage nach dem ökonomischen Potential von Computerspielen, was auch Fragen der wirtschaftlichen und ideellen Förderung einschließt – durch die 2009 erstmals vorgenommene Vergabe des Deutschen Computerspielepreises ist dieser Aspekt inzwischen auch institutionalisiert.</p>
<p>Dem Deutschen Kulturrat ist ein doppeltes Lob auszusprechen: Indem er in den vergangenen Jahren Raum gab, unvoreingenommen über den Stellenwert, die Risiken und die Potentiale von Computerspielen zu diskutieren, hat er zu einem differenzierten gesellschaftlichen Verständnis dieser noch vergleichsweise jungen Medienform beigetragen. Indem er nun die Beiträge dieser Debatte in gebündelter Form zur Verfügung stellt, fördert er wiederum auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ebendiesem Diskurs. Der Sammelband, der unter <a href="http://www.kulturrat.de/dokumente/streitfall-computerspiele.pdf">http://www.kulturrat.de</a> auch als kostenfreies .pdf erhältlich ist, kann daher allen empfohlen werden, die an den gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Spiele interessiert sind.</p></blockquote>
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		<title>CfP: Exploring Produsage</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/652</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Stellen und Calls]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Together with Axel Bruns, I will guest-edit an issue of the Online-Journal &#8220;New Review of Hypermedia and Multimedia&#8221; dealing with &#8220;produsage&#8221; &#8211; a term coined by Axel, but a phenomenon visible all over the Internet. Below is the call for papers, we are looking forward to your submissions.

Exploring Produsage
A Special Issue of New Review of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Together with <a href="http://snurb.info/">Axel Bruns</a>, I will guest-edit an issue of the Online-Journal <a href="http://www.tandf.co.uk/journals/nrhm">&#8220;New Review of Hypermedia and Multimedia&#8221;</a> dealing with &#8220;produsage&#8221; &#8211; a term coined by Axel, but a phenomenon visible all over the Internet. Below is the call for papers, we are looking forward to your submissions.</p>
<blockquote>
<h1>Exploring Produsage</h1>
<h2>A Special Issue of <em><a href="http://www.tandf.co.uk/journals/nrhm">New Review of Hypermedia and Multimedia</a></em></h2>
<h3>Call for papers</h3>
<p>The concept of <a href="http://produsage.org/produsage">produsage</a> points to the shift away from conventional producer/consumer relationships, and highlights the more fluid roles of users and contributors within social media environments. Participants in open source projects, in <em>Wikipedia</em>, in <em>YouTube</em> and <em>Second Life</em> are no longer merely consuming or using preproduced material, but neither are they at all times acting as fully self-determined producers of fully formed new works; rather, they occupy a hybrid position as produsers of content.</p>
<p>Produsage processes are now evident across a wide range of activities &#8211; mainly online, but increasingly also extending to the offline world &#8211; from citizen journalism and communal knowledge management through to collaborative artistic activities, from learner-led education models to citizen engagement in political processes. As such models establish themselves, what does an examination through the lens of the produsage framework reveal about their internal operations? How do they affect the existing institutional, industrial, social, and cultural environments within which they operate? How may they be guarded against cooptation and exploitation by corporate interests? What possible futures do they foreshadow?</p>
<p>Potential contributions to this special issue could include, but are not limited to, areas such as:</p>
<ul type="disc">
<li>Conceptualising produsage: theoretical frameworks for examining produsage activities, practical examples of produsage projects, …</li>
<li>Historical and comparative perspectives: produsage and other forms of collaborative and commons-based work, precedents of produsage, …</li>
<li>Technologies and practices of produsage: collaborative dynamics of leading produsage spaces, impact of the technological foundations of produsage, …</li>
<li>Empirical perspectives on produsage: case studies of produsage and its effects, ethnographic research into produsage communities, …</li>
<li>Methodology: research approaches to the study of produsage, tracking and evaluating produser activitities, &#8230;</li>
<li>Critical perspectives: economic, legal, pedagogic, sociological perspectives on produsage, …</li>
</ul>
<p>For this special issue of <em>NRHM</em>, we invite contributions on these and other topics related to produsage. Full papers should be around 7,000 words; shorter papers (around 3,000 words) for technical notes, industry perspectives or opinion pieces are also welcome. More detailed instructions for authors can be found online: <a href="http://www.tandf.co.uk/journals/nrhm">http://www.tandf.co.uk/journals/nrhm</a>. Queries should be directed to the Guest Editors.</p>
<p>Authors should submit their papers online via the New Review of Hypermedia and Multimedia Manuscript Central site: <a href="http://mc.manuscriptcentral.com/tham">http://mc.manuscriptcentral.com/tham</a></p>
<h3>Important dates</h3>
<ul>
<li>16 July 2010 &#8211; paper submission deadline</li>
<li>24 September 2010 &#8211; author notification</li>
<li>15 October 2010 &#8211; final copy due</li>
<li>Northern Spring 2011 &#8211; publication</li>
</ul>
<h3>Guest Editors</h3>
<p>Axel Bruns, ARC Centre of Excellence for Creative Industries and Innovation (Brisbane), <em><a href="mailto:a.bruns@qut.edu.au">a.bruns@qut.edu.au</a><br />
</em>Jan Schmidt, Hans-Bredow-Institute for Media Research (Hamburg), <em><a href="mailto:j.schmidt@hans-bredow-institut.de">j.schmidt@hans-bredow-institut.de</a></em></p></blockquote>
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		<title>Rezension zu &#8220;International Blogging&#8221;</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/642</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Meta-Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Für eine der kommenden Ausgaben von Medien &#38; Kommunikationswissenschaft habe ich ein Buch lesen und besprechen dürfen; unten die um einige Links angereicherte Rezension:
Russell, Adrienne / Nabil Echchaibi (Hrsg.): International Blogging. Identity, Politics, and networked publics. New York: Peter Lang. 205 Seiten.
Auch wenn Netzwerk- und Videoplattformen oder die Wikipedia deutlich weiter verbreitet sind: Blogs haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für eine der kommenden Ausgaben von <a href="http://www.m-und-k.info/">Medien &amp; Kommunikationswissenschaft</a> habe ich ein Buch lesen und besprechen dürfen; unten die um einige Links angereicherte Rezension:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Russell, Adrienne / Nabil Echchaibi (Hrsg.): <a href="http://www.amazon.de/International-Blogging-Identity-Networked-Formations/dp/1433102331">International Blogging. Identity, Politics, and networked publics</a>. New York: Peter Lang. 205 Seiten.</p>
<p>Auch wenn Netzwerk- und Videoplattformen oder die Wikipedia deutlich weiter verbreitet sind: Blogs haben sich als niedrigschwellige Formate des onlinebasierten Publizierens und damit als prototypische Vertreter des Web 2.0 etabliert. Dies drückt sich auch in einem stetig wachsenden Forschungsstand aus, in dem jedoch international vergleichende Untersuchungen nach wie vor eher dünn gesät sind. Die zu besprechende Aufsatzsammlung vereint neun länder- bzw. sprachbezogene Fallstudien, deren Anspruch Ko-Herausgeberin <a href="http://adrienne.typepad.com/">Adrienne Russell</a> (University of Denver, USA) in ihrer Einleitung formuliert: Stellenwert und Folgen von Blogs sollen in Beziehung zum jeweiligen nationalen Mediensystem sowie dem politischen und kulturellen Kontext diskutiert werden. So ließe sich zum einen der Dominanz des us-amerikanischen Modells von Blogs und ihrer gesellschaftlichen Institutionalisierung entgegnen, zum anderen einer impliziten Technikeuphorie vorbeugen, die gesellschaftliche Wirkungen vorrangig aus technischen Merkmalen ableitet.</p>
<p>Die Fallstudien besitzen in „Identität“ und „Politik“ zwei gemeinsame inhaltliche Nenner. Diese verweisen darauf, dass Blogs eine Verbindung zwischen individueller Selbstpräsentation (durch das explizit-Machen und Aushandeln von Identitätsaspekten) und kollektiven Handeln (durch die Artikulation politischer Positionen oder Widerstände) schaffen können. Zur weitergehenden Strukturierung des Bandes taugen diese beiden Leitbegriffe allerdings nur bedingt; die Autor/innen argumentieren letztlich doch zu sehr von unterschiedlichen Perspektiven und aufgrund unterschiedlicher methodischer Zugänge, sodass die inhaltliche Klammer des Bandes eher schwach bleibt.</p>
<p>Positiv ist hervorzuheben, dass alle Kapitel einen kurzen historischen Überblick zur Verbreitung und Institutionalisierung von Blogs in den betrachteten Ländern haben. Darauf aufbauend liegt der Fokus mal auf einzelnen Angeboten wie dem „<a href="http://yahoo.bondyblog.fr/">Bondy Blog</a>“, das N. Echchaibi als Forum für marginalisierte Stimmen aus den französischen Banlieues charakterisiert, oder dem Blog des italienischen Komikers <a href="http://www.beppegrillo.it/">Beppe Grillo</a>, das in Kombination mit anderen Online-Werkzeugen graswurzelartige politische Strukturen in Italien fördert (G. Navarria). Andere Beiträge analysieren die Rolle von Blog-Netzwerken: <a href="http://snurb.info/">Bruns</a>/Adams zeigen auf Grundlage von Netzwerk- und Inhaltsanalysen der australischen politischen Blogosphäre, dass dort eine hohe Polarisierung, aber eher links-progressive Tendenzen vorzufinden ist, die sie als Gegengewicht zu den eher konservativen Mainstream-Medien des Landes deuten. In Singapur hingegen, so Y. Ibrahim, stehen Blogs vor allem in Konflikt mit der dort herrschenden politischen Kultur, die Pluralismus als Bedrohung ansieht und sich u.a. in einer starken Regulierung bis hin zur direkten Kontrolle der etablierten Medien äußert.</p>
<p>In einem besonders lesenswerten Text diskutieren Alexanyan/Koltsova, wie sich auf der Plattform „<a href="http://www.livejournal.com/">LiveJournal</a>“ sowohl die nationale wie die transnationale russissche Online-Kultur manifestiert. Interessant ist diese Fallstudie auch deswegen, weil LiveJournal 1999 in den USA gegründet wurde, seit 2007 aber in Besitz des russischen Medienunternehmens SUP ist. Diese Übernahme erzeugte vor allem bei den nicht in Russland lebenden russigsprachigen Nutzern Sorgen: „[On LiveJournal] there is the large Russian diaspora, many with powerfully negative memories of the Soviet Union, and with a deep-seated distrust of anything associated with Russian commercial or political interests. These people specifically chose LiveJournal as ‘their online home’ because of its American ownership, and their reaction to having any part of their LiveJournal data ‘transferred’ to Russia is akin to having themselves symbolically deported.” (78)</p>
<p>Die Beiträge zur muslimischen Blogosphäre (E. Siapera) sowie zu Blogs in Marokko (A. Douai) und China (K. de Vries) sind insofern problematisch, als bei ihnen nur auf englischsprachige Blogs zurückgegriffen wird. Dadurch können sie zwar herausarbeiten, wie sich in den Blogs „reconfigurations of western modernity“ (Siapera) artikulieren oder Verbindungen zu globalen Diskursen über Menschenrechte, Demokratisierungsbemühungen o.ä. hergestellt werden. Leider bleibt durch diese Beschränkung jedoch unklar, welchen Stellenwert Blogs jenseits dieser – relativ gesehen – Elitendiskurse der international orientierten Blogger haben. Dies führt zum letzten Kritikpunkt an dem Band: Der Fokus auf politische Kommunikation und die Verbindungen zu massenmedialen politischen Öffentlichkeiten lässt zu selten deutlich werden, ob bzw. zu welchem Grad Blogs in den jeweiligen Gesellschaften noch andere Sphären des Identitäts- und Beziehungsmanagements berühren, beispielsweise in Bezug auf das Verhältnis von lokalen und globalen Populärkulturen, oder für die Pflege von erweiterten sozialen Netzwerken aus dem Privatleben. Für die international vergleichende Blogforschung gibt es also noch eine ganze Menge zu tun.</p>
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		<title>Wie überstehe ich das peer-reviewing?</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/621</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 00:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit schon trage ich den Gedanken zu einem Eintrag über den peer-review-Prozess mit mir herum. In den letzten Jahren habe ich für ganz unterschiedliche Journale Paper-Einreichungen begutachtet und dabei eine Reihe von Eindrücken gesammelt, die ich mal gebündelt und in Ratschlag-Form weiter geben will. Dabei geht es weniger um den (Stellen-)Wert des peer-reviewing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit schon trage ich den Gedanken zu einem Eintrag über den peer-review-Prozess mit mir herum. In den letzten Jahren habe ich für ganz unterschiedliche Journale Paper-Einreichungen begutachtet und dabei eine Reihe von Eindrücken gesammelt, die ich mal gebündelt und in Ratschlag-Form weiter geben will. Dabei geht es weniger um den (Stellen-)Wert des peer-reviewing an sich<sup>1</sup>, sondern um das How-To &#8211; wie funktioniert das ganze ganze aus Sicht eines Reviewers? Idealerweise sind die folgenden Bemerkungen für den einen oder die andere Leser/in interessant, die selbst Artikel bei Journalen einreicht<sup>2</sup>.</p>
<p>Zunächst zur Einordnung: Ich reviewe regelmäßig Beiträge für das Journal &#8220;<a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/mampk/medien-kommunikationswissenschaft">Medien &amp; Kommunikationswissenschaft</a>&#8221; (ca. 10-15 Aufsätze pro Jahr) und für das Online-Journal <a href="http://www.kommunikation-gesellschaft.de/">kommunikation@gesellschaft</a> (ca. 5-10 Texte pro Jahr).  Zusätzlich erhalte ich alle paar Wochen Anfragen von Journalen (z.B. JCMC, IJIS oder European Sociological Review), die ich in der Regel auch bearbeite (ein- oder zweimal habe ich Anfragen zurückgewiesen, weil ich mich nicht kompetent für eine Beurteilung fühlte). Das Prozedere bei den verschiedenen Journalen variiert, insbesondere im Hinblick auf zwei Punkte:</p>
<p><em>blind vs. open peer-review</em>:</p>
<ul>
<li> Bei der M&amp;K und vielen anderen Journalen wird double-blind peer-review praktiziert. Dazu ist eine Person zwischen Autoren und Reviewer geschaltet, die die Zuteilung nach &#8220;thematischer Einschlägigkeit&#8221; vornimmt bzw. darauf achtet, dass keine allzu große Nähe zwischen Autor und Reviewer existiert (vom gleichen Lehrstuhl; enge Kollegen; etc.). Die Autoren wissen nicht, wer reviewt; die Reviewer erhalten ein anonymisiertes Manuskript, wobei es in manchen Fällen mehr oder weniger leicht fällt, auf die Autor/innen zu schließen. Manche dieser Hinweise lassen sich vermeiden (siehe unten), andere nur schwer, weil ich das Projekt, Forschungsgebiete oder Konzepte wieder erkenne. Im großen und ganzen funktioniert das Verfahren aber und ich reviewe die meisten Journale tatsächlich in Unkenntnis der Verfasser/innen.</li>
<li>Bei k@g hingegen praktizieren wir einen offenen Review, bei dem wir Herausgeber direkt mit den Verfasser/innen kommunizieren.</li>
</ul>
<p><em>formalisiertes vs. offenes review (eher graduelle Unterschiede)</em>:</p>
<ul>
<li> In Extremfällen muss ich als reviewer nur eine Art Formular/Checkliste ausfüllen, in der ich Facetten des Manuskripts (wiss. Originalität, empirische und/oder theoretische Fundierung, Klarheit der Argumentation, etc.)  bewerte, z.B. auf einer Punkteskala. Meist gibt es aber weitere Felder für zusätzliche Anmerkungen, sowohl an die Verfasser/innen als auch an die Herausgeber (die dann nicht weitergegeben werden).</li>
<li> Bei anderen Verfahren werden reviewer gebeten, ein mehr oder weniger langes freies &#8220;Gutachten&#8221; zum Text zu verfassen. Aufbau und Ausführlichkeit variiert hier von reviewer zu reviewerin; ich strukturiere meine Gutachten meist so, dass ich zunächst in einer kurzen Synopse die Grundgedanken des Textes wiedergebe, dann meine Kritikpunkte ausführe und ggfs. Vorschläge zur Verbesserung mache, und schließlich eine Gesamteinschätzung abgebe (also bewerte: Annahme, Annahme mit Überarbeitungen, Ablehnung).</li>
<li>Bei k@g geben wir schließlich unsere Rückmeldung in aller Regel durch Anmerkungen oder Korrekturen direkt im Manuskript. Je nach Qualität des Textes kann das unproblematisch oder aber recht zeitwaufwändig sein&#8230;.</li>
</ul>
<p>Üblicherweise wird ein eingereichtes Paper mindestens von zwei, oft aber auch von drei oder mehr reviewern begutachtet. Die Herausgeber entscheiden dann auf der Grundlage der Voten und melden die Redaktionsentscheidung an die Verfasser/innen. In 99 Prozent der Fälle gibt es Anmerkungen oder eine direkte Ablehnung; dass ein Text völlig ohne Änderungsvorschläge durchgeht, habe ich meiner Erinnerung nach noch nicht erlebt<sup>3</sup>. Wenn eine Überarbeitung erbeten wird und die Verfasser/innen dazu willens sind, bekomme ich nach vier Wochen bis vier Monaten den überarbeiteten Text erneut zur Begutachtung.<br />
Oft brauche ich dann nur zu überprüfen, ob meine Anmerkungen und Hinweise zufriedenstellend bearbeitet wurden; manchmal kann es auch sein, dass ich (oder andere reviewer) immer noch nicht zufrieden bin und weitere Anmerkungen habe &#8211; dann kann es eine weitere Überarbeitungsrunde geben. Sehr hilfreich in dieser Phase ist der &#8220;action letter&#8221;, also ein Begleitschreiben, in dem die Verfasser/innen auf die Einwände der reviewer eingehen und verdeutlichen, welche Kritikpunkte sie in welcher Form behoben haben, ggfs. aber auch, auf welche Änderungsvorschläge sie aus welchem Grund verzichtet haben.</p>
<p>Und wenn alles zur Zufriedenheit aller bearbeitet wurde, erscheint der Text dann im Journal&#8230;. Welche Ratschläge würde ich nun also Autor/innen geben, damit es zu diesem wünschenswerten Zustand kommt?</p>
<p>Einige Dinge gilt es schon vor Fertigstellen des Textes zu beachten. Da ist zuallererst die Auswahl des passenden Journals; auf die entsprechenden &#8220;publikationsstrategischen&#8221; Überlegungen will ich hier gar nicht eingehen. Jedes Journal hat aber irgendeine Form von Richtlinien für Autor/innen, die man unbedingt lesen &#8211; und vor allem: beachten! sollte. Neben Dingen wie inhaltlicher Ausrichtung und Themenschwerpunkte des Journals sind hier oft formale Vorgaben formuliert; von der erwarteten Länge über Zitationsstil bis hin zu Formatierungsvorgaben.</p>
<p>Ist ein blind-peer-review vorgesehen, sollte die Anonymisierung penibel überprüft werden. Das beinhaltet nicht nur ein formales Vorblatt und den Text ohne Autornennung einzureichen, sondern zum Beispiel auch so Dinge wie Fussnoten, Danksagungen oder Verweise auf eigene Arbeiten zu überprüfen, aus denen Rückschlüsse möglich sein können- An solchen Stellen verbergen sich immer mal wieder Hinweise, z.B. auf weiterführende Informationen auf der eigenen Webseite, die in voller URL genannt wird; oder die eigene Literatur ist zwar brav mit &#8220;XXXX&#8221; im Literaturverzeichnis anonymisiert, aber immer noch an der alphabetischen Stelle zwischen den Kollegen Schmedel und Schmund einsortiert, sodass man ahnen kann, dass hier ein Schmidt am Werk ist.. :-)</p>
<p>Und schließlich ein furchtbar banaler Hinweis, der aber ebenso furchtbar oft nicht beachtet wird: Paper müssen vor der Einreichung Korrektur gelesen werden!!! Es ist erstaunlich, wie viele Texte ich zur Begutachtung bekomme, in denen Rechtschreibfehler, redundante Textstellen, logische Inkonsistenzen, falsche Tabellenbeschriftungen oder fehlende Literaturangaben stecken. Über ein, zwei, drei solcher Dinge kann ich hinwegsehen (auch wenn es nicht sein müsste), aber bei mehr solcher völlig vermeidbarer Ärgernisse gerate ich in eine innerliche Abwehrhaltung, die die Chance erhöht, dass ich einen Text ablehne.</p>
<p>Wenn das Manuskript nun eingereicht ist und nach +/- zwei Monaten der Normalfall eintritt, kommt das Manuskript mit der Bitte um Überarbeitung zurück. Der wichtigste Hinweis zuerst: Kritik ist nicht persönlich gemeint! :-)<br />
Dies ist tatsächlich nicht zu unterschätzen, denn die Gutachten können &#8211; je nach Stil der Rückmeldungen &#8211; aus Sicht des Autoren irritierend, unverständlich oder sogar ärgerlich sein. Wie kommen diese Gutachter denn bitte schön dazu, meine gründlich durchdachten, kompakt formulierten und empirisch umfassend begründeten Ausführungen so dermaßen falsch zu verstehen?<br />
Nun ja, absichtlich versteht kein Gutachter einen Text falsch. Die Gutachten sollten als Hinweis darauf verstanden werden, was Leser/innen, die mit dem konkreten Thema nicht völlig vertraut sind (und das teilen sie mit dem überwiegenden Teil des späteren Leserkreises), nicht nachvollziehbar fanden.<br />
Das kann bedeuten, dass man die eigene Argumentation hier straffen, dort ausbauen sollte; möglicherweise sind empirische Verfahren nicht transparent genug, oder theoretische Überlegungen nicht plausibel genug. Möglicherweise geben die Gutachten Hinweise auf einschlägige andere Literatur, die nicht einbezogen wurde, oder bemängeln, dass die Gliederung oder Gewichtung einzelner Textteile nicht geglückt ist. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt&#8230;</p>
<p>Diese Ratschläge sollten sorgfältig geprüft werden, auch um zu erkennen, ob es möglicherweise widersprüchliche Bemerkungen in den unterschiedlichen Gutachten gibt. Das kann immer wieder mal vorkommen, weil die Gutachter ja auch aus unterschiedlichen Perspektiven auf einen Text schauen. Sollten sich mögliche Widersprüche nicht aufheben lassen, kann man üblicherweise die Herausgeber mit der Bitte um Klärung kontaktieren; oft schicken diese aber auch begleitende Hinweise zur Überarbeitung mit, die solche Gegensätze behandeln können.</p>
<p>Es wird nicht immer explizit gefordert, aber bei größeren Überarbeitungen kann es eigentlich nie schaden, dem überarbeiteten Manuskript einen action letter beizufügen, in dem (wie oben beschrieben) die Änderungen dokumentiert und ggfs. begründet werden. Ich habe da auch schon ganz unterschiedliche Varianten gesehen &#8211; von der nüchternen tabellarischen Auflistung von &#8220;Reviewer A commented&#8221; und &#8220;Our response&#8221; bis hin zu freundlichen Briefen, in denen fast überschwänglich die Arbeit der reviewer gelobt wird, durch die Text ja nun viel besser geworden sei, und überhaupt war ja jede Anmerkung völlig richtig, nachvollziehbar und brilliant&#8230;. Entscheidend für die weitere Entscheidung ist das aber nicht.. :-)</p>
<p>Bestimmt habe ich Dinge vergessen &#8211; was gäbe es noch zu beachten?</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_621" class="footnote">Dazu gibt es <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Peer_review">einiges zu sagen</a>&#8230;</li><li id="footnote_1_621" class="footnote">Für Beiträge für Herausgeberbände gilt das nur bedingt, da hier meiner Erfahrung nach die Reviewing-Prozesse weniger standardisiert bzw. formalisiert sind. Abstract-Einreichungen für Konferenzen kommen üblicherweise ohne die feedback-Schlaufe aus; entweder man wird angenommen oder nicht.</li><li id="footnote_2_621" class="footnote">Und das ist kein böser Wille oder Krittelei-Bedürfnis &#8211; Texte sind eigentlich immer überarbeitungsbedürftig.. ;-) </li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Artikel im Jahrbuch Medienpädagogik</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 12:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
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		<description><![CDATA[Anfang der Woche trudelte das Belegexemplar des &#8220;Jahrbuch Medienpädagogik&#8221; bei mir ein, für das ich mit meiner Kollegin Claudia Lampert und unserer studentischen Mitarbeiterin Christiane Schwinge einen Beitrag verfasst habe:
Schmidt, Jan / Claudia Lampert / Christiane Schwinge (2010): Nutzungspraktiken im Social Web &#8211; Impulse für die medienpädagogische Diskussion. In: Herzig, Bodo/Dorothee M. Meister/Heinz Moser/Horst Niesyto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang der Woche trudelte das Belegexemplar des &#8220;<a href="http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-16944-6/Jahrbuch-Medienpaedagogik-8.html">Jahrbuch Medienpädagogik</a>&#8221; bei mir ein, für das ich mit meiner Kollegin Claudia Lampert und unserer studentischen Mitarbeiterin Christiane Schwinge einen Beitrag verfasst habe:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Schmidt, Jan / Claudia Lampert / Christiane Schwinge (2010): Nutzungspraktiken im Social Web &#8211; Impulse für die medienpädagogische Diskussion. In: Herzig, Bodo/Dorothee M. Meister/Heinz Moser/Horst Niesyto (Hrsg.): Jahrbuch Medienpädagogik. Medienkompetenz und Web 2.0. Wiesbaden. S. 255-270.<br />
<img class="size-medium wp-image-609 alignleft" title="medienpaedagogik" src="http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/uploads/2009/12/medienpaedagogik-300x223.jpg" alt="medienpaedagogik" width="300" height="223" /></p>
<p>Das Buch enthält 18 Beiträge rund um das Konzept Medienkompetenz und die Verbindungen zu aktuellen Online-Entwicklungen. Leider hat die Fertigstellung des Sammelbands ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen; unser Beitrag ist noch vor dem Ende des &#8220;Jugendliche und Web 2.0&#8243;-Projekts fertig gestellt worden, sodass dessen Ergebnisse gar nicht mehr in den Aufsatz eingeflossen sind. Christiane Schwinge hat zudem in der Zwischenzeit ihre Abschlussarbeit zum Potenzial von Web 2.0 für die aktive Medienarbeit fertig gestellt, die sie hoffentlich bald veröffentlichen wird &#8211; ich weise dann gern darauf hin.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kurzer Text zum Heranwachsen mit dem Social Web</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/604</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 09:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Zeitschrift &#8220;neue gespräche&#8220;, die von der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung herausgegeben wird, habe ich einen kurzen Text über das Heranwachsen mit dem Social Web geschrieben. Mit freundlicher Genehmigung der Herausgeber kann ich eine .pdf-Fassung zur Verfügung stellen; erschienen ist der Text in Heft 6/2009, das sich dem Thema &#8220;Familien.online&#8221; widmet.
Schmidt, Jan (2009): Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Zeitschrift &#8220;<a href="http://www.neue-gespraeche.de">neue gespräche</a>&#8220;, die von der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung herausgegeben wird, habe ich einen kurzen Text über das Heranwachsen mit dem Social Web geschrieben. Mit freundlicher Genehmigung der Herausgeber kann ich eine .pdf-Fassung zur Verfügung stellen; erschienen ist der Text in Heft 6/2009, das sich dem Thema &#8220;Familien.online&#8221; widmet.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Schmidt, Jan (2009): Die Kinder von XING und ICQ. In: neue gespräche, 6/2009, S. 14-17. Online verfügbar: <a href="http://www.schmidtmitdete.de/pdf/internet_neuegespraeche_janschmidt.pdf">http://www.schmidtmitdete.de/pdf/internet_neuegespraeche_janschmidt.pdf</a></p>
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		<title>Noch ein Buch</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/582</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 14:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das erlebe ich auch nicht alle Tage: Innerhalb von wenigen Wochen sind gleich zwei Bücher erschienen, für die ich (mit-)verantwortlich zeichne. Nachdem meine Monographie zum neuen Netz bereits seit September erhältlich ist (und es schon erste Reaktionen gibt), ist nun auch der Sammelband zum Forschungsprojekt &#8220;Jugendliche und Web 2.0&#8221; erschienen, das wir am Hans-Bredow-Institut mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Das erlebe ich auch nicht alle Tage: Innerhalb von wenigen Wochen sind gleich zwei Bücher erschienen, für die ich (mit-)verantwortlich zeichne. Nachdem meine <a href="http://www.dasneuenetz.de/">Monographie zum neuen Netz</a> bereits seit September erhältlich ist (und es schon <a href="http://www.dasneuenetz.de/archives/154">erste Reaktionen</a> gibt), ist nun auch der Sammelband zum Forschungsprojekt &#8220;<a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/">Jugendliche und Web 2.0</a>&#8221; erschienen, das wir am Hans-Bredow-Institut mit Kolleg/innen der Universität Salzburg bearbeitet haben:</p>
<blockquote><p>Schmidt, Jan-Hinrik/Ingrid Paus-Hasebrink/Uwe Hasebrink (Hrsg.): Heranwachsen mit dem Social Web. Zur Rolle von Web 2.0 &#8211; Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Schriftenreihe Medienforschung der LfM Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Band 62. Berlin: Vistas. [<a href="http://www.vistas.de/vistas/result/Heranwachsen_mit_dem_Social_Web/445/detail.html">Bestellmöglichkeit beim Verlag</a>]</p></blockquote>
<p>Auf einer <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/uber-das-projekt/">eigenen Seite im Projektblog</a> stehen zudem verschiedene Präsentationen sowie zusätzlich die Auswertungen der <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/webfm_send/435">quantitativen Befragung in einem Tabellenband</a> sowie die <a href="http://www.uni-salzburg.at/pls/portal/docs/1/1071258.PDF">Dokumentation der qualitativen Interviews</a> zum Download zur Verfügung.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-583 alignright" title="lfmbuch" src="http://www.schmidtmitdete.de/wp-content/uploads/2009/10/lfmbuch-300x225.jpg" alt="lfmbuch" width="300" height="225" /></p>
<p>Sammelband und Monographie ergänzen sich ganz gut, denke ich: Der Arbeit in unserem Projekt lagen Annahmen über gegenwärtige Internet-Entwicklungen und Nutzungspraktiken zugrunde, die ich im &#8220;Neuen Netz&#8221; ausführlich formuliert habe (z.B. über die Verschränkung von Nutzungsweisen und rahmenden Software-Code, oder zur Dreiteilung von Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement); einige Abschnitte (insbesondere zu den Angebotsgattungen des Social Web) überschneiden sich auch sehr stark. Das Projekt konnte aber gerade in den einzelnen empirischen Modulen noch sehr viel mehr in die Tiefe gehen, um den Stellenwert des Internets in den Medienrepertoires und im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ermitteln. Also: Einfach beide Publikationen für die eigene Universitäts- oder Privatbibliothek anschaffen&#8230; ;-)</p></div>
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		<title>&#8220;Das neue Netz&#8221; ist da</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/563</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 19:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der UVK-Verlag hatte mir den 18.9. als VÖ-Datum genannt, und umso großer war meine Freude, als ich heute in der Post einige druckfrische Autorenexemplare meines neuen Buches &#8220;Das neue Netz&#8221; fand &#8211; direkt von der Druckerei, deswegen wohl etwas früher. Alle anderen, die den Titel bereits vorbestellt haben (danke!) oder ihn sich demnächst kaufen möchten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der UVK-Verlag hatte mir den 18.9. als VÖ-Datum genannt, und umso großer war meine Freude, als ich heute in der Post einige druckfrische Autorenexemplare meines neuen Buches &#8220;<a href="http://www.dasneuenetz.de/">Das neue Netz</a>&#8221; fand &#8211; direkt von der <a href="http://www.rosch-buch.de/">Druckerei</a>, deswegen wohl etwas früher. Alle anderen, die den Titel bereits vorbestellt haben (danke!) oder ihn sich demnächst kaufen möchten (danke!) oder ihn auf den Weihnachts-Wunschzettel setzen (danke!), müssen sich noch eine kleine Weile gedulden&#8230; :-)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dasneuenetz.de/wp-content/uploads/2009/09/dnn_quer-300x225.jpg"><img class="aligncenter" title="Endlich erschienen" src="http://www.dasneuenetz.de/wp-content/uploads/2009/09/dnn_quer-300x225.jpg" alt="Endlich erschienen" width="300" height="225" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zwei weitere k@g-Beiträge</title>
		<link>http://www.schmidtmitdete.de/archives/486</link>
		<comments>http://www.schmidtmitdete.de/archives/486#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 19:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das neue Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftscafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem es zu Jahresbeginn etwas ruhig bei kommunikation@gesellschaft war, geht es jetzt Schlag auf Schlag, denn zwei weitere Aufsätze sind erschienen.
Besonders freue ich mich, dass uns Axel Bruns (Brisbane) eine ausführliche Fassung seines Vortrags vom letzten Oktober in Hamburg geliefert hat:
Bruns, Axel (2009): „Anyone Can Edit“: Vom Nutzer zum Produtzer. In: Kommunikation@Gesellschaft, Jg. 10, Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es zu Jahresbeginn etwas ruhig bei <a href="http://www.kommunikation-gesellschaft.de/">kommunikation@gesellschaft</a> war, geht es jetzt Schlag auf Schlag, denn zwei weitere Aufsätze sind erschienen.</p>
<p>Besonders freue ich mich, dass uns <a href="http://snurb.info/">Axel Bruns</a> (Brisbane) eine ausführliche Fassung <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/veranstaltungringvorlesung/aktuelle-entwicklungen-im-web-20#1">seines Vortrags vom letzten Oktober in Hamburg</a> geliefert hat:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Bruns, Axel (2009): „Anyone Can Edit“: Vom Nutzer zum Produtzer. In: Kommunikation@Gesellschaft, Jg. 10, Beitrag 3. Online-Publikation: <a href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0228-200910033">http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0228-200910033</a></p>
<p>Es handelt sich dabei um die meines Wissens erste deutschsprachige Aufsatzfassung seiner Gedanken zu &#8220;produsage&#8221; bzw. zur &#8220;produtzung&#8221;, wie er es eingedeutscht bezeichnet. Wie passend, dass Axel Bruns auch gerade als Gastwissenschaftler bei uns am Hans-Bredow-Institut tätig ist.</p>
<p>Der zweite Beitrag stammt von <a href="http://www2.hu-berlin.de/ethno/seiten/institut/mitarbeiter/mathar.htm">Thomas Mathar</a> (Berlin) und berichtet erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt, das sich mit der &#8220;Verflechtung von Digitalem, Körperlichem, und Ethischem am Beispiel der Telemedizin&#8221; befasst.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Mathar, Thomas (2009): „Praeventives.Selbst++“ &#8211; die Verflechtung von Digitalem, Körperlichem, und Ethischem am Beispiel Telemedizin. In: kommunikation@gesellschaft, Jg. 10, Beitrag 4. Online-Publikation: <a href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0228-200910044">http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0228-200910044</a></p>
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