Objekt der journalistischen Koorientierung
In der Kommunikationswissenschaft heißt es “Koorientierung”, in der Blogosphäre “echo chamber”: Ein Thema, das an einer Stelle erwähnt wird, wird von anderen Medien/Blogs aufgegriffen und weiter verbreitet. Das geht auch mit Personen, wie ich gerade merke: Sonntag war in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” ein Interview mit mir zu Social Network Sites, Identitätsmanagement und Privatsphäre; gestern in der SZ ein Interview zu Geschlechterunterschieden im Web 2.0. Heute kam eine dpa-Story über Wahlkämpfe im Internet, bei der ich zitiert wurde.
Resultat: Alleine heute vier weitere Anfragen1) – ein Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (zur Privatsphäre im Netz), eins mit dem Tagesspiegel (Geschlechterunterschiede), morgen früh um 8.10 Uhr im “Mediengespräch” des Deutschlandradio (Politisches Web 2.0), und eben flattert eine Anfrage des ZDF herein (nochmal Privatsphäre). Sehr fein. Hoffentlich komme ich nicht durcheinander, und antworte auf Fragen zur Wahlkampfführung mit weitschweifenden Gedanken zur Privatsphäre…
- Wo soll das noch enden? Vermutlich Pfeife schmauchend und über Montaigne räsonnierend, auf dem Sofa des philosophischen Quartetts.. :-↩

- This is the Homepage/Weblog of Jan Schmidt. I'm a senior researcher for digital interactive media and political communication at the 






