Schmidt mit Dete

Vortrag „Das Ende der Privatsphäre?“ in Dortmund [Update]

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Bevor ich Ende der Woche für knapp 14 Tage in den Urlaub entfleuche, steht noch ein Vortrag auf dem Programm: Am morgigen Dienstag, 1.7., bin ich von 18-20 Uhr im Soziologischen Kolloquium der TU Dortmund zu Gast, um über „Das Ende der Privatsphäre? Onlinebasierte Netzwerke und Öffentlichkeiten“ zu sprechen. Für alle kurzentschlossenen Personen aus Dortmund und Umgebung: Der Vortrag findet in der Emil-Figge-Str. 50, Raum 2.437 statt.

[Update] So, ich bin wieder zurück aus Dortmund – der Vortrag hat Spaß gemacht, denn die anschließende Diskussion war sehr rege und hat mir eine Reihe von Denkanstößen gebracht; beispielsweise die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Privatsphäre und „digitalem Voyeurismus“ auch in Kategorien der sozialen Kontrolle zu denken; Erkenntnisse aus der frühen Phase der cvK-Forschung zur Entstehung regelhafter Aspekte von Nutzungspraktiken nochmal anzuschauen; und generell über das Verhältnis von Identität und Identitätsmanagement (das zweite fasse ich im Moment als „Performanz“ des ersten auf) nachzudenken. Danke an alle Gäste für das Feedback!

3 Kommentare

  1. Guten Abend Jan!

    Der Vortrag war sehr spannend und inspirierend, insbesondere weil er eine angeregte Diskussion eingeleitet hat.

    Was man noch ergänzen könnte, ist der gefähliche Mix von Social Web und Datenaggregation und Bereitstellung eigener Web 2.0-Dienste durch die Aktiengestellschaft Google. Wie Hermann Maurer von der TU Graz, einer der prominentesten Kritiker von Google, bei einem Vortrag im Rahmen des 11. Dortmunder Informatiktages auf den Punkt brachte: Google sei mit Zukäufen und Bereitstellung umfangreicher Web 2.0-Dienste zur „mächtigstes Detektei der Welt“ avanciert.
    Ein wirkliches interessantes und erhellendes Paper dazu hat die Grazer Forschungsgruppe um Hermann Maurer verfasst. Wie werden die Ergebnisse von H. Maurer in deiner Forschungscommunity rezipiert? Ist er zu pessimistisch?

    Wünsche Dir eine gute Heimreise, Robin

  2. Ich wäre auch gerne gekommen. Leider saß ich zeitgleich im selben Gebäude eine Etage weiter oben in einer Besprechung. Vielleicht ergibt sich ja bald eine neue Gelegenheit…

  3. @Robin: Danke für den Hinweis; ich kannte seine Studie bisher noch nicht und weiß so auf die Schnelle auch nicht, ob sie groß rezipiert wurde. Ich hab sie mir aber auf jeden Fall mal ausgedruckt.. :)

    @Tobias: Ah, schade…

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