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Objekt der journalistischen Koorientierung

In der Kommunikationswissenschaft heißt es “Koorientierung”, in der Blogosphäre “echo chamber”: Ein Thema, das an einer Stelle erwähnt wird, wird von anderen Medien/Blogs aufgegriffen und weiter verbreitet. Das geht auch mit Personen, wie ich gerade merke: Sonntag war in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” ein Interview mit mir zu Social Network Sites, Identitätsmanagement und Privatsphäre; gestern in der SZ ein Interview zu Geschlechterunterschieden im Web 2.0. Heute kam eine dpa-Story über Wahlkämpfe im Internet, bei der ich zitiert wurde.

Resultat: Alleine heute vier weitere Anfragen1) – ein Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (zur Privatsphäre im Netz), eins mit dem Tagesspiegel (Geschlechterunterschiede), morgen früh um 8.10 Uhr im “Mediengespräch” des Deutschlandradio (Politisches Web 2.0), und eben flattert eine Anfrage des ZDF herein (nochmal Privatsphäre).  Sehr fein. Hoffentlich komme ich nicht durcheinander, und antworte auf Fragen zur Wahlkampfführung mit weitschweifenden Gedanken zur Privatsphäre…

  1. Wo soll das noch enden? Vermutlich Pfeife schmauchend und über Montaigne räsonnierend, auf dem Sofa des philosophischen Quartetts.. :-

8 Reaktionen zu “Objekt der journalistischen Koorientierung”

  1. nachbarin

    Sieht so aus, als müsstest Du Dir bald einen Sekretär zulegen. Natürlich nur, damit Deine Pfeife immer gut gestopft ist und immer Streichhölzer in der Nähe sind.
    Klingt allerdings doch eher nach Butler. Wie wärs mit einem persönlichen Assistenten? Oder mit einem Butlär?

  2. Sebastian

    @nachbarin: Oder ein Ghost-Writer, Pfeifen muss man nämlich selbst stopfen :)

  3. Jan Schmidt

    Hmm, vielleicht besser einen Ghost-Raucher… :)

  4. Marc | Wissenswerkstatt

    Dann muß ich mich wohl auf eine etwas längere Wartezeit einstellen, denn ich wollte Dich tatsächlich auch um einen O-Ton für einen Artikel bitten. Ob’s dieses Jahr noch was wird? ;-)

    Oder stampfe ich meinen Text samt Anfrage ein, um den Personenkult nicht noch weiter zu befeuern?

  5. Steffi

    Ein Weckruf wäre doch auch was…zumindest für morgen; plus einen Löffel Fenchelhonig wegen der Stimme (Fußball, Bier und Pfeifenrauch) ;-)

  6. Conny

    Wenn du das Print-Exemplar des SZ-Interviews für den Archiv-Ordner “Nachruhm” haben willst, melde dich. Ich hab ihn dir ausgeschnitten… *grins*

  7. Jan Schmidt

    @Conny: Danke, ich hab mir die SZ an dem Tag auch mal wieder gekauft.. ;-)

    @Steffi: Och, meine Stimme hält hoffentlich, ich hab beim Fussball extra auf lautes Gejubel verzichtet.

    @Marc: Du bekommst natürlich gerne und umgehend einen O-Ton :)

  8. Wissenswerkstatt | Die Champions League der Klimaforschung » Von fleißigen Forschern, Medientalenten und dem Falter-Phänomen | Werkstattnotiz LXXV

    [...] – sichtbare Forscher werden mit noch größerer Sichtbarkeit ausgestattet. Im kleinen Rahmen erlebte das dieser Tage auch der "bloggende Blogforscher" Jan [...]

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