Mittendrin zur Monatsmitte (2021-04)

Diesen Eintrag schreibe ich einige Tage im Voraus, weil ich eine Woche Urlaub habe. Was steht auf meinem Zettel, wenn ich danach wieder an den Home-Office-Schreibtisch zurückkehre (denn coronabedingt arbeite ich nach wie vor von Zuhause)?

  • Im Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt entwickeln wir derzeit das Konzept für eine repräsentative Bevölkerungsumfrage, die im Herbst 2021 ins Feld gehen soll. Sie wird von den Teilprojekten „HAM_F_02“ und „HAM_F_03“ gemeinsam genutzt, um zusammenhaltsbezogene Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an den Journalismus sowie an öffentlich-rechtliche Medienangebote zu ermitteln. Außerdem prüfen wir, welche generellen zusammenhaltsbezogenen Einstellungen bzw. Konstrukte wir in Anlehnung an die FGZ-übergreifenden Befragungen erheben können.
  • Im MeWiKo-Projekt haben wir Ergebnisse der zweiten Ethnographie, die Irene Broer beim Science Media Center Germany durchgeführt hat, im Rahmen der der „DACH 21″-Tagung präsentiert; ein weiterer Vortrag (bei der „Public Communication of Science and Technology Conference“) steht noch bevor. Das das Projektende (Herbst 2021) langsam, aber sicher näherkommt, machen wir uns auch schon seit längerem Gedanken über die Archivierung der Primärdaten sowie die generelle Projektdokumentation.
  • Zusammen mit zwei studentischen Mitarbeiterinnen möchte ich dieses Jahr wieder rechtzeitig vor der Bundestagswahl die Social-Media-Präsenzen aller Kandidierenden ermitteln. Vor 4 Jahren ist uns das in einem größeren Kraftakt bereits gelungen und mündete u.a. in einem Aufsatz zur Twitter-Nutzung von Kandidierenden. Dieses Jahr geschieht diese Erhebung in Abstimmung mit den Kollegen aus dem „Social Media Observatory„, sodass wir hoffentlich noch mehr mit der Datensammlung anfangen können.

Und was lese ich gerade nach dem Home Office? Ich bin mit dem neuesten Band der „Rivers of London„-Reihe fast durch und wieder sehr angetan: Die Hauptfigur der Romane ist Peter Grant, ein Londoner Polizist, der bei einer Spezialeinheit für magische Vorkommnisse arbeitet. Im aktuellen Band ermittelt er undercover in einem Software-Unternehmen, und ohne zuviel zu verraten: Künstliche Intelligenz und eine spezielle Variante der „difference engine“ von Charles Babbage und Ada Lovelace spielen eine wichtige Rolle…

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