Mittendrin zur Monatsmitte (2026-08)

Die letzten Wochen waren ferienbedingt deutlich ruhiger; was habe ich nun nach meinem Urlaub auf dem Zettel? Ich mach’s mal kurz:

  • Im Rahmen des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt beschäftigt mich weiterhin die Arbeit im qualitativen Panel, also die Aufbereitung und Auswertung der zahlreichen ausführlichen Interviews.
  • Auch die Begleitforschung zum ARD-Dialogformat „Was Deutschland verbindet“ geht weiter; in den kommenden Wochen werden wir die dritte kurze Befragung der Teilnehmer:innen durchführen und auswerten.
  • Als übergeordnete Aufgabe arbeite ich mit an der Aufstellung des ersten HBI-Budgets für 2028; hier gilt es, auf Ebene der Programmbereiche (also unserer „Abteilungen“) die großen Linien der Forschungsplanung, den erwartbaren Output und die dazugehörigen Budgetzahlen zusammen zu stellen und zu einem kohärenten Plan für 2028 zu bündeln.

Und was lese ich gerade nach dem Home Office? Im Urlaub habe ich u.a. „den „The Grace of Kings“ von Ken Liu gelesen, den ersten von vier Bänden aus der „Dandelion Dynasty„-Reihe. Ein sehr episches und gutes Buch, das Fantasy- und Science-Fiction-Elemente verbindet, aber nicht in einem klassischen mittelalterlich-europäischen Setting, sondern klar von chinesischer Geschichte und Mythen geprägt. Der zweite Band ist schon bestellt…

2 Kommentare

  1. Mich beschäftigt vor allem das Budget für 2028. Forschung, Interviews, gesellschaftlicher Zusammenhalt – und irgendwann muss alles in Tabellen passen.

    Das ist vermutlich der Moment, in dem selbst große Fragen nach Demokratie, Öffentlichkeit und Zusammenhalt auf eine erstaunlich praktische Ebene sinken: Wie viel kostet das, wer macht es und in welchem Programmbereich steht es?

    Besonders hübsch finde ich deshalb den Kontrast zum Feierabend mit Ken Liu. Tagsüber werden erwartbarer Output und Budgetzahlen zu einem kohärenten Plan gebündelt, abends beginnt eine vierbändige epische Fantasy-Reihe.

    Vielleicht ist das die vernünftigste Form von Work-Life-Balance.

    Im Büro versucht man, 2028 zu planen.

    Zu Hause flieht man vorsichtshalber in eine Welt, in der wenigstens Drachen und Dynastien berechenbarer sind. 🦌

  2. Das sind schöne Beobachtungen – ja, die großen wissenschaftlichen Fragen und Themen müssen auch organisiert & finanziert werden… und benötigen die richtige Balance durch ganz andere Texte, Gedanken und Welten :-)

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