Schmidt mit Dete

Reales Recht für virtuelle Welten?

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Meine juristischen Kollegen am Hans-Bredow-Institut befassen sich derzeit u.a. mit den rechtlichen und regulierungswissenschaftlichen Fragen, die aus der wachsenden Überlappung von Onlinewelten und „realer Welt“ entstehen. Am 28.5. findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung dazu eine Podiumsdiskussion

„rund um das Thema Regulierung in und von virtuellen Online-Welten [statt]. Dabei soll es insbesondere um Chancen und Risiken nationalstaatlicher Interventionen gehen. Für große Teile der Bevölkerung ist virtuelle Repräsentation in Online-Spielumgebungen bereits ein wesentlicher Bestandteil ihres Alltags. Die damit verbundenen sozioökonomischen Fragestellungen werden zudem an Brisanz gewinnen, wenn eine realistisch erscheinende Entwicklung zu einem Web 3D immer mehr Raum greift.

Die Veranstaltung schließt inhaltlich an einen unmittelbar zuvor stattfindenden internationalen Expertenworkshop an. In diesem sollen rechtliche Themen rund um virtuelle Online-Welten aus verschiedenen Perspektiven behandelt werden. Dabei werden Fragen virtuellen Eigentums ebenso eine Rolle spielen wie solche nach der (nationalstaatlichen) Regulierung virtueller Welten und Persönlichkeitsrechten von Avataren.“ (aus dem Flyer (.pdf-Format).

Die Diskussionsrunde ist sehr interessant besetzt:

  • Prof. Richard Bartle, Ph.D. (University of Essex, Großbritannien) – Ko-Autor des ersten Multi-User-Dungeon
  • Dorothee Belz, Direktor Law & Corporate Affairs, (Microsoft Deutschland GmbH, Unterschleißheim)
  • Monika Griefahn, MdB, Sprecherin der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, Berlin
  • Dr. Andreas Lober, Rechtsanwalt, (Kanzlei Schulte Riesenkampff, Frankfurt)
  • Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger (John F. Kennedy School of Government an der Harvard University, Cambridge, USA)

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine schriftliche Anmeldung allerdings erforderlich (siehe Flyer).

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